Baumschule Horstmann

Baumschule Horstmann Versand schönster Gartenpflanzen direkt aus der Baumschule! Raritäten bis Gartenzubehör. Kein lokales Geschäft| Impressum > http://bit.ly/185RTZN

Dies ist die offizielle Facebook-Seite der Baumschule Horstmann GmbH & Co. KG aus dem schönen Schleswig-Holstein. Unser Schwerpunkt liegt im Versand von Pflanzen und Gartenzubehör. Kein lokaler Abverkauf.

Stachelbeeren werden gern unterschätzt, dabei haben sie viele spannende Eigenschaften und sind vielseitiger als man auf ...
04/06/2026

Stachelbeeren werden gern unterschätzt, dabei haben sie viele spannende Eigenschaften und sind vielseitiger als man auf den ersten Blick vielleicht denkt. 💚 Das schauen wir uns heute mal genauer an 🧐

🟢 Nach sauer kommt süß

Stachelbeeren sind die Verwandlungskünstler unter dem Naschobst. Viele Sorten werden grün und eher säuerlich geerntet und eignen sich dann wunderbar für Kompott, Kuchen oder Marmelade. Lässt man sie länger am Strauch, färben sich manche gelb, rosa oder rot und werden deutlich süßer.

🟢 Ohne Allüren

Stachelbeeren sind erstaunlich hart im Nehmen. Sie wachsen als robuste, winterharte Sträucher, kommen mit vielen Böden zurecht und tragen sogar in leichter Beschattung noch ordentlich. Gerade für Gärten, in denen nicht alles in der prallen Sonne liegt, ist das ein echter Pluspunkt.

🟢 Stachelige Angelegenheit

Die Triebe der Stachelbeere sind meist recht stachelig, auch wenn es sich botanisch gesehen um Dornen handelt. Wen das zu sehr stört, greift zu dornenarmen Sorten wie 'Tatjana' oder 'Captivator'. Interessant ist auch die unbedornte Jostabeere, eine Kreuzung aus Stachel- und Johannisbeere.

🟢 Stachelbeer-Kult

Heute spielen Stachelbeeren eher eine Nebenrolle, aber es gab auch eine Zeit, wo sie sehr populär war. Im 19. Jahrhundert gab es in Großbritannien sogar Gooseberry Clubs, in denen darum konkurriert wurde, wer die schwersten Früchte zieht. Der aktuelle Rekord liegt bei 64,49 Gramm, also etwa ein Hühnerei, was für eine Stachelbeere schon beeindruckend ist. 😄

🟢 Süß ist nicht alles

Gerade ihre Säure ist eine Stärke. Traditionell wurden Stachelbeeren nicht nur in Süßspeisen verwendet, sondern auch zu fetterem Fleisch oder öligem Fisch gegessen. In Frankreich steckt das sogar noch im Namen: Dort heißt die Stachelbeere sinngemäß „Makrelenbeere“. Das ist also keine Beere, die nur Marmeladenglas kann, sondern eher eine mit erstaunlich viel kulinarischer Bandbreite.

🟢 Im Garten

Wenn ihr einen Strauch sucht, der langlebig, robust und vielseitig ist, lohnt sich ein Blick auf die Stachelbeere auf jeden Fall. Sie kann bei guter Pflege viele Jahre tragen und passt gut in klassische Obstgärten, Naschhecken oder auch in kleinere Gärten. Und vielleicht ist genau das ihr größter Charme: dass sie nicht geschniegelt modern wirken muss, um richtig gut zu sein.

Wie ist das bei euch: Gehören Stachelbeeren fest zum Garten dazu oder sind sie eher so ein Obst, das ihr zwar spannend findet, aber eher selten pflanzt?

Viele Grüße
🍀 Silke & das Team der Baumschule Horstmann 🍀

PS: Stachelbeeren können sich zwar selbst befruchten, aber wenn ihr mehere Sorten setzt, erhöht sich der Fruchtertrag, da die Natur genetische Vielfalt belohnt.

PPS: All unsere Stachelbeeren mit vielen Tipps zu Pflanzung und Pflege findet ihr hier: https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/search?text=Ribes+uva-crispa

03/06/2026

Achtung, letzte Chance vor der Sommerpause, sich beim Pflanzen Outlet Day mit prächtigen Pflanzen für den schmalen Taler einzudecken!

