10/09/2026
Neue Tür oder einfach nachrüsten? Diese Frage hören wir fast täglich.
Die gute Nachricht: Oft reicht eine gezielte Nachrüstung. Gute Beschläge und Zylinder, Zusatzschlösser oder ein Querriegelschloss erschweren oder vereiteln einen Einbruchsversuch – und können einen durchschnittlichen Einbruchschaden von 3.000 bis 6.000 Euro verhindern. Auch an Fenstern lässt sich mit Pilzkopfverriegelungen oder Fensterschlössern deutlich mehr Sicherheit schaffen.
Wichtig zu wissen: Eine offizielle Widerstandsklasse (RC) gilt immer nur für das komplette geprüfte Element – Rahmen, Beschlag, Verglasung und Montage zusammen. Nachrüsten erhöht den Schutz spürbar, ersetzt aber keine RC-Zertifizierung. Und bei einem verzogenen Rahmen hilft auch die beste Nachrüstung nicht mehr – dann führt am Komplettaustausch kein Weg vorbei. Bei uns erhalten Sie auch geprüfte Sicherheitstüren in RC3 für die Nachrüstung.
Übrigens: Der frühere KfW-Zuschuss für Einbruchschutz wurde Ende 2023 eingestellt. Aktuell gibt es nur noch einen zinsgünstigen Kredit (KfW 159), keinen direkten Zuschuss. Auch ohne Zuschuss lässt sich sparen – die Arbeitskosten Ihres Handwerkers können Sie über § 35a EStG mit 20 % (max. 1.200 € im Jahr) von der Steuer absetzen. Voraussetzung: Rechnung und Überweisung statt Barzahlung.
Was passt zu Ihrer Situation – Nachrüsten oder Austausch? Die Kosten hängen stark von Art, Material und Ausführung ab – wir schauen es uns vor Ort gerne unverbindlich an und sagen Ihnen ehrlich, was wirklich sinnvoll ist.
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