ClimaDomo Heiz- und Kühlsysteme GmbH

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Niedrige Vorlauftemperaturen – der Schlüssel zu effizientem HeizenIn der modernen Gebäudetechnik spielt ein Faktor eine ...
17/08/2026

Niedrige Vorlauftemperaturen – der Schlüssel zu effizientem Heizen

In der modernen Gebäudetechnik spielt ein Faktor eine immer größere Rolle:
die Vorlauftemperatur eines Heizsystems.
Doch warum ist sie so entscheidend?

🌡️ Was bedeutet Vorlauftemperatur?
Sie beschreibt die Temperatur des Wassers, das vom Wärmeerzeuger in das Heizsystem fließt.
Je niedriger sie ist, desto effizienter kann das Gesamtsystem arbeiten.

⚡ Höhere Effizienz bei modernen Systemen
Wärmepumpen erreichen ihre beste Leistung bei niedrigen Vorlauftemperaturen und geringer Spreizung.
Das bedeutet:
• weniger Stromverbrauch
• geringere Betriebskosten
• höhere Effizienz im Dauerbetrieb
• bessere Gesamtbilanz der Anlage

🔁 Niedrige Spreizung für gleichmäßige Wärme
In Systemen mit niedrigen Vorlauftemperaturen ergibt sich meist auch eine geringe Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf.
Das bedeutet: Die Wärme wird kontinuierlich und gleichmäßig abgegeben, ohne hohe Temperaturdifferenzen.
Die Folge ist eine dauerhaft niedrige, bedarfsgerechte Energiezufuhr im laufenden Betrieb.

🔥 Große Flächen machen den Unterschied
Damit auch bei niedrigen Temperaturen genügend Wärme abgegeben wird, braucht es große Flächen – wie Decken- oder Flächenheizungen.
Sie ermöglichen eine niedrige Spreizung und sorgen für eine gleichmäßige, behagliche Wärmeverteilung im Raum.

🌍 Weniger CO₂ durch geringere Temperaturen
Niedrige Systemtemperaturen und eine reduzierte laufende Energiezufuhr senken den Gesamtenergiebedarf deutlich –
und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Emissionen.

⭐ Fazit
Niedrige Vorlauftemperaturen in Kombination mit geringer Spreizung sind ein zentraler Hebel für Effizienz und Nachhaltigkeit.
Sie ermöglichen eine niedrige, konstante Energiezufuhr im Betrieb und machen Heizsysteme nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch zukunftssicher.

Prüfabläufe bei Heiz- und Kühldecken mit KapillarrohrsystemDichtheit & Funktion systematisch prüfen – vor der Übergabe u...
08/07/2026

Prüfabläufe bei Heiz- und Kühldecken mit Kapillarrohrsystem
Dichtheit & Funktion systematisch prüfen – vor der Übergabe unverzichtbar ✅
Heiz- und Kühldecken mit Kapillarrohrsystemen erfordern eine besonders sorgfältige Qualitätssicherung. Ein klar definierter Prüfablauf minimiert Risiken, verhindert Bauschäden und schafft Sicherheit für alle Projektbeteiligten.

🛠️ Typischer Prüfablauf in der Praxis:

1️⃣ Sichtprüfung (vor Druckbeaufschlagung)
• Kontrolle der GipskartonModule auf Beschädigungen
• Prüfung aller Anschlüsse, Verteiler und Übergänge

2️⃣ Dichtheitsprüfung mit Druckluft (Vorphase)
• Prüfung des Systems mit ölfreier Druckluft
• Prüfdruck gemäß Herstellerangaben (10bar)
• Haltezeit mit Druckabfallkontrolle (1 Std. ohne Druckabfall)
• Lecksuche an Verteilern, Anschlüssen und Steckverbindungen
✅ Vorteil: Leckagen werden frühzeitig erkannt – ohne Feuchteeintrag in die Gipskartondecke

3️⃣ Spülen & Entlüften des Systems
• Spülung aller Kapillarkreise mit Wasser
• Entfernung von Luft, Montage und Fertigungsrückständen
• Sicherstellung eines gleichmäßigen Durchflusses

4️⃣ Thermografische Prüfung (Wärmebildkamera)
• Thermografische Aufnahme der Deckenflächen im Heiz bzw. Kühlbetrieb
• Sichtbarmachung des tatsächlichen Verlaufs der Kapillarrohre
• Kontrolle der gleichmäßigen thermischen Aktivierung der Module
• Identifikation von Fehlstellen, Verstopfungen oder nicht durchströmten Bereichen
✅ Mehrwert: Zerstörungsfreie Sichtprüfung der aktiven Fläche und zusätzlicher Funktionsnachweis der Kapillarrohrregister

