GFKB - Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung Mecklenburg-Vorpommern

GFKB - Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung Mecklenburg-Vorpommern Kampfmittelbergung zu Lande & zu Wasser / Sprengarbeiten aller Art / Staatlich anerkannte Ausbildung

Seit August 2022 betreiben wir eine Räumstelle auf Usedom.Der kleine Hafen wurde im Zweiten Weltkrieg als Verladestelle ...
16/07/2024

Seit August 2022 betreiben wir eine Räumstelle auf Usedom.
Der kleine Hafen wurde im Zweiten Weltkrieg als Verladestelle für ein Munitionsdepot genutzt.

Kampfmittelbergung im Meer - fängt mit der Ausbildung an!Das jetzt gestartete Pilotprojekt des Bundes, „Sofortprogramm M...
05/07/2024

Kampfmittelbergung im Meer - fängt mit der Ausbildung an!

Das jetzt gestartete Pilotprojekt des Bundes, „Sofortprogramm Munitionsaltlasten in der Nord- und Ostsee“, zur Bergung von 50 Tonnen Munition hat viel Aufmerksamkeit erregt. Das Programm wird mit 100 Millionen Euro gefördert. Das Thema ist kein neues und ist seit dem Tag bekannt, an dem das letzte Munitionsteil ins Meer geworfen wurde. Jahrzehntelang wurde die Problematik der Munitionsaltlasten im Meer stiefmütterlich behandelt. Es wurden lediglich begrenzte Versuche unternommen, um eine umfängliche Lösung zu finden.

Aufgrund der hohen Kosten wurde das Problem stetig verschoben oder ausgeblendet. Bedingt durch steigende Konzentrationen von Kampfstoffen und Sprengstoffen, deren hochgiftige und umweltschädigende Derivate sich im Meerwasser anreichern, sahen sich die Anrainerstaaten der Ostsee veranlasst, dringend zu handeln.

Ein abschließendes Konzept für die Bergung und Entsorgung liegt noch nicht vor. Die jetzt angelaufene Pilotbergung soll klären, mit welchen Technologien, bei welchen Munitionstypen, ein größtmöglicher Erkundungs- und Bergungseffekt erreicht werden kann. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen zukünftig dazu beitragen, eine systematische und möglichst automatisierte Detektion und Bergung unterschiedlichster Typen von Kampfmitteln in den Versenkungsgebieten zu ermöglichen. Des Weiteren sollen Erkenntnisse zur systematischen, umwelt- und naturschutzgerechten Entsorgung der verschiedenartigen Kampfmittel auf See gewonnen werden. In einem separaten Projekt sollen die Planung und Umsetzung einer mobilen schwimmenden Industrieanlage zur Kampfmittelentsorgung auf See realisiert werden.

Neben technischen und organisatorischen Lösungen muss das Fachpersonal entsprechend ausgewählt und ausgebildet werden. Die Bundesgesetze, wie z.B. das Sprengstoffgesetz und das Arbeitsschutzgesetz gelten nicht nur im Bereich des Küstenmeeres (12 Seemeilen-Zone), sondern auch in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Die Grenze der deutschen AWZ ist im Wesentlichen mit dem deutschen Festlandsockel identisch und befindet sich bis maximal 200 Seemeilen von der Küstenlinie entfernt.

