21/05/2026
Viele Brandursachen bleiben unbemerkt, weil sie längst Teil des Alltags sind.
Abends wird das Handy eingesteckt und neben das Bett gelegt. Es wird geladen, während niemand mehr darauf achtet. Liegt es dabei auf der Bettdecke, unter dem Kissen oder an einem beschädigten Kabel, kann Wärme nicht richtig entweichen.
Ein Wäschetrockner wirkt unkompliziert. Wäsche rein, Programm starten, fertig. Kritisch wird es dort, wo Flusen im Sieb verbleiben oder Wärme nicht richtig abziehen kann. Was im Alltag nebensächlich wirkt, kann im Schadenfall eine entscheidende Rolle spielen.
Auch eine Steckdosenleiste wird schnell unterschätzt. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Anschlüsse, sondern die Gesamtleistung der angeschlossenen Geräte. Ein Toaster und ein Wasserkocher können zusammen bereits mehrere tausend Watt benötigen. Eine Belastung, die von außen nicht sichtbar ist und dennoch Folgen haben kann.
Genau deshalb steht Elektrizität in der IFS Brandursachenstatistik seit über 20 Jahren ganz oben. Nicht immer durch offensichtliche Fehler, sondern durch vertraute Abläufe, die selten hinterfragt werden.
DANIELSEN.
Brandschäden verstehen.
Quelle: IFS Ursachenstatistik Brandschäden 2025, Erhebungszeitraum 2016 bis 2025