5️⃣Dichtheitsprüfung mit Wasser (Hauptprüfung)
• Prüfung mit Wasser als Prüfmedium
• Prüfdruck (10bar) und Prüfdauer gemäß Norm und Hersteller
• Überwachung des Druckverlaufs
• Sichtkontrolle aller zugänglichen Anlagenteile
✅ Ziel: Nachweis der dauerhaften Leckagefreiheit im Betriebsmedium

6️⃣ Funktionsprüfung im Betrieb
• Kontrolle von Vor und Rücklauftemperaturen
• Prüfung der Volumenströme je Heiz/Kühlkreis
• Test der Regelung und Zonenfunktionen
• Messung bzw. Kontrolle der Deckenoberflächentemperaturen

7️⃣ Prüfung des Kondensationsschutzes
• Funktion der Taupunktüberwachung prüfen
• Simulation kritischer Betriebszustände
• Reaktion der Regelung (Abschaltung / Leistungsreduzierung) testen

8️⃣ Dokumentation & Freigabe
• Prüfprotokolle (Druckluft, Wasser, Thermografie & Funktionsprüfung)
• Abnahme durch Fachplaner/Bauleitung
• Abgleich mit Werk und Montageplänen
• Übergabe an Betreiber inkl. Betriebs und Wartungshinweisen

📌 Fazit:
Die Kombination aus vorgelagerter Druckluftprüfung, hydraulischer Prüfung und thermografischer Kontrolle stellt einen hohen Qualitätsstandard dar. So lassen sich Schäden an GipskartonKlimadecken vermeiden und eine sichere, funktionsgerechte Inbetriebnahme nachhaltig absichern.

🔍 PPR vs. Kupfer: Warum viele Vorurteile überholt sindIn Projekten und Gesprächen tauchen immer wieder dieselben Mythen ...
05/06/2026

🔍 PPR vs. Kupfer: Warum viele Vorurteile überholt sind

In Projekten und Gesprächen tauchen immer wieder dieselben Mythen über PPRRohrsysteme auf – meist basierend auf alten Erfahrungen.
➡️ Zeit für eine fachliche Einordnung.

1️⃣ Langlebigkeit
Moderne PPRSysteme halten bei fachgerechter Installation 50+ Jahre.
Kupfer ist bewährt – aber PPR steht heute technisch nicht mehr nach.

2️⃣ Temperatur- & Druckbeständigkeit
PPR 80 / PPRCT sind für 70–90 °C und PN20 ausgelegt.
Damit sind PPRSysteme für Heizungs und Trinkwasseranwendungen bestens geeignet.
➡️ In unseren Anlagen fahren wir im Niedertemperaturbereich mit 30–40 °C – ideal für PPR.

3️⃣ Hygiene & Wasserqualität
PPR ist korrosionsfrei, bildet keine Metallionen und erfüllt alle relevanten Trinkwasseranforderungen.
➡️ Biofilm kann sich in jedem Rohr bilden – das ist eine reine Betriebsfrage (siehe vorherigen Post).

4️⃣ Sauerstoffdiffusion
Reine PPRRohre sind diffusionsoffen – korrekt.
➡️ Alu- oder EVOHSperrschichten lösen das Problem vollständig.
➡️ Inhibitoren können auch hierfür zusätzlich als chemische Schutzbarriere eingesetzt werden.
➡️ Alternativ: Entgasungstechnik.

5️⃣ Wirtschaftlichkeit & Verarbeitung
PPR ist leichter, schneller zu verarbeiten und oft wirtschaftlicher.
Kupfer punktet weiterhin mit Robustheit und absoluter Gasdichtheit.

6️⃣ Wartung
Unabhängig vom Rohrmaterial empfiehlt sich eine jährliche Wartung des Systemwassers – für Effizienz, Hygiene und Langlebigkeit.

➕ Zusatzvorteil: Ideal für KapillarrohrDeckenheizungen
PPRKapillarrohre eignen sich besonders gut für GipskartonDeckenheizungen, weil sie:
✔ sehr gleichmäßig Wärme verteilen – keine Hotspots
✔ mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten (optimal für Wärmepumpen)
✔ leicht & flexibel sind – einfache Integration, geringe Deckenlast
✔ spannungsarm verlegt werden können – keine Risse im Gipskarton
✔ im Niedertemperaturbereich langlebig bleiben

Fazit
Beide Materialien haben ihre Berechtigung – die optimale Wahl hängt von Einsatzzweck, Auslegung und Verarbeitung ab.
Wer pauschal sagt „PPR ist schlechter als Kupfer“, ignoriert den Stand der Technik.