👉 Freitag, 5. Juni, 12 bis 16 Uhr
👉 Samstag, 6. Juni, 8 bis 15 Uhr

Ob für neue Beete, schöne Kübel oder die eine Gartenecke, die endlich aufblühen soll: Hier kannst du dich so richtig mit Pflanzen eindecken.

📍 Wo? Bergstraße 5, 25582 Hohenaspe

Wir freuen uns auf euch! 🤗

Sie wirkt ein bisschen wie ein rosavioletter Blütenschleier auf Stelzen - leicht, luftig und fast schon zu fein für eine...
03/06/2026

Sie wirkt ein bisschen wie ein rosavioletter Blütenschleier auf Stelzen - leicht, luftig und fast schon zu fein für eine Staude. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Akeleiblättrige Wiesenraute, Thalictrum aquilegiifolium. 🌾 #

🟢 Ohne Blütenblätter

Das Erste, was an der Wiesenraute auffällt, sind diese weichen, fast pudrigen Blütenwolken. Spannend dabei: In der Gattung Thalictrum fehlen oft die eigentlichen Blütenblätter, und auch Nektar wird nicht gebildet. Die Wirkung entsteht stattdessen vor allem durch die farbigen Kelchblätter und die vielen auffälligen Staubblätter.

🟢 Akelei-Imitator

Der deutsche Zusatz „akeleiblättrig“ kommt nicht von ungefähr: Die zwei- bis dreifach gefiederten Blätter erinnern tatsächlich an Akelei-Laub. Botanisch gehört die Pflanze aber nicht zu den Akeleien, sondern zu den Hahnenfußgewächsen. Sie wächst in Deutschland vor allem in feuchten Gebüschen, Auenwäldern und Hochstaudenfluren und mag eher nährstoffreiche, basische Böden.

🟢 Pollen für alle

So zart die Blüten wirken, nutzlos für Insekten sind sie nicht. Die Akeleiblättrige Wiesenraute bietet zwar keinen Nektar, aber eine gute Portion Pollen und wird an sonnigeren Standorten durchaus besucht. Im Garten passt sie deshalb gut in naturnahe Pflanzungen, wo sie zwischen robusteren Partnern für genau die richtige Portion Leichtigkeit sorgt.

🟢 Kulturelle Nutzung

Früher wurde die Pflanze nicht nur angeschaut, sondern auch genutzt. Ihre Blätter enthalten einen gelben Farbstoff, der zum Färben von Wolle verwendet wurde. Dazu kommen alte Volksnamen wie Kaisertee, Brusttee oder Lungenkraut - Namen, die schon verraten, dass man ihr früher mehr zugetraut hat als bloße Zierwirkung.

🟢 Im Garten

In frischen bis feuchten, humusreichen Beeten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort kommt ihre lockere Form am besten zur Geltung. Da sie bis zu 1,20 m hoch wird, passt sie gut in Beetmitte bis -hintergrund.

Habt ihr die Wiesenraute schon einmal im Garten erlebt? Wie gefällt sie euch?

Viele Grüße
🍀 Silke & das Team der Baumschule Horstmann 🍀

PS: Weitere Bilder und viele Tipps zur Pflanzung und Pflege findet ihr hier: https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/product/698/3238/akeleiblaettrige-wiesenraute.html

02/06/2026

Der Besenginster (Cytisus scoparius) ist ein wunderbarer heimischer Strauch, der sehr gut mit Trockenheit zurechtkommt. 🫠 Dafür hat er sich einen guten Trick überlegt: Nicht nur seine kleinen Laubblätter enthalten Chlorophyll, sondern auch seine Triebe. Dadurch kann er an den 'dickhäutigen' Stellen Photoythese betreiben, verdunstet aber wesentlich weniger Wasser. Was für ein schlauer Schelm! 😏

🟢 Achtung, Besuch naht

Zwar bildet er keinen Nektar, dafür bedienen sich Wild- und Honigbienen sehr gern am Pollen. Richtig wertvoll ist er indes für Schmetterlinge: Über 50 Arten nutzen ihn als Raupenfutter, davon einige vom Aussterben bedrohte Falter wie der Blassgelbe Besenginsterspanner.

🟢 Besen, Besen!

Seids gewesen. Nein, natürlich nicht. Oder doch? 😁 Zumindest wurde der Besenginster früher tatsächlich wirtschaftlich angebaut. Aus seinen Fasern stellte man Seile und grobe Textilien her. Und nun ja, wie sollte es anders sein: Seine Triebe wurden als Reisig zu Besen verarbeitet. 🧹 Aber ganz ohne Hexerei ... vermutlich. 😬

🟢 Im Garten

Wie alle Schmetterlingsblütler ist auch der Ginster ein Bodenverbesserer, denn die Knöllchenbakterien gehen eine Symbiose mit Stickstoff ein, der im Boden gebunden wird. 💪 Darüber hinaus eignet er sich sowohl als Hecke an trockenen Hängen und Böschungen sowie auch als Solitär zum Beispiel im Heidegarten.

PS: Hier im Video seht ihr übrigens die Sorten 'Luna' (gelb), Erlkönig (orange), 'Andreanus Splendens' (gelb mit roter Unterlippe) und 'Boskoop Ruby' (karminrot).

Der Geruch von Sommerregen ist etwas absolut Herrliches, findet ihr nicht auch? Aber was genau ist das eigentlich, das d...
01/06/2026

Der Geruch von Sommerregen ist etwas absolut Herrliches, findet ihr nicht auch? Aber was genau ist das eigentlich, das da so riecht? 🤔

🟢 Petrichor

Tatsächlich ist dieses Phänomen noch gar nicht so lange erforscht. Erst in den 60er Jahren wurde ein Begriff dafür entwickelt: Australische Forscher nannten es Petrichor, zusammengesetzt aus den altgriechischen Begriffen für "Gestein" (petros) und "die Flüssigkeit, die in den Adern der Götter fließt" (ichor).

🟢 Dufte Regenformel

Was wir da genau riechen, sind kurz gesagt drei verschiedene Faktoren.

1️⃣ Geosmin

In der Erde befinden sich Bakterien, die den Alkohol Geosmin produzieren. Dieser sorgt für den typisch angenehm-muffigen Geruch von Erde. Fallen Regentropfen auf trockenen Erdboden, wird das Geosmin in die Luft abgegeben. Kleinste Mengen in der Luft genügen, um von der menschlichen Nase wahrgenommen zu werden.

2️⃣ Ozon

Bei elektrischen Entladungen, wie zum Beispiel einem Blitz, werden zweiatomige Moleküle gespalten und neu angeordnet. Es entstehen Ozon-Moleküle, die durch Regentropfen zu uns gelangen und zum Geruch beitragen.

3️⃣ Pflanzen-Öle

Laut Forschenden steuert auch unsere Flora etwas zum Petrichor hinzu. Pflanzen geben bei sehr trockener Witterung ein gelbliches Öl an den Boden sowie Gestein ab, das dort absorbiert wird. Bei Regen steigen diese Gerüche wieder empor und bereichern den ohnehin schon wundervollen Petrichor. Und dies, ihr Lieben, ist vielleicht der schönste Reim, den wir hier je unabsichtlich produziert haben. 😄

🟢 Lebensspendender Duft

Wir Menschen nehmen Petrichor ungewöhnlich intensiv wahr, vermutlich weil wir seit jeher sehr abhängig vom Regen sind. Und ja, jede:r Gärtner:in freut sich nach einer langen Trockenheit umso mehr, wenn der Garten wieder aufatmen kann. Kein Wunder, dass dieser positive Geruch bereits in der Parfumindustrie Einzug fand.

Was verbindet ihr mit Petrichor?

Viele Grüße
🍀 Silke & das Team der Baumschule Horstmann 🍀

Sommer beginnt am 1. Juni, sagt der Kalender. Die Natur sieht das allerdings etwas differenzierter. 🌿☀️ Im phänologische...
29/05/2026

Sommer beginnt am 1. Juni, sagt der Kalender. Die Natur sieht das allerdings etwas differenzierter. 🌿☀️

Im phänologischen Kalender startet der Sommer nämlich nicht nach Datum, sondern nach dem Entwicklungsstand bestimmter Pflanzen. Wie genau und was uns das Wissen bringt, schauen wir uns heute an.

🟢 Was ist der phänologische Sommer?

