Pedevilla Architects

Pedevilla Architects „Die Verbindung zwischen dem Heute und der Welt von gestern, der Bezug zum Ort und seiner Geschich

ANERKENNUNGSPREIS WETTBEWERB: GLORIA - PALAST, WEIßENFELS (D)Der „Gloria-Palast“ in Weißenfels wurde im Jahr 1928 vom Ar...
03/09/2026

ANERKENNUNGSPREIS WETTBEWERB: GLORIA - PALAST, WEIßENFELS (D)

Der „Gloria-Palast“ in Weißenfels wurde im Jahr 1928 vom Architekten Carl Fugmann als Lichtspielhaus mit 1.200 Sitzplätzen im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ entworfen und ist bis heute stadtbildprägend. Seit 1997 steht das denkmalgeschützte Gebäude leer. Die Stadt Weißenfels sieht daher vor, das städtebaulich und architektonisch bedeutsame Bauwerk auf knapp 1.500 Quadratmetern zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort auszubauen, inklusive einer Spiel- und Kletterhalle.
Der vorgeschlagene Entwurf sieht einen sanften Umgang mit dem Bestand vor – ganz im Sinne einer bewahrenden Reparatur. Einst war das Lichtspielhaus eine technische Innovation, bei der künstliches Licht in dunklen Räumen über eine Leinwand und große Projektoren zum Leben erweckt wurde. Das Wettbewerbsprojekt hingegen lässt sich als Neubespielung durch Licht an sich interpretieren.

Aus dem Jury-Protokoll: "Fassadengliederungen und die Materialität bleiben bestehen, auch die ursprüngliche Farbigkeit des Fassadenputzes soll wieder hergestellt werden. Diese Haltung gilt in besonderem Maße auch für den Innenraum: so sind die Zugangssituation und die Erschließung weitgehend unverändert, auch wird der bestehende Kinosaal mit den offenen Rängen in seiner beeindruckenden Dimension erhalten und bleibt die zentrale Mitte des Gebäudes. Dabei wird aus dem dunklen Kinosaal eine lichtdurchflutete Halle für die neuen Aktivitäten. Dies erfolgt durch Öffnung der Fenster und Einfügen eines Oberlichtes in die Dachkonstruktion auf sehr selbstverständliche Weise ohne bauliche Eingriffe. Der Entwurf versteht sich als räumliches Angebot für unterschiedliche Aktivitäten, die durch spätere Einbauten in die Halle installiert werden können. […] gleichzeitig eine hohe Sensibilität und eine subtil-reduzierte Architektursprache […]."

Wettbewerb: Anerkennungspreis
Bauherr: Stadt Weißenfels
Ort: Weißenfels / Deutschland
Baukosten: 9.9 Mio
Mitarbeit: Jonathan Brügmann

03/09/2026

Nominierungen zur "Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026" online

Alle zwei Jahre zeichnet das Land Tirol gemeinsam mit der Kammer der Ziviltechniker:innen | Arch+Ing Tirol und Vorarlberg – Sektion Architekt:innen, der ZV – Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs, Landesverband Tirol und aut. architektur und tirol vorbildliche Bauten in Tirol aus.

Zur "Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026" wurden insgesamt 84 Projekte eingereicht. An zwei intensiven Tagen im Juli hat die Jury – Gernot Hertl (hertl.architekten, Steyr), Sonja Hohengasser (Hohengasser Wirnsberger Architekten, Spittal / Drau) und Astrid Staufer (Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld, Schweiz) – die eingereichten Projekte begutachtet, quer durch Tirol eine Reihe von Bauwerken vor Ort besichtigt und sich für 14 Nominierungen entschieden. Diese sind ab sofort online auf unserer Website zu finden.
>> Direkter Link im ersten Kommentar

Welche dieser nominierten Projekte schlussendlich eine Auszeichnung oder Anerkennung erhalten, wird im Zuge der Preisverleihung am 10. November 2026 im aut von Landeshauptmann Anton Mattle bekannt gegeben.