18/05/2026

Warum Deckenheizung und optimale Wasserqualität der Schlüssel zu effizienten Heizsystemen sind

👉 Experten und Fachverbände schätzen, dass 70% bis 80% aller Störungen in Heizsystemen nichts mit der Wärmequelle zu tun haben – sondern mit dem Wasser.
Und genau deshalb entscheidet die Wasserqualität darüber, ob eine Deckenheizung leise, effizient und langfristig stabil läuft.

1️⃣ Deckenheizung – maximale Freiheit im Raum
Wer klare Linien, flexible Grundrisse und ruhige Innenräume plant, setzt heute mehr denn je auf Strahlungswärme aus der Decke.

Vorteile, die begeistern:
• „unsichtbare“ Wärmequelle
• freie Wandflächen für Gestaltung
• perfekt für Wärmepumpen & Niedertemperatur
• hoher Komfort durch sanfte Strahlungswärme
Doch all das funktioniert nur, wenn das Medium dahinter stimmt: das Heizungswasser.

2️⃣ Wasseraufbereitung – die unterschätzte Basis für Effizienz
Heizungswasser muss klare Parameter erfüllen (VDI 2035, Leitfähigkeit, pHWert, Härte) – sonst entstehen Korrosion, Ablagerungen, Geräusche oder Effizienzverluste.

Mischbettharz sorgt dafür, dass:
• das Wasser vollentsalzt ist
• die Leitfähigkeit im grünen Bereich bleibt
• moderne Wärmepumpen störungsfrei laufen
• alle Bauteile vor Schäden geschützt sind
Gerade bei großen Flächenheizungen verteilt sich jede Verschmutzung gleichmäßig – und macht das ganze System anfällig.

ExtraBoost: Vakuumsprührohrentgasung
Durch das Versprühen des Wassers im Vakuum werden gelöste Gase wie Sauerstoff und Stickstoff extrem effizient entfernt.
➡️ Mehr Ruhe. Weniger Korrosion. Bessere Wärmeübertragung.

3️⃣ Inhibitor – der Schutzfilm für langlebige Heiztechnik

Ein geeigneter Inhibitor:
• schützt Stahl, Kupfer, Alu, Kunststoffe & Verbundrohre
• stabilisiert den pHWert (~8,5)
• verhindert Ablagerungen
• mindert Probleme durch Sauerstoffeintrag
• verlängert die Lebensdauer der gesamten Anlage
Für Betreiber bedeutet das: weniger Störungen, weniger Wartung, mehr Effizienz.

🔎 Fazit: Technik, die man nicht sieht – aber täglich spürt
• Deckenheizung = architektonische Freiheit & hoher Komfort
• Mischbettharz + Vakuumentgasung = optimale Wasserqualität
• Inhibitor = langfristiger Systemschutz

Das Ergebnis: ein Heizsystem, das sauber, leise, effizient und langlebig arbeitet – und Planern maximale Freiheit bietet.

❓ Deine Erfahrungen zählen
👉 Wie geht ihr bei euren Projekten mit Heizungswasser und Systemschutz um?

Unsichtbare Technik als Gestaltungsfaktor: Deckenheizungen in der ArchitekturIn der Architektur beginnt Raumqualität lan...
04/05/2026

Unsichtbare Technik als Gestaltungsfaktor: Deckenheizungen in der Architektur

In der Architektur beginnt Raumqualität lange bevor Möbel oder Materialien gewählt werden – sie entsteht durch konstruktive und technische Entscheidungen. Klassische Heizkörper setzen dabei oft Grenzen: Sie belegen Wandflächen, beeinflussen Fassadenöffnungen und schränken die Zonierung ein.

Mit Deckenheizsystemen entsteht ein anderer Planungsansatz:
Technische Infrastruktur tritt zurück und schafft gestalterische Freiheit.
Architektonische Vorteile im Entwurf

• maximal nutzbare Wandflächen
Keine Radiatoren, keine Vorsprünge – ideal für klare Linienführungen, Kunst, Stauraum oder vollflächige Verglasungen.

• homogene Raumwirkung
Reduzierte technische Einbauten ermöglichen ruhige, hochwertige Raumkompositionen.
• hohe Flexibilität in Grundriss und Möblierung
Raumzonen können unabhängig vom Heizsystem entwickelt und später verändert werden.
• Komfort ohne visuelle Präsenz
Strahlungswärme sorgt für ein behagliches Raumklima, ohne als gestalterisches Element in Erscheinung zu treten.

