25/05/2026
Temperaturbeständigkeit & Winterhärte bei Pflanzen
Pflanzen (egal ob einheimisch oder exotisch) besitzen in der Regel eine bestimmte Frosttoleranz bzw. Winterhärte.
Diese beschreibt die maximale kurzfristige Minus-Temperatur, die etablierte Pflanzen unter passenden Bedingungen überstehen können. (In der Botanik spricht man von rund 80%)
Wichtig dabei:
Eine Frosttoleranz von z. B. -15 °C bedeutet nicht automatisch, dass die Pflanze danach völlig unbeschädigt aussieht. Oft entstehen bereits Blatt- oder Gewebeschäden. Die Angabe beschreibt vielmehr die ungefähre Grenztoleranz, bei der ein Großteil gesunder Pflanzen noch überlebt.
Deshalb empfehlen wir von MeditPalmen grundsätzlich, bereits einige Grad vor Erreichen dieser Grenzwerte mit Schutzmaßnahmen zu beginnen.
Bei einer angegebenen Frosttoleranz von etwa -15 °C sollte Winterschutz je nach Standort bereits ab ungefähr -10 bis -12 °C erfolgen. Sprich ca 5°C vor erreichen der Grenze.
Entscheidend sind dabei außerdem:
Dauer des Frostes,
Bodenfrost,
Feuchtigkeit,
Wind,
sowie insbesondere das Mikroklima.
Ganz wichtig: Die tatsächliche Temperatur muss direkt an der Pflanze gemessen werden – nicht am Haus oder auf der Terrasse. Dort sorgen Abstrahlungswärme und geschützte Lagen oft für deutlich mildere Werte.
Während am Haus beispielsweise -12 °C gemessen werden, können im offenen Garten oder über Schnee bereits deutlich tiefere Temperaturen auftreten.
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