COMING SOON: TURNHALLE & MENSA NEUMARKT (IT)August 2026Aus einem Ort für Bildung wird zugleich ein Ort für Sport, Gemein...
27/08/2026

COMING SOON: TURNHALLE & MENSA NEUMARKT (IT)
August 2026

Aus einem Ort für Bildung wird zugleich ein Ort für Sport, Gemeinschaft und Begegnung.

Wir freuen uns darauf, das fertiggestellte Projekt bald ausführlicher zu zeigen.

Coming soon…

27/08/2026

Aktuelle Magazine über architektur FACHMAGAZIN Ausgabe 4 2026 lesen und zahlreiche weitere Magazine auf Yumpu.com entdecken

+++ WIR SUCHEN ARCHITEKT:INNEN (m/w/d) +++Zur Verstärkung unseres Teams in Bruneck suchen wir ab sofort engagierte Archi...
18/08/2026

+++ WIR SUCHEN ARCHITEKT:INNEN (m/w/d) +++
Zur Verstärkung unseres Teams in Bruneck suchen wir ab sofort engagierte Architekt:innen für die Umsetzung anspruchsvoller Hochbauprojekte im Alpenraum und darüber hinaus.
Dein Profil:
• Abgeschlossenes Architekturstudium und Erfahrung in der Ausführungsplanung.
• Verständnis für die Symbiose aus Gestaltung und technischer Detail-Umsetzung.
• Sicherer Umgang mit CAD (idealerweise Nemetschek Allplan) sowie Gespür für Grafik und Entwurf.
• Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise innerhalb unseres 10-köpfigen Teams.
• Sprachkenntnisse: Deutsch und/oder Italienisch.

Was wir dir bieten:
• Ein inspirierendes Arbeitsumfeld in einem historischen Ansitz.
• Spannende, oft preisgekrönte Projekte in allen Leistungsphasen.
• Flache Hierarchien in einem jungen, internationalen Team.
• Freiraum für persönliche Entwicklung und eine leistungsgerechte Vergütung.

Lust auf neue Projekte?

Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit Portfolio und möglichem Eintrittsdatum an: [email protected]

INTERVIEW Ö1 I ALPINE INTERVENTIONEN – RICHTUNGSWEISENDE ARCHITEKTURAugust 2026Pedevilla ArchitectsÖ1Im Rahmen der Ö1-Re...
06/08/2026

INTERVIEW Ö1 I ALPINE INTERVENTIONEN – RICHTUNGSWEISENDE ARCHITEKTUR

August 2026

Pedevilla Architects
Ö1

Im Rahmen der Ö1-Reihe „Alpine Interventionen“ erzählt uns Architekt Armin Pedevilla in seinem Wohnhaus von seiner Haltung zur Architektur: In den Tälern Südtirols wird so gebaut, als hätte es dort schon immer gestanden.

Es geht darum, Bautraditionen zu verstehen und Geschichte weiterzuschreiben – mit einer klaren Interpretation und einer neuen Umsetzung.

Die bewusste Auswahl natürlicher und lokaler Materialien, die Ausrichtung eines Gebäudes sowie der regionale Bezug bilden dabei die Grundlage. Zwischen Tradition und Moderne entstehen Räume, deren Wirkung weit über das Sichtbare hinausgeht.

Denn am Ende, so Pedevilla, „gibt der Raum eine ganz starke Emotion mit“.

Das vollständige Interview im Rahmen der Ö1-Reihe „Alpine Interventionen“ sowie weitere Gespräche mit Architekt:innen über das Bauen in den Alpen laden dazu ein, mehr über Materialität, Tradition und die Wirkung von Räumen zu erfahren.

Gestaltung:

https://oe1.orf.at/programm/20260805 #840951/Alpine-Interventionen-3

FIRSTFEIER VILLA DRUMLER Juli 2026Pedevilla ArchitectsAm Freitag, den 17. Juli, durften wir gemeinsam die Firstfeier fei...
21/07/2026

FIRSTFEIER VILLA DRUMLER

Juli 2026

Pedevilla Architects


Am Freitag, den 17. Juli, durften wir gemeinsam die Firstfeier feiern – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung unseres Projekts.
Die Firstfeier war eine schöne Gelegenheit, gemeinsam auf den bisherigen Baufortschritt anzustoßen, gute Gespräche zu führen und den Abend in gemütlicher Atmosphäre zu genießen.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und darauf, das Projekt gemeinsam erfolgreich fertigzustellen.