Mehr Freiheit im Detail
Eine Deckenheizung unterstützt Planende dabei,

• Fassaden flexibler oder maximal transparent zu gestalten,
• Innenräume konsequent minimalistisch oder großzügig auszubilden,
• technische Installationen zu reduzieren und damit die architektonische Sprache zu stärken.
Planerische Vorteile
• effiziente Integration in Neubau und Sanierung
• kompatibel mit Niedertemperatursystemen (Wärmepumpen)
• optimale Flächennutzung, auch in kleinen oder komplexen Grundrissen
• weniger Abstimmungsaufwand bei Innenausbau und Möblierung


Fazit:
Deckenheizungen ermöglichen eine Architektur, bei der Gestaltung und Nutzung an erster Stelle stehen.
Technik bleibt unsichtbar – der Raum gewinnt Klarheit, Flexibilität und ästhetische Qualität.

🌱 CO₂ einsparen durch niedrige Systemtemperaturen – ein starkes Argument für Heiz- und KühldeckenEnergieeffizienz wird i...
10/04/2026

🌱 CO₂ einsparen durch niedrige Systemtemperaturen – ein starkes Argument für Heiz- und Kühldecken
Energieeffizienz wird im Gebäudebetrieb immer wichtiger – nicht nur aus Kostengründen, sondern vor allem im Hinblick auf unsere Klimaziele. Ein oft unterschätzter Hebel: niedrige Systemtemperaturen in Kombination mit Heiz- und Kühldecken.

Warum das so wirkungsvoll ist?
🔥 Effizienter Heizen mit niedrigen Vorlauftemperaturen
Heizdecken arbeiten bereits bei sehr geringen Systemtemperaturen effizient. Das eröffnet optimale Bedingungen für Wärmepumpen, die besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen ihre höchste Effizienz erreichen. Das Ergebnis: weniger Energieverbrauch und spürbar geringere CO₂Emissionen.

❄️ Kühlung auf höchstem Komfortniveau – ohne Energieverschwendung
Kühldecken nutzen Strahlung statt Luftströmung. Dadurch können sie mit deutlich „höheren Kaltwassertemperaturen“ (z.B. ca. 16 C°) betrieben werden. Höhere Systemtemperaturen bedeuten geringeren Energieaufwand für die Kälteerzeugung und eine drastisch verbesserte Gesamtbilanz im Kühlbetrieb.

🏢 Mehr Komfort, weniger CO₂, nachhaltig in die Zukunft
Niedrige Systemtemperaturen sind ein SchlüsseltechnologieBaustein, um Gebäude ganzjährig effizient zu temperieren. In Kombination mit erneuerbaren Energien entsteht so eine besonders nachhaltige Lösung – für Neubauten ebenso wie für moderne Sanierungen.

📊 theoretisches Beispiel: Wie viel CO₂ kann ein typisches Bürogebäude einsparen?

Bürogebäude mit 5.000 m² Nutzfläche:
• Heizbedarf: 600.000 kWh/Jahr
• Kühlbedarf: 150.000 kWh/Jahr
• Strommix: 200 g CO₂/kWh

🔥 Heizbetrieb
Heizfläche und Wärmepumpe mit niedriger Systemtemperatur ermöglichen einen deutlich höheren COP (Coefficient of Performance):
→ CO₂Reduktion im Vergleich zu einer Gasheizung mit Heizkörpern: etwa 90 t pro Jahr (-75%)


❄️ Kühlbetrieb
Durch höhere Kaltwassertemperaturen im Vergleich zu einer Klimaanlage (Umluft) verbessert sich der EER (Energy Efficiency Ratio) deutlich:
→ CO₂Reduktion: etwa 4 t pro Jahr (-40%)

⭐ Gesamteinsparung: rund 94 Tonnen CO₂ pro Jahr
Das entspricht:
• 🚗 etwa 870.000 Autokilometern oder
• 🌳 rund 4.000 Bäumen in der Kompensation

🏢 Fazit
Heiz- und Kühldecken bieten nicht nur hervorragenden thermischen Komfort, sondern auch einen großen Effizienzsprung im Gebäudeenergieverbrauch.
Dank niedriger Systemtemperaturen lassen sich Wärmepumpen und Kälteanlagen deutlich effizienter betreiben – und genau das führt zu spürbar niedrigeren Betriebskosten und erheblich geringeren CO₂Emissionen - ohne Abstriche beim Komfort.

PS: Und nein. Es passen natürlich keine 300.000 Badewannen auf das Bild 😊

Heiz- und Kühldeckensysteme im Gesundