28/08/2026
Hier wird Handwerk noch von Hand gemacht. Schiefer für Schiefer wird gehackt, angepasst und in Form gebracht.
Was auf den ersten Blick nach einem einfachen Arbeitsschritt aussieht, braucht Übung, Präzision und das richtige Gefühl für das Material.
Die Schieferplatte wird dabei auf eine spezielle Auflage, die sogenannte „Haubrücke“, gelegt – genau diese ist auf dem 2. Bild zu sehen. Dort wird der überstehende Stein mit der Klinge des Schieferhammers abgeschlagen und in die gewünschte Form gebracht. Dabei entsteht eine schräge Bruchkante, die später dabei hilft, das Regenwasser gezielt vom Gebäude wegzuführen. Mit der spitzen Seite des Schieferhammers werden anschließend die Löcher für die Nägel eingeschlagen.
Genau darin liegt die Faszination des traditionellen Dachdeckerhandwerks:
Aus einem natürlichen Werkstoff entsteht mit Können, Erfahrung und Geduld ein Dach mit Charakter.