25/07/2026
Mein bester Freund hat mich vor dem Urlaub genau das gefragt: „Salva, was mache ich, damit meine Töpfe im Sommer nicht vertrocknen?“
Ganz ohne Gießvertretung oder einen netten Nachbarn geht es bei zwei Wochen Sommerhitze natürlich nicht. Aber seien wir ehrlich, niemand hat Lust, jeden einzelnen Tag bei dir anzustiefeln, um Kübel zu wässern.
Damit deine Urlaubsvertretung nur selten kommen muss, absolut nichts falsch machen kann und deine Pflanzen trotzdem überleben, musst du vor der Abreise genau diese 3 Schritte machen.
Schritt 1: Das radikale Fluten
Vergiss das vorsichtige Gießen. Der Kübel wird vor der Abreise gegossen, bis das Wasser oben stehend überläuft und der Ballen komplett durchnässt ist. Ja, jetzt schreit der erste Hobbygärtner in den Kommentaren sofort wegen Wurzelfäule. Aber genau diese einmalige Vollladung ist die Lebensversicherung für die ersten Tage.
Schritt 2: Der Rindenmulch-Deckel
Damit die Feuchtigkeit nicht nach zwei Tagen in der Hitze verpufft, kommt eine kräftige Schicht Rindenmulch direkt oben auf die Kübelerde. Das schützt die Erde vor der direkten Sonneneinstrahlung, hält den Boden kühl und bremst die Verdunstung extrem ab.
Schritt 3: Das Schatten-Lager
Räum alle Töpfe aus der prallen Sonne. Such dir ein kühles, schattiges Plätzchen auf der Nordseite oder unter einem Baum. Wer alle Pflanzkübel an einem kühlen Ort bündelt, tut auch der Gießvertretung einen riesigen Gefallen: Sie hat alles an einem Fleck, vergisst keine einzelne Pflanze und muss dank Schatten und Mulch nur einen Bruchteil so oft kommen.
Wenn du und deine Gießvertretung euch daran haltet, kommst du aus dem Urlaub zurück und deine Pflanzen stehen perfekt da.
Jetzt mal ehrlich an alle Pflanzenkenner: Welcher Schritt tut dir beim Hinsehen am meisten weh das kompromisslose Fluten oder der Rindenmulch im Kübel? Schreibs in die Kommentare.