Danke an alle Firmen, Fachplaner, Handwerker, Beteiligten und natürlich unseren Bauherren für die tolle Zusammenarbeit!

PUBLIKATION: ANGULUS - ARCHITEKTUR IM ALPENRAUM NR. 02/2026 Juni 2026Wir Pedevilla Architects freuen uns sehr, erneut in...
25/06/2026

PUBLIKATION: ANGULUS - ARCHITEKTUR IM ALPENRAUM NR. 02/2026

Juni 2026

Wir Pedevilla Architects freuen uns sehr, erneut in der aktuellen Ausgabe der Angulus Zeitschrift vertreten zu sein, das Magazin über Architektur im Alpenraum.

In unserem Gastbeitrag „Reduktion & Atmosphäre“ sprechen wir darüber, dass Beton weit mehr ist als ein konstruktives Material - er vereint Handwerk, Präzision und architektonische Qualität. Jede Oberfläche entsteht durch einen sorgfältigen Prozess und bewahrt die Spuren ihrer Herstellung, wodurch sie ihren unverwechselbaren Charakter erhält. Mit der Zeit entfaltet Beton seine besondere Tiefe: Licht, Struktur und Materialität schaffen Räume von ruhiger, kraftvoller Atmosphäre. Monolithisches Bauen verbindet Tragwerk, Dämmung und Gestaltung zu einer klaren Einheit und steht für eine Architektur, die auf Dauerhaftigkeit, Verantwortung und Präzision setzt. So wird Beton nicht nur zum Baustoff, sondern zum prägenden Element einer zeitlosen und authentischen Architektur.

„Diese Form des Bauens stellt Fragen nach Dauer, Ressourcen und Verantwortung. Reduktion bedeutet nicht Verzicht, sondern Präzision.“ (Pedevilla Architects)

Begleitet wird der Gastbeitrag von einem Beitrag über unser Projekt Firmensitz Beton Eisack:

Das Bürogebäude greift genau unsere beschriebene Haltung auf. Ziel dieses Projekts war es, unter Beibehaltung der markanten Gebäudehülle zeitgemäße Arbeitsräume zu schaffen und zugleich den Werkstoff Beton in seiner atmosphärischen Qualität erlebbar zu machen.
Das Gebäude versteht sich nicht als radikaler Neubau, sondern als präzise Weiterentwicklung eines gewachsenen Bestands.

Beton Eisack GmbH / Srl.

HOTEL BERGHOF, SEEFELD IN TIROL„Das Hotel Berghof von Siegfried Mazagg gehört zu den bemerkenswertesten Beispielen der n...
19/06/2026

HOTEL BERGHOF, SEEFELD IN TIROL

„Das Hotel Berghof von Siegfried Mazagg gehört zu den bemerkenswertesten Beispielen der neuen Formentwicklungen in der Tourismusarchitektur der Alpen. Ein leicht gekrümmter, länglicher, dreigeschossiger Baukörper mit starker horizontaler Tendenz, dessen konvexe Seite nach Südwesten zum Seefelder Becken ausgerichtet ist, verfügt im Nordwesten über einen vorspringenden vertikalen Eckbau bzw. Turm. […].“ Auszug aus Siegfried Mazagg – Interpret der frühen Moderne in Tirol, Springer Verlag.

Die Erweiterung versteht sich nicht als Konkurrenz zum Bestand, sondern als Fortführung seiner Geschichte. Ziel des Entwurfs ist es, die architektonische Sprache des Berghofs aufzugreifen und in eine zeitgemäße Form zu übersetzen. Der Neubau orientiert sich an den Linien des historischen Gebäudes und entwickelt daraus eine eigenständige Gestalt.

