23/06/2026
80 Prozent der Informationen aus einem Arztgespräch werden vergessen. Rund die Hälfte wird gar nicht erst verstanden.
Das sind Ergebnisse aus mehreren Studien zur Arzt-Patienten-Kommunikation, zusammengefasst von der Stiftung Gesundheitswissen. Bei Patient:innen unter emotionalem Stress — etwa nach einer Krebs- oder anderen schweren Diagnose — verschiebt sich das Verhältnis weiter zugunsten von Erinnerungslücken.
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beschreibt: Emotionale Belastung beeinträchtigt die Verarbeitung komplexer medizinischer Informationen. Selbst bei sorgfältigster ärztlicher Aufklärung kommt nicht alles beim Patienten an.
Diskutierte Lösungsansätze in der Versorgungsforschung:
→ Consultation Recordings (Tonaufnahmen des Gesprächs, anschließendes Nachhören)
→ Rückruf-Strukturen durch MFA ein bis zwei Tage nach Diagnosegespräch
→ Patient:innen-Begleitmaterialien in einfacher Sprache zum Nachlesen zu Hause
Genau hier setzen wir mit mein-arztbefund.de an: Verständliche Übersetzung medizinischer Berichte in einfacher Sprache, lesbar am nächsten Tag, in Ruhe, mit Familie. Kein Ersatz für das ärztliche Gespräch — eine Ergänzung für den Moment, in dem Patient:innen wieder aufnahmefähig sind.
Wer in einer Krankenkasse, einer Versicherung oder einer Versorgungsstruktur an diesen Lücken arbeitet — gerne in Kontakt.
Quellen: Stiftung Gesundheitswissen, Krebsinformationsdienst DKFZ.