Koeber Landschaftsarchitektur GmbH

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Wir erschaffen seit mehr als 25 Jahren authentische Orte, die sinnlich und reduziert, nachhaltig und dennoch voller Identität sind.

Der Wald von morgen ist nicht nur bedeutender Klimaschützer, sondern ebenso wichtiger Rohstofflieferant, Lebensraum für ...
15/08/2026

Der Wald von morgen ist nicht nur bedeutender Klimaschützer, sondern ebenso wichtiger Rohstofflieferant, Lebensraum für Artenvielfalt und Ort der Erholung. Dass dieses Konzept auch im Kleinen funktioniert und im urbanen Raum wirken kann, zeigt das Hochschulprojekt „Klimawäldchen“. Wissenschaftlich begleitet, konzipierten wir für den Hochschulcampus Heilbronn-Sontheim unter Berücksichtigung von Klimaresilienz, Biodiversität und Baumbestand ein Areal mit schnell wachsenden Zukunfts- und Klimabaumarten. Auf rund 3.600 Quadratmetern entstanden, behutsam in die Umgebung eingebunden, drei unterschiedliche, ineinander übergehende Zonen – Klimahain, Klimasaum und Klimawald –, bepflanzt mit Baumarten, die sich durch besondere Merkmale auszeichnen und je nach Jahreszeit ein unterschiedliches Erscheinungsbild aufweisen.

Von Speierling und Eberesche, Baumhasel und Feldahorn bis hin zu Ginkgo, Urwelt-Mammutbaum, Blauglockenbaum und Trompetenbaum: Etwa 100 Bäume unterschiedlicher Größe wurden dem Bestand hinzugefügt. Großzügige Staudenflächen, Wiesen sowie Sitzgelegenheiten aus Holz runden das Areal ab. Die vielfältige Bepflanzung erfüllt dabei zahlreiche Ökosystemleistungen – sie stärkt die Artenvielfalt, kühlt die Umgebung, filtert Luftschadstoffe und fördert zudem das mentale Wohlbefinden.

Den neu geschaffenen Klimawaldabschnitt prägt eine dichte Bepflanzung mit urwaldartiger Atmosphäre und geschlossenem Blätterdach. Charakteristisch sind Baumarten mit überwiegend großen oder gefiederten Blättern. Den Klimasaum ergänzten wir um passende Baumarten sowie schatten- und wurzeldruckverträgliche, überwiegend heimische Heckenpflanzen und Sträucher. Eine lockere Bepflanzung aus kleinkronigen Blütengehölzen definiert den Klimahain. Das gesamte Areal mit Vorbildcharakter vereint nicht nur zukunftsweisende Grünflächen mit Erholungs- und Rückzugsmöglichkeiten im urbanen Raum, sondern ist auch robust und gering anfällig für Schädlinge und Krankheiten.

Fotos: Justin Goedke

Nachdem wir bereits erste Außenbereiche des Kirchheimer Steingauquartiers realisiert hatten, die seit geraumer Zeit wach...
06/08/2026

Nachdem wir bereits erste Außenbereiche des Kirchheimer Steingauquartiers realisiert hatten, die seit geraumer Zeit wachsen und im Alltag genutzt werden, stand hier die Umsetzung des zentralen Platzes an. Vielfältig wie das Quartier selbst fungiert der rechteckige Platz als abwechslungsreich gestalteter Gemeinschaftsraum. Tieferliegend als die umgebende Bebauung und dank seiner Grünflächen dient das Zentrum des Quartiers heute als Wasserspeicher sowie Schattenspender – und verbessert das Kleinklima. Gerade mit Augenmerk auf nachhaltiges Bauen und Leben sowie im Hinblick auf die zukünftigen Ausbildungen der Städte als Schwammstadt lag es uns besonders am Herzen, dass der Quartiersplatz als große Retensionsfläche im befestigten Straßenraum agiert. So wird das Oberflächenwasser vom Platz und teilweise aus den Straßen gesammelt und in die Pflanzflächen geleitet, um den neugepflanzten Bäumen zur Verfügung zu stehen – oder verdunstet über die offenporigen Beläge. Die eingebundene Bepflanzung bietet zudem gezielt auch Nahrung für Vögel und Insekten.