Zwischen Alt und Neu entsteht ein gemeinsamer Ort. Die beiden Baukörper werden miteinander verbunden und bilden so ein Ensemble. Der historische Berghof bleibt dabei das prägende Haupthaus, während der Zubau seine Qualitäten ergänzt und weiterführt.

Die neuen Gästezimmer öffnen sich, wie schon jene des Bestands, dem Ausblick in die Tiroler Bergwelt. Großzügige Loggien schaffen geschützte Außenräume, die zu jeder Jahreszeit den unmittelbaren Bezug zur Natur ermöglichen. Innen- und Außenraum gehen fließend ineinander über und machen die Natur zu einem selbstverständlichen Teil des Aufenthalts.

Auch in der Materialwahl folgt das Projekt dem Gedanken der Beständigkeit. Robuste, natürliche Materialien und eine klare, zurückhaltende Gestaltung schaffen eine Architektur, die den Charakter des historischen Hauses respektiert und gleichzeitig den Ausdruck unserer Zeit trägt.

So entsteht kein bloßer Anbau, sondern eine behutsame Weiterentwicklung - ein neues Kapitel für das Hotel Berghof, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet.

Projekt: 2020-2021
Bauherr: Hotel Berghof
Ort: Seefeld in Tirol / Österreich
Kubatur: 2.055 m³
Mitarbeit: Matteo Bolgan, Simone Mayr

DORFPLATZ RINAMitten im Bergdorf Rina/Welschellen auf 1.450 Metern Höhe entsteht die Vision einer neuen Dorfmitte.Heute ...
19/06/2026

DORFPLATZ RINA

Mitten im Bergdorf Rina/Welschellen auf 1.450 Metern Höhe entsteht die Vision einer neuen Dorfmitte.
Heute dient der Dorfplatz vor allem als Straßenkreuzung und Parkplatz. Pedevilla Architects Entwurf möchte ihm seine eigentliche Bedeutung zurückgeben: als Treffpunkt, als Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lebens. Durch gezielte Eingriffe wird Raum geschaffen für Gespräche, Feste und kleine Momente des Alltags. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten, regionale Materialien und die Einbindung der charakteristischen Kirchenmauer verleihen dem Platz eine vertraute Atmosphäre und öffnen gleichzeitig neue Perspektiven auf die beeindruckende Landschaft.

Im Herzen dieser neuen Dorfmitte entsteht ein multifunktionales Gebäude, das an die Stelle des alten Stadels tritt. Es knüpft an die Geschichte des Ortes an und schreibt sie weiter. Ein kleiner Dorfladen mit Café lädt ein, regionale Produkte zu entdecken und gemeinsam Zeit zu verbringen. Im Untergeschoss bietet eine gemütliche Gaststube Platz für kulinarische Begegnungen, während die geschützte Terrasse und ein kleiner Spielbereich den Dorfplatz bis ins Freie erweitern.

Architektur und Landschaft bilden dabei eine Einheit. Die kristalline und kompakte Form des Baukörpers fügt sich in die umliegende Bebauung ein. Durch die locker an der Fassade verteilten Öffnungen und die geringe Höhe am Dorfplatz behält es seinen Charakter als Einfamilienhaus und tritt in ein spannendes Wechselspiel zur gegenüberliegenden Kirche. Natürliche Materialien aus der Region und eine reduzierte, langlebige Gestaltung schaffen eine Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart.

Das Projekt versteht sich nicht nur als bauliche Aufwertung, sondern als Investition in das soziale Leben des Dorfes. Es schafft einen Ort, an dem Gemeinschaft sichtbar und erlebbar wird - einen Platz, der Rina/Welschellen eine lebendige Mitte schenkt.

Projekt: 2016-2019
Bauherr: Gemeinde Enneberg, St. Vigil
Ort: Rina/Welschellen
Kubatur: 837,5 m³
Mitarbeit: Frank Oberlechner, Gerda Villgrater, Michael Rollmann

Indirizzo

Paul Von Sternbach Strasse 1
Bruneck
39031

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