29/12/2023
ERSTES FAZIT AUS DEM HOCHWASSEREINSATZ UND EIN DICKES DANKESCHÖN
Die Kreisfeuerwehr Goslar war vom 20. Dezember bis zum 29. Dezember 2023 mit verschiedenen Teilen der Einsatzabteilungen und der Feuerwehrtechnischen Zentrale im Hochwassereinsatz. Der Einsatz begann mit ersten Lagenbesprechungen, gipfelte dann in einen kräftezehrenden Sandsack- und Deichbaueinsatz und endete schließlich in Aufräumarbeiten. Letztere sind allerdings noch nicht abgeschlossen.
Es bleibt festzustellen, dass alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, Polizei sowie Verwaltungen und Betriebshöfe, einschließlich von beteiligten Fachfirmen u.a. Firma Bagger Friehe, Harzer Kartonagen und Firma Albemarle einen hervorragenden Job gemacht haben.
Die Investitionen nach dem Hochwasser 2017 und die damit einhergehenden operativ taktischen Einsatzplanungen haben sich bewährt. Es muss zwar an der einen oder anderen Stellschraube noch nachjustiert werden, aber der Einsatz ist gut gelaufen. Hervorzuheben ist auch, dass es im Landkreis Goslar zu keinen schweren Personenschäden gekommen ist.
Von der Kreisfeuerwehr wurden ca. 60.000 Sandsäcke gefüllt. Davon gingen 5.000 Sandsäcke nach Salzgitter und 10.000 Sandsäcke ins Hochwassergebiet des Landkreises Hildesheim. Es waren ca. 350 bis 400 Einsatzkräfte zu unterschiedlichen Zeiten für die Kreisfeuerwehr Goslar im Einsatz. Dazu kommen die vielen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren und der anderen Hilfsorganisationen.
Ein besonderer Dank gebührt unserem Fachberater „Wetter“ Arne Bastian, der die Einsatzstäbe hervorragend beraten hat.
Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter der FTZ sowie die Einsatzkräfte der FTZ-Feuerwehr Jerstedt haben zusammen mit dem Hochwasserschutzzug, der sich hauptsächlich aus der Gemeinde Liebenburg rekrutiert, fast Übermenschliches geleistet.
Ein weiterer Dank gebührt den Einsatzstäben, einschließlich der Verwaltungsmitarbeiter des Landkreises, der Städte und der Firma Eurawasser sowie der Firma Bagger Friehe für die zur Verfügung gestellten Hallenräume und der Firma Papenburg für den zur Verfügung gestellten Sand und den REWE Märkten in Goslar für die zur Verfügung gestellte Verpflegung. Auch die Firma Albemarle trug sehr dazu bei, dass die Sandsackproduktion auf viele hundert Paletten gelagert werden konnte.
Und zu guter Letzt gebührt natürlich allen Kameradinnen und Kameraden ein ganz dickes Lob für ihren aufopferungsvollen Einsatz und ihren Familien, die auf ihre Angehörigen in der Weihnachtszeit weitgehend verzichten mussten.
Kreisbrandmeister Uwe Fricke