Fotos: Hannah Bichay

Die Wilhelmsburg im Norden Ulms gilt als größte erhaltene Festung Deutschlands. Als für den historischen Bau aus dem 19....
31/07/2026

Die Wilhelmsburg im Norden Ulms gilt als größte erhaltene Festung Deutschlands. Als für den historischen Bau aus dem 19. Jahrhundert ein neues Nutzungskonzept realisiert werden soll, steht zunächst eine funktionierende Erschließung des mächtigen Gebäudes sowie die Belebung der Innenhöfe und Zugänge an. Für uns galt es auch bei diesem Projekt, die Umgebung zu berücksichtigen und bei Schaffung neuer Ankunfts- und Aufenthaltsbereiche die Burg behutsam einzubinden. Ebenfalls von Bedeutung war für uns, dass das Betreten des Areals identitätsstiftend ist und einer starken Frequentierung gerecht wird – mit weniger Autoverkehr und dafür großzügigeren Raum für Fußgänger und Radfahrer sowie mehr Aufenthaltsmöglichkeiten im Grünen.

Ein besonders schöner Effekt entstand durch das Sandstrahlen, wodurch die Zuschlagstoffe sowie die Farbe des pigmentierten Betons, der sich an den Farben des Jurakalks orientiert, sichtbar werden – typisch für die Ulmer Region und gut auf den Farbton der Burgfassade aus Kalkstein aus dem Blautal abgestimmt. Für die drei befestigten Plätze als Eingang zur Wilhelmsburg sah unser Konzept eine thematische Gliederung in die Bereiche „Dimension”, „Geschichte” und „Gedenken” vor: Der Platz der Dimension dient als Buswendeplatte, während die Flächen zwischen den beiden anderen Plätze grüne Aufenthaltsbereiche zum Durchatmen, Weitblicken und Verweilen einladen – inklusive der Aussicht auf das impulsive Ulmer Münster. Um auch die Bepflanzung ortsbezogen anzulegen, wurde die bereits verwendete und auf die Umgebung abgestimmte Wiesensaat sowie die salzresistente Bankettmischung erneut genutzt. Die vereinzelt gepflanzten Kiefern komplettieren das extensiv ausgelegte Pflanzkonzept, das somit keiner intensiven Pflege oder Bewässerung bedarf. Alle Stahlelemente, wie Sitzmöbel, Leuchten, Geländer, Brückenbrüstung, Tor und Informationstafeln sind aus witterungsbeständigem Cortenstahl angefertigt und erhalten mit der Zeit eine charakteristische Patina.

Fotos: Hannah Bichay

Wir freuen uns über den 1. Preis beim Wettbewerb Stalag 326 (VI K) Senne Gedenkstätte mit ATELIER BRÜCKNER Erinnerung b...
28/07/2026

Wir freuen uns über den 1. Preis beim Wettbewerb Stalag 326 (VI K) Senne Gedenkstätte mit ATELIER BRÜCKNER

Erinnerung braucht Raum, Klarheit und Behutsamkeit.
Auf dem Gelände des ehemaligen Stalag 326 verbinden sich Landschaftsarchitektur, Architektur und Ausstellungsgestaltung zu einer zusammenhängenden räumlichen Erzählung.
Das Entwurfskonzept rekonstruiert nicht, sondern macht die historischen Schichten und Spuren des Ortes lesbar - von der Lagerzeit über spätere Nutzungen bis heute.
Minimal-invasive Eingriffe im Freiraum und die behutsame Rekontextualisierung der hBestandssituation lassen einen Ort des Gedenkens, der Reflexion und der Aufarbeitung entstehen.