Im Hinblick auf die Kampfmittelaltlasten in den Meeren ist das fachtechnische Aufsichtspersonal nach §20 SprengG nicht nur mit der Fundsituation im Wasser besonders gefordert, sondern zusätzlich auch mit Munitionsarten, die über die Fundsituation an Land weit hinausgehen. Besonders die Menge an Marinekampfmitteln ist situationsbedingt hoch. Gerade hier handelt es sich nicht nur um verklappte Lagermunition, sondern auch um verlegte Ankertau- und Grundminen sowie blindgegangene Wasserbomben und Torpedos, die teilweise schon mehrfach umgelagert wurden. Diese Kombination aus großen Mengen verklappter Munition, teils durchsetzt mit Munitionsteilen, deren Zündsysteme entsichert sind, fordert das Fachpersonal besonders. Nur in den Grundlagen geschultes fachtechnisches Aufsichtspersonal (FAP) ist für diese Tätigkeit nicht mehr ausreichend ausgebildet. Aus sprengstoffrechtlicher Sicht muss fachtechnisches Aufsichtspersonal zum Umgang mit den auftretenden Munitionsarten besonders befähigt sein. Hierfür bietet die GFKB M-V Sonderlehrgänge an. Die Situation, wie sie heute in der Ost- und Nordsee vorliegt, setzt hierbei zwei besondere Befähigungen voraus. Zum einen die zum Umgang mit Marine-Sperrwaffen und Torpedos und zum anderen die zum Umgang mit Kampfstoffmunition. Letztere stellt ein besonderes Problem dar und muss bei der Qualifikation zwingend berücksichtigt werden.

Seit drei Jahrzehnten bilden wir Fachpersonal für die Kampfmittelbeseitigung aus und führen entsprechende Sonderlehrgänge durch. Neben der fundierten und praxisbezogenen FAP-Ausbildung, die in Deutschland unerreicht ist, sind auch unsere Sonderlehrgänge umfänglicher als marktüblich und werden ausschließlich von ausgewiesenen Spezialisten mit jahrzehntelanger Erfahrung durchgeführt. Der nächste Marinelehrgang findet vom 04.11. bis 15.11. 2024 und der nächste Lehrgang für Kampfstoffmunition findet vom 16.06. bis 27.06.2025 statt. Weitere Lehrgangstermine können mit uns individuell abgestimmt werden.

https://www.gfkb-mv.de/eod-training-centre/

Am 06.06.2024 waren wir mit einem Stand auf der Berufs- und Bildungsmesse des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr ve...
07/06/2024

Am 06.06.2024 waren wir mit einem Stand auf der Berufs- und Bildungsmesse des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr vertreten.
Die Messe fand auf dem Fliegerhorst in Laage statt.
Dort ist das taktische Luftwaffengeschwader 73 "STEINHOFF" stationiert.
Solltest du auch daran interessiert sein, bei uns zu arbeiten, dann bewirb dich.
https://www.gfkb-mv.de/karriere

01/02/2024
Aus unserer Lehrmittelsammlung:Die deutsche „Leichte Panzermine“ (LPZ) der Luftwaffe.Diese Mine war für den Einsatz durc...
10/01/2024

Aus unserer Lehrmittelsammlung:
Die deutsche „Leichte Panzermine“ (LPZ) der Luftwaffe.
Diese Mine war für den Einsatz durch Fallschirmjäger vorgesehen und ist außerordentlich selten anzutreffen.

Technische Daten:
Höhe: 90 mm
Durchmesser: 263 mm
Gewicht: 4 kg
Ladung: 2 kg (incl. innerem Ladungsbehälter)
Zünder: Druckzünder bestehend aus 5 Auslöseelementen und zentralem Detonator
Auslösedruck: 250 kg in der Mitte, 500 kg am Rand

Aktuelles aus unserem EOD Training Centre:Vom 09.10. bis zum 27.10.23 fand bei uns erneut ein Entschärfer Lehrgang statt...
16/11/2023

Aktuelles aus unserem EOD Training Centre:
Vom 09.10. bis zum 27.10.23 fand bei uns erneut ein Entschärfer Lehrgang statt.
Der Lehrgang bestand aus Teilnehmern von verschiedenen Behörden und gewerblichen Kampfmittelräumfirmen. Die Lehrgangsteilnehmer waren durchweg gut vorgebildet und nahmen den Lehrinhalt mit viel Eigeninteresse auf. Neben dem eigentlichen Lehrgang gab es auch viele Gelegenheiten zum fachlichen Austausch.

Im Zuge der Sprengausbildung wurde das praktische Vernichten von verschiedenen Munitionsarten unter Verwendung von Hohlladungen, Schneidladungen, plastischem Sprengstoff, geballten Ladungen, Minenräumleitern und anderen Sprengmitteln demonstriert.