Der phänologische Kalender teilt das Jahr in zehn Jahreszeiten ein. Der Sommer besteht dabei aus Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer. Er wird also nicht über Temperaturen oder Kalendertage definiert, sondern über sogenannte Leitphasen in der Pflanzenentwicklung.

🟢 Frühsommer

Der Frühsommer beginnt offiziell mit dem Blühbeginn des Schwarzen Holunders. Je nach Region zeigen sich in dieser Zeit oft auch Pfingstrosen, Akeleien oder Storchschnäbel besonders schön, und erste Erdbeeren und Kirschen werden reif. Anders gesagt: Wenn der Holunder loslegt, ist die Natur schon deutlich sommerlicher, als der Blick aufs Datum manchmal vermuten lässt.

🟢 Hochsommer

Der Hochsommer startet mit dem Blühbeginn der Sommerlinde. Das ist die Phase, in der der Garten oft am üppigsten wirkt: Lavendel, Wegwarte, Salbei und viele andere Sommerblüher haben jetzt ihren großen Auftritt. Phänologisch ist das also der eigentliche „volle Sommer“ - nicht nur warm, sondern auch richtig in Fahrt.

🟢 Spätsommer

Der Spätsommer beginnt mit den ersten reifen Früchten der Eberesche. Jetzt kippt der Garten langsam vom Blüh- in den Reifemodus: Erste Äpfel, Zwetschgen und andere frühe Früchte rücken in den Vordergrund, während viele Stauden noch einmal alles geben. Der Sommer ist also noch da, aber er trägt schon ein kleines Herbstblatt im Knopfloch.

🟢 Was bringt uns das im Garten?

Vor allem eines: einen besseren Taktgeber als das Datum. Wenn ihr mehr auf Holunder, Linde und Eberesche schaut als auf den Kalender, merkt ihr schneller, wann bestimmte Arbeiten wirklich dran sind, etwa Ernte, Rückschnitt, Wassergaben oder die Planung für die nächste Aussaat. Phänologie hilft also dabei, den Garten nach dem tatsächlichen Vegetationsstand zu lesen und nicht nach einem starren „Jetzt müsste doch eigentlich …“.

Achtet ihr im Garten eher auf Monate oder habt ihr schon so ein paar Pflanzen, die bei euch den Sommer richtig einläuten?

Viele Grüße
🍀 Silke & das Team der Baumschule Horstmann 🍀

PS: Das Umweltbundesamt zeigt, dass Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer heute im Mittel früher beginnen als noch im Referenzzeitraum 1951 bis 1980. Auch deshalb lohnt es sich, die Natur im eigenen Garten wieder stärker als Kalender mitzulesen.

Wer im Frühjahr schaumige Nester an Trieben entdeckt oder kleine Hüpfer aus dem Laub aufspringen sieht, hat es womöglich...
28/05/2026

Wer im Frühjahr schaumige Nester an Trieben entdeckt oder kleine Hüpfer aus dem Laub aufspringen sieht, hat es womöglich mit ihnen zu tun: Zikaden. Sie sind winzig, oft gut getarnt und trotzdem erstaunlich faszinierend. Denn hinter dem kleinen Rüsseltrupp stecken nicht nur Pflanzensauger, sondern auch ziemlich spannende Insekten.

🟢 Was sind Zikaden?

Unsere in Mitteleuropa heimischen Zikaden sind zwar meist nur wenige Milimeter groß, sehen aber bei genauerer Betrachtung sehr schön aus. Viele haben im adulten Stadium auffällig bunte Flügel, wie zum Beispiel die grün-rote Rosenzikade oder die schwarz-rote Blutzikade.

Äußerlich kann man sie gut von anderen Insekten aufgrund ihres meist dachförmigen Körperbaus erkennen. Sie sehen dadurch fast dreieckig aus. Im Gegensatz zu Wanzen und Pflanzenläusen besitzen Zikaden viel kürzere Fühler.

🟢 Für immer Säugling

Die meisten Zikaden leben von Pflanzensaft, den sie mit ihrem Rüssel aus den Pflanzen saugen. Auch wenn sie sich dadurch nicht gerade großer Beliebtheit erfreuen: Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems, da sie als Nahrungsquelle für viele Tiere wie Vögel, Fledermäuse und einige Reptilien dienen.