Das Klosterareal in Bad Schussenried vereint das aus 1183 stammende Prämonstratenserkloster mit einem barocken Neubau au...
17/07/2026

Das Klosterareal in Bad Schussenried vereint das aus 1183 stammende Prämonstratenserkloster mit einem barocken Neubau aus Mitte des 18. Jahrhunderts. Mit der Umgestaltung des Außenareals beauftragt, konzipierten wir die Neuordnung der südlichen Grünflächen und Freianlagen des Alten Klosters sowie die barrierefreie Erschließung des Ostflügels im Innenhof des Neuen Klosters.

Unser Konzept sah vor, das weitläufige Areal im Süden extensiv zu entwickeln und zu gestalten.
Das Bild der Vegetationsflächen nimmt Bezug auf das ehemalige Eisenschmelzwerk Wilhelmshütte, das sich von 1840 bis 1998 an dieser Stelle befand: Vegetationsstrukturen in Form von kurz gemähtem Rasen in Wiesenflächen sowie umgekehrt Wiesenfelder in Rasenflächen, bilden die ehemaligen Gebäudegrundrisse ab. Um die Biodiversität zu fördern, wurden die vorhandenen Rasenflächen größtenteils in Wiese umgewandelt – und das bestehende Baumraster aus Platanen um Solitärbäume ergänzt, die heute Blickfang sind und Baumensembles bilden. Entstanden sind erlebnisreiche, vielgestaltete und dynamische Bereiche mit viel Grün und gewünscht natürlichem Wuchs, welche je nach Jahreszeit ein abwechslungsreiches Blütenbild schaffen und eine leicht wirkte Atmosphäre erzeugen, die zum Durchatmen einlädt.

Den Innenhof des Neuen Klosters bauten wir, in Anlehnung an die historische Hofgestaltung und unter Berücksichtigung der bestehenden prächtigen Solitärbäume, symmetrisch auf. Die Flächen der barrierefreien Wege und Außengastronomie bestehen aus bayerischem Granitpflaster und wassergebundener Decke, eingerahmt von einem Passepartout aus Blumen, Blüten und Heckenstrukturen. So wechseln sich in dem neu geschaffenem Außenareal des Schussenrieder Klosters bauliche Zeitalter ebenso nebeneinander ab wie eine diverse Flora mit zahlreichen Plätzen zum Ankommen und Innenhalten, für Begegnungen und Gemeinschaft.

Fotos:

Der Frühling lässt sich nicht aufhalten!Trotz kühler Temperaturen zeigt sich in unseren Projekten: Die Natur ist bereit....
16/04/2026

Der Frühling lässt sich nicht aufhalten!
Trotz kühler Temperaturen zeigt sich in unseren Projekten: Die Natur ist bereit. Überall regen sich die ersten Knospen und Blüten und setzen Farbakzente.

Es ist jedes Jahr spannend zu beobachten, wie die Anlagen nach der Winterruhe erwachen und die Bepflanzung sich weiterentwickelt.
Hier sind vier aktuelle Einblicke in Projekte, in denen der Frühling bereits sichtbar ist:
Bild 1: An der Sparkassenakademie in Stuttgart blühen die Japanischen Maienkirschen - Prunus yedoensis. Die Kirschen wurde 2014 gepflanzt.

Bild 2: Am Gemeindehaus an der Kreuzkirche in Ludwigsburg blühen die Zierkirschen - Prunus 'Accolade'. Die Kirschen wurden 2024 gepflanzt.

Bild 3: Am Strenger-Haus in Ludwigsburg blüht hinter der massiven Eichenbank von Thomas Rösler auch die Japanische Maienkirsche. Diese wurde Ende 2021 gepflanzt.

Bild 4: Am Kloster in Bad Schussenried lassen sich die Krokusse langsam blicken. Diese wurden 2024 gepflanzt.

Adresse

AzenbergStr. 31
Stuttgart
70174

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
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