In den Bildunterschriften findet ihr Kommentare zu den Bildern.

Aus unserer Lehrmittelsammlung:108 Jahre Handgranate F-1Die Handgranate F-1 dürfte die am weitesten verbreitete Handgran...
20/10/2023

Aus unserer Lehrmittelsammlung:

108 Jahre Handgranate F-1

Die Handgranate F-1 dürfte die am weitesten verbreitete Handgranate der letzten 108-jährigen Militärgeschichte sein. Obwohl in Frankreich bereits 1915 eingeführt, wurde die F-1 durch Russland und später die UDSSR sowie den Warschauer Pakt bzw. kommunistische Staaten erst richtig bekannt und startete von dort nach 1945 ihre Karriere in aller Welt.
In Frankreich während des 1. WK als Mle 1915 eingeführt, wurde die F-1 schnell auch an das verbündete Russland geliefert. Zu dieser Zeit verfügte Russland über keine eigenen Defensivhandgranaten und griff deshalb auf die verfügbare F-1 aus Frankreich zurück, welche dann in großen Mengen importiert wurden. Zunächst wurden die französischen F-1 mit den originalen französischen Zündern verwendet, wobei sich bald herausstellte, dass die ersten einfachen Zündermodelle anfällig gegen Nässe und vorzeitige Zündung waren. Um diese Probleme zu umgehen, wurden einige selbstentwickelte Friktionszünder entwickelt, um die vorhandenen französischen Zünder in den Lagerbeständen importierter F-1 zu ersetzen. Dies führte bereits 1918 dazu, dass das Militärkomitee die Entwicklung eines verbesserten Zünders in Auftrag gab. F.V. Koweschnikow hatte bereits 1917 eine Eigenentwicklung vorgenommen, passte diese an und stellte dann 1918 die nachgebesserte Version seines Zünders vor. Es sollten dann noch 10 Jahre vergehen, bis die Sowjetunion die Handgranate F-1 mit dem Koweschnikowzünder 1928 offiziell in die Sowjetische Armee einführte. Mit dem Erscheinen der Sowjetischen Handgranate RG-42 (1942) wurde auch der neue mechanische Schlagzünder „UZRG“ verfügbar und im Weiteren auch mit der F-1 verwendet. Dieser Zünder erfuhr später die Modifikation zum „UZRGM“ und danach zum „UZRGM-2“.
Die Handgranate F-1 ist auf allen aktuellen Kriegsschauplätzen zu finden und wird bis heute in verschiedenen Ländern hergestellt.
Auf die technischen Daten der F-1 wird an dieser Stelle verzichtet, weil diese hinlänglich bekannt sind und in einem früheren Beitrag erwähnt wurden.

Randbetrachtungen:

Zur Unterscheidung der Französischen und der Russischen/ Sowjetischen F-1 Varianten wird an verschiedenen Stellen gerne auf das Vorhandensein bzw. Nicht-Vorhandensein der Bodenschraube hingewiesen.
Hierzu sei angemerkt, dass es in beiden Ländern beide Varianten gab und dieses Unterscheidungsmerkmal somit keines ist.
--> siehe Bild 3 und 4.

Sicherheit:

Wie mit blindgegangenen Handgranaten mit mechanischen Schlagzündern zu verfahren ist, ist den Verantwortlichen hinlänglich bekannt.
Hier sei auf die Besonderheit des Zünders Koweschnikow hingewiesen. Beim Wurf wird die Handgranate losgelassen und der Bügel bewegt sich nicht wie bei den meisten Handgranaten um eine Schwenkachse herum, sondern wird durch eine seiner zwei Federn zusammen mit der Zünderkappe achsial nach oben gedrückt. Die Kappe gibt dann eine Sperrkugel frei, welche zur Seite gedrückt wird und den Schlagbolzen mit seiner vorgespannten Feder freigibt. Daher ist es wenig nutzbringend den Handgranatenbügel wie gewohnt seitlich mit Klebeband am Granatkörper festzulegen, da es hier die Bewegung nach oben zu verhindern gilt. Aufgrund der um 90° anders wirkenden Bewegung des Sicherungsmittels, sowie des Umstandes das der Handgranatenbügel lediglich mit Weichlot an der Zünderkappe befestigt ist (kann sich lösen, wenn thermisch belastet), muss eine F-1 bezündert mit dem Koweschnikowzünder achsial mit Klebeband gesichert werden, um ein Hochdrücken der Sicherungskappe zu verhindern.
--> siehe Bild 5.

Am 02.10.2023 erschien eine weitere Sendung mit und über uns im Deutschlandfunk.Diese könnt ihr gerne unter folgendem Li...
17/10/2023

Am 02.10.2023 erschien eine weitere Sendung mit und über uns im Deutschlandfunk.
Diese könnt ihr gerne unter folgendem Link in der Mediathek abspielen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kampfmittelraeumung-mecklenburg-vorpommern-will-waldbraende-verhindern-dlf-kultur-4d3eec3e-100.html

Hört einfach ab Minute 00:55 rein und viel Spaß dabei.

Der Länderreport bildet politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse und Entwicklungen in den Bundesländern hintergründig ab. Ebenso werden für ganz Deutschland wichtige Themen am Beispiel eines Bundeslandes dargestellt.

Ergänzend zu unserem sehr gut ausgestatteten Lehrmittelkabinett haben wir nebenan einen Raum in unserer Halle für die et...
06/10/2023

Ergänzend zu unserem sehr gut ausgestatteten Lehrmittelkabinett haben wir nebenan einen Raum in unserer Halle für die etwas größeren Exponate ausgebaut. 😉
Kommt gerne zu uns, besucht einen Lehrgang oder werdet ein Teil der GFKB - Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung Mecklenburg-Vorpommern und schaut euch unsere Kampfmittelsammlung an.

Aus unserer Lehrmittelsammlung:Der Sonderzünder 50 B (Zünder 50 B) ist ein Störzünder, der mit SC 250, SC 500, SD 500 un...
28/09/2023

Aus unserer Lehrmittelsammlung:

Der Sonderzünder 50 B (Zünder 50 B) ist ein Störzünder, der mit SC 250, SC 500, SD 500 und Stachelbomben verwendet wird. Er ist der Nachfolger des Sonderzünders 50 A. Der Zünder wird durch Erschütterung oder Verlagerung ausgelöst. Der Zünder verfügt über eine pyrotechnische Entsicherung, welche beim Aufschlag in Gang gesetzt wird. Hierzu wird die bekannte Anordnung aus Lade- und Zündkondensator mit Brückenzünder und Aufschlagkontakt verwendet (wie im Zünder 17 A*), der einen Wärmesatz anzündet - der eine Schmelzmasse verflüssigt, welche einen unter Federdruck stehenden Kontakt freigibt, einen Kurzschlusskontakt entlötet und dadurch den Zünder nach 9 Sekunden nach dem Aufschlag entsichert. Bei etwaiger Vibration bewegen sich die Kontaktgewichte auf ihren sehr schwachen Haltefedern und schließen den Kontakt (ringförmig um die Feder) zum elektrischen Zündmittel (Brückenzünder), welches von einer Batterie gespeist wird und die Zündung einleitet. Wenn der Zünder verlagert wird, schließt einer von 3 Quecksilberschaltern ebenfalls den Stromkreis und leitet so die Zündung ein.

Die Ausbausperre besteht aus einem freigleitenden Feder-Drahtring, der auf einer konischen Lagerfläche sitzt. Beim Versuch den Zünder aus der Zünderbuchse herauszuziehen legt sich der Draht zwischen Konus und Zünderbuchse fest und blockiert den Zünder. Die Zündung erfolgt bei leichtesten Bewegungen durch die Gewaltanwendung beim Ausbauversuch über die Kontaktgewichte (Vibration) oder die Quecksilberschalter (bei Verlagerung). Das Eindrücken der Ladekontakte beim Entschärfungsversuch über einen Kurzschluss-Stecker führt ebenfalls zur Zündung.

Die Batterie hat eine Lagerfrist von vier Monaten, danach muss der Zünder zum Hersteller zurückgeschickt werden, um die Batterie zu tauschen.

In der L.Dv. 4200, Die Deutsche Abwurfmunition vom Juni 1943 wird der Zünder beschrieben, aber es sind keine Schnittzeichnungen enthalten.

Sollte jemand über Zeichnungen aus deutschen Quellen vor 1945 verfügen und gewillt sein uns zu unterstützen würden wir gerne davon hören.

Der hier gezeigte Zünder wurde nachlackiert und der Draht der Ausbausperre wurde nachträglich ergänzt.

Der italienische „Manzolini“ Störzünder für die Streubombe „Bomba 4 A.R.“Der Manzolini Störzünder wird verwendet mit der...
18/09/2023

Der italienische „Manzolini“ Störzünder für die Streubombe „Bomba 4 A.R.“

Der Manzolini Störzünder wird verwendet mit der „Bomba 4 A.R. Streubombe“ und wurde im 2. WK eingesetzt. Bei Angehörigen der Alliierten Streitkräfte wurde die Bombe wegen ihrer Ähnlichkeit zu einer Thermoskanne ugs. auch als „Thermos Bomb“ bezeichnet.
Der Zünder wird ca. 10 Sekunden nach dem Aufschlag entsichert, in dem eine Kammer gefüllt mit Motoröl durch einen Kolben mit Druck beaufschlagt wird und an dessen Wandung vorbeigepresst werden muss. Da der Raum zwischen Kolben und Zylinder bewusst klein gehalten ist, entsteht die notwendige Verzögerung in der Entsicherung, um die Bombe nach dem Aufschlag zur Ruhe kommen zu lassen.
Die Zünderfunktion basiert auf sich verschiebenden Hülsen mit sehr schwach bemessenen Distanzfedern und Sperrkugeln. Die Hülsen sind an den Enden auf Rohrstücken gelagert und tragen so zu einer „Allseitigkeit“ bei, wie man sie von italienischen Handgranaten kennt (z.B. SRCM 35). Der Zünder besitzt eine vorgespannte Zündnadelfeder.
Eine Version dieses Bombenzünders verfügt über eine Selbstzerlegung nach 60 - 80 Stunden. Die Zerlegeeinrichtung besteht aus einem dünnen Aluminium-Blechstreifen, dessen Querschnitt 3,5 x 0,8 mm beträgt und der durch eine Bohrung in einen zylindrischen Fortsatz gesteckt ist, welcher vor einer Bohrung sitzt und nach Freigabe dort hineingepresst wird und beginnt den Aluminiumstreifen abzuscheren. Wenn der Aluminiumstreifen abgeschert ist, wird durch die Feder das Schlagstück vorgedrückt, welches an seiner Endposition aufschlägt und eine Erschütterung verursacht, welche den normalen Zündvorgang über den Störzündermechanismus einleitet. Die einzelnen Zündervarianten, die gemischt aus einem Streubehälter geworfen werden, sind nicht gekennzeichnet und können äußerlich nicht unterschieden werden.
Im Weiteren gibt es mindestens eine Modifikation des Zünders.

Gewicht der Bombe: 3,68 kg
Durchmesser der Bombe: 70 mm
Ladungsgewicht: 0,67 kg (TNT)

Soweit den Quellen zu entnehmen ist, handelt es sich bei unserem Schnittmodell um die Ausführung mit Selbstzerleger.

Quellen:
Handbook Of Enemy Ammunition, Pamphlet No. 3, German and Italian Ammunition, London, 03.09.1941 (UK)
Italian Bombs & Fuzes, Col. A.D. Merriman, London, Juni 1948 (UK)
NAVORD OP1668, Italian And French Explosive Ordnance, Naval Systems Ordnance Command, 1946 (USA)
FM 5-31, Land Mines And B***y Traps, War Department, 01.11.1943 (USA)
Istruzione Sul Munizionamento Di Caduta, Ministero Dell’Aeronautica, 1941 (Italien)

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Pinnow
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