19/06/2026
Was es nicht gibt bauen wir Eine Innovation aus Oberhessen: Jürgen Stehr löst mit neuer Vorbohrvorrichtung Probleme bei der Installation von Profilpfosten für Freiflächen-Photovoltaikanlagen, Leitplanken oder Lärmschutzwände. In der Praxis scheitert es oft an extrem harten, verdichteten Böden oder Oberflächenbefestigungen aus Asphalt und Beton. Bisherige Bohrsysteme stoßen hier an ihre mechanischen Grenzen. Die oberhessische Ideenschmiede von Jürgen Stehr hat sich genau diesem Problem angenommen und präsentiert nun die Lösung: Eine neu entwickelte Vorbohrvorrichtung für Trägergeräte wie Bagger, Radlader und Ramm-Lafetten ermöglicht ein schnelles, prozesssicheres und vor allem materialschonendes Vorbohren bis zu 100 cm Tiefe.
Das perfekte System: Vorbohren und Einrammen aus einer Hand Der Clou der Neuentwicklung zeigt sich im praktischen Bauablauf. Die Vorbohrvorrichtung durchörtert selbst harte Asphalt- und Betondecken mühelos. In das so exakt vorbereitete und aufgelockerte Bohrloch wird der Profilpfosten im direkten Anschluss mit der bewährten Stehr Ramme eingeschlagen. Dieses perfekt aufeinander abgestimmte System verhindert das Stauchen oder Beschädigen der Pfosten und garantiert einen schnellen, reibungslosen Baufortschritt.
Die Grenzen herkömmlicher Technik Bislang kommen bei harten Bodenschichten meist schwere hydraulische Imlochhämmer (DTH) oder Oberhämmer zum Einsatz. Diese arbeiten mit hohen Einzelschlagenergien, was jedoch zu einem massiven Verschleiß an Lafette und Bohrwerkzeugen führt und im Fels eine aufwendige Luft- oder Wasserhochdruckspülung erfordert. Alternativ genutzte Endlosschneckenbohrer (SOB) blockieren hingegen schnell, sobald sie auf kompakte Steine oder Betonreste treffen. Bisherige Versuche, Schlag- und Schneckenbohren zu kombinieren, scheitern oft an gerichteten Erregerzellen. Die harten Schwingungen zerstören häufig Gehäuse und Rotationsmotoren.
Praxisnahe Ingenieurskunst: Kompakt, robust und motorschonend Die neue Vorbohrvorrichtung von Jürgen Stehr setzt genau bei diesen Schwachstellen an. Sie zeichnet sich durch einen maximal robusten und kompakten Aufbau aus. Der Kern der Innovation liegt im gezielten Schutz der verbauten Hydraulikmotoren vor zerstörerischen Schwingungen. Gleichzeitig garantiert das neuartige Design eine direkte und völlig verlustfreie Kraftübertragung – sowohl in der Rotation als auch im axialen Vorschub.
Die Stehr-Vorteile auf einen Blick:
• Kompletter Systemablauf: Exaktes Vorbohren durch Asphalt/Beton und anschließendes schadensfreies Einschlagen der Pfosten mit der Stehr Ramme.
• Prozesssicherheit: Zuverlässiges Durchörtern von felsigen Böden.
• Verschleißminimierung: Die innovative Konstruktion schützt Gehäuse und Hydraulikmotoren wirksam vor Schwingungsschäden.
• Effizienz: Keine aufwendige Luft- oder Wasserspülung zum Abtransport des Bohrkleins notwendig.
Mit dieser Neuentwicklung aus Schwalmtal steht der Baubranche ab sofort ein Werkzeug zur Verfügung, das Standzeiten minimiert, die Wirtschaftlichkeit erhöht und maschinelle Ausfälle drastisch reduziert.