27/07/2026
🏗️ 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀 𝗴𝗿𝗼̈ß𝘁𝗲𝘀 𝗛𝗼𝗹𝘇𝗺𝗼𝗱𝘂𝗹-𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗯𝗮𝘂𝗽𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 𝘄𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿
Derzeit laufen in Köln die Bauarbeiten für das bislang größte in Holzmodulbauweise umgesetzte Schulbauvorhaben in Deutschland – ein Gesamtprojekt für zwei Interimsschulen an zwei unterschiedlichen Standorten: das Gymnasium Kreuzgasse und die Europaschule. Hierbei entstehen temporäre, rückbaubare und wiederaufbaubare Schulgebäude in modularer Holzbauweise – insgesamt rund 30.000 m² Bruttogrundfläche und über 1.000 Raummodule, inklusive Sporthallen und Großküchen.
Am ersten der beiden Standorte, auf dem Baufeld am Carola-Williams-Park, wurde bereits im Mai das erste Holzmodul für das Interim des Gymnasiums Kreuzgasse gesetzt. Die Module sind so konzipiert, dass sie nach der Erstnutzung an anderen Standorten weiterverwendet werden können – und sich darüber hinaus mit den baugleichen Modulen des zweiten, weitaus größeren Interims an der Alteburger Straße in der Südstadt von Köln kombinieren lassen.
Nun haben auch die Montagearbeiten für das erste Gebäude auf dem ehemaligen Brauereigelände Alteburger/Schönhauser begonnen. Dort entstehen parallel fünf Gebäude mit insgesamt 19.579 m² BGF für den Schulbetrieb der Europaschule, während der denkmalgeschützte Bestandsbau für die rund 1.300 Schülerinnen und Schüler saniert wird.
Der Auftrag wurde Anfang 2025 nach europaweiter Ausschreibung als Totalunternehmerauftrag an die ARGE BBS vergeben, eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Baumgarten GmbH, BRÜGGEMANN Holzbau GmbH und Zimmerei Stark GmbH. Die Federführung obliegt BRÜGGEMANN Holzbau, die Projektabwicklung erfolgt zu gleichen Teilen in der ARGE BBS.
Die Planung verantworten werk.um Architekten (Architektur), die bauart Konstruktions GmbH & Co. KG (Tragwerk, Bauphysik, TGA) und L 02 Landschaftsarchitektur (Freianlagen).
Kleiner Blick durch die Baucam auf die Baustelle: