17/06/2026
WINDENERGIE - Die zentrale Bedeutung der optimalen Kennlinie des Wechselrichters
Die erfolgreiche Ernte von Windenergie hängt von mehreren grundlegenden Faktoren ab und man sollte sie alle kennen, damit die Windernte auch Freude bereitet. Das Team von WindInvert/SolarInvert kennt diese Faktoren aus über zwanzig Jahren Entwicklung, Produktion und Einsatz.
Zu den wichtigen, meist aber unbekannten Stellschrauben gehört die Kennlinie des Wechselrichters. Da jeder Windgenerator unterschiedlich auf Wind reagiert, muss der eingesetzte Wechselrichter mit seiner Eingangs-Kennlinie genau auf den verbauten Generator und die Flügelgeometrie reagieren können. Die Kennlinie ist also bei genauer Betrachtung eine Leistungskennlinie, die bei jedem Windverhältnis das optimale Ergebnis herausholt. Bei böigem Wind muss der Wechselrichter die Leistungsaufnahme schnellstmöglich an das Energieangebot anpassen können, um ein Überdrehen des Generators oder ein zu starkes Abbremsen zu vermeiden. Da der Wind meist schnell an Intensität und Richtung wechselt, handelt es sich um einen permanenten technisch hohen Anspruch an den Wechselrichter. Dies wird über die dynamische Regelzeit der Kennlinie eingestellt.
Weiterhin gilt: Je nach Standhöhe des Windgenerators und der von der Windkraftanlage erzeugten Spannung und Stromstärke muss die Leistung des Wechselrichters angepasst werden, um eine maximale aerodynamische Effizienz der Windturbine zu erreichen.
Diese Leistungsanpassung macht die bei den Windinvert-Wechselrichtern einprogrammierte Kennlinie automatisch. Würde keine Kennlinie existieren, käme es bei starkem oder schwachem Wind schnell zu Verlusten bei der Stromerzeugung, einem Überdrehen des Generators oder einem zu starken Abbremsen. In all diesen Fällen führt das zu einer nicht linearen Strömung am Windflügel und damit zum Strömungsabriss. Auch die Rotorengeräusche verstärken sich durch eine überhöhte oder zu niedrige Blattspitzendrehzahl. Dies zeigt sich dann durch ein Pfeifen oder Rauschen des Windkraftflügels.
Windinvert-Wechselrichter werden mit einer Standardkennlinie ausgeliefert. Diese ist im jeweiligen Wechselrichter-Datenblatt angegeben und deckt den gesamten Standard-Betriebsbereich des Wechselrichters ab. Damit die Anlage ihren optimalen Ertrag liefert, muss die Kennlinie bei der Inbetriebnahme entsprechend den Vorgaben des Turbinenherstellers angepasst werden. Dies erfolgt durch das Technik-Team von Windinvert vor der Auslieferung, vorausgesetzt, der vom Kunden eingesetzte Windgenerator ist bekannt und mit Datenblatt hinterlegt.
Hierbei gilt: Die von manchen Herstellern im Datenblatt gemachten Angaben entsprechen leider häufiger nicht der Realität. Von daher ist es sinnvoll, sich die Windgeneratoren aus den WindBundles von Windinvert anzuschauen. Hier ist die Kennlinie geprüft und optimal eingestellt.
Mehr Informationen unter www.windinvert.de