10/09/2026
Wir beschäftigen rund 35 Mitarbeiter. Jeden Morgen fahren unsere Teams mit Firmenfahrzeugen zu ihren Baustellen – mit Werkzeug, Maschinen und Material. Für uns ist ein Transporter kein Luxus und keine freiwillige Mobilität, sondern ein unverzichtbares Arbeitsmittel.
Wir können unsere Baustellen nicht ins Homeoffice verlegen. Eine Fassade, ein Boden oder eine Wohnung lässt sich nicht per Videokonferenz sanieren. Handwerk bedeutet Mobilität. Jeden Tag.
Bei Dieselpreisen von 2,49 € pro Liter steigen unsere laufenden Kosten massiv. Und diese Mehrkosten verschwinden nicht einfach: Sie müssen irgendwann in unsere Kalkulation einfließen. Das bedeutet höhere Angebotspreise für unsere Kunden, weniger Spielraum für Investitionen und eine zusätzliche Belastung für Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen und junge Menschen ausbilden.
Dabei wird gleichzeitig erwartet, dass das Handwerk Gebäude saniert, energetisch modernisiert, Wohnraum erhält und die Energiewende praktisch umsetzt. Aber genau die Betriebe, die diese Arbeiten ausführen sollen, werden bei ihrer täglichen Mobilität immer stärker belastet.
Wir wollen keine Sonderbehandlung. Wir wollen verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen für das Handwerk.
35 Mitarbeiter. Zahlreiche Fahrzeuge. Jeden Tag Baustellen in der Region.
Wir müssen fahren, um arbeiten zu können.
👉 2,49 € für Diesel – wie lange soll das noch funktionieren?
Wann tut die Politik endlich etwas?
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