🟢 Zikaden-Schaden erkennen

Es gibt sehr viele verschiedene Zikaden und nicht alle Schadbilder sehen immer gleich aus. Gute Indikatoren sind allerdings kleine Flecken, die sich aus einem Zentrum heraus weiter ausbreiten. Es gibt zwei Arten Zikaden: Entweder haben sie sich auf die weichen oder die eher harten Pflanzenteile spezialisert.

Sehr typisch ist im Frühjahr zudem ein schaumiges Gebilde an den Blattsprossen, der sogenannte Kuckucksspeichel. Darin wächst der Nachwuchs der Zikaden heran. Wenn Du ganz sicher sein möchtest, ob es sich um Zikaden handelt, dann fahre mit der Hand über das befallene Laub. Du müsstest kleine Gebilde springen sehen. Wenn man genau hinschaut, sieht man sie auch sitzen, aber manche Arten sind wirklich sehr klein und gut getarnt.

🟢 Zikaden eindämmen

Ist der Befall nicht übermäßig stark, dann ist die Gesundheit der Pflanze nicht gefährdet. Auch sind die Kräuter weiterhin essbar - lediglich optisch etwas ramponiert. Die Natur löst das Problem mit der Zeit ohnehin selbst, meist in Form von hungrigen Meisen und Ameisen. Wer den Befall dennoch minimieren möchte, kann im Frühjahr die schaumigen Nester abwischen oder vorbeugend zur Pflanzenstärkung mit Brennnesselsud sprühen.

Viele Grüße
🍀 Silke & das Team der Baumschule Horstmann 🍀

PS: Von unseren über 600 heimischen Arten gibt es nur fünf Singzikaden, die für uns Menschen hörbare Laute produzieren. Das Geräusch wird erzeugt, indem mittels Muskelkraft eine Segmentplatte eingedrückt wird, die anschließend wieder zurückschnellt. Ähnlich, wie wenn man den Blechdeckel eines Marmeladenglases eindrückt.

27/05/2026

Mit gemörserten Eierschalen zu düngen, ist super, wenn ihr Pflanzen habt, die einen kalkhaltigen Boden bevorzugen. Zum einen lockert das den Boden auf, zum anderen enthalten die Schalen neben Calcium noch weitere Nährstoffe, wie etwa Kalium, Eisen, Phosphor und Magnesium. 🤩

Besonders dankbar für die Eischalen als Dünger sind zum Beispiel Kartoffeln, Sellerie, Tomaten, Lavendel, Salbei, Himbeeren und Holunder. Besonders Obstbäume sind auf Kalzium angewiesen, da ein zu saurer Boden zur Verstippung führt.

🟢 So wird's gemacht

Einfach die Schalen mit einem Mörser zerkleinern. Umso kleiner die Stücke sind, desto schneller stehen die Nährstoffe der Pflanze zur Verfügung. Die Eierschalen sollten vorher trocken sein, sonst kleben sie während des Zerkleinerns zusammen. 🤗 Zuletzt die Stücke einfach um die Pflanzen streuen. Die Nährstoffe lösen sich dann langsam mit jedem Gießen heraus. Wer möchte, kann sie auch leicht ins Beet einarbeiten, um den Prozess zu beschleunigen.

Bei haushaltsüblichen Mengen an Eierschalen lohnt es sich allerdings wirklich nur punktuell zu düngen. Eine größere Fläche, einen Rasen zum Beipiel, bekommt ihr damit nicht abgedeckt. Das würde einfach verpuffen.

Habt ihr schon einmal mit Eierschalen gedüngt? 😊 Was sind eure Erfahrungen?

PS: Achtung, es gibt Pflanzen, die sind kalkempfindlich. Das betrifft in der Regel jene, die eher einen sauren Boden bevorzugen, etwa Rhododendron oder Rhabarber. Denen würdet ihr damit mehr Schaden, als dass ihr ihnen Gutes tut. Solche Infos sind bei uns auf den Produktseiten angegeben. Im Zweifel lieber noch einmal nachschauen oder fragen.

PPS: Das Düngen mit Eierschalen ersetzt natürlich keinen vollwertigen Dünger oder Kompost. Das wäre für die Pflanze eine zu einseitige Ernährung.

Adresse

Schäferkoppel 3
Schenefeld
25560

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 17:00
Dienstag 07:30 - 17:00
Mittwoch 07:30 - 17:00
Donnerstag 07:30 - 17:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+4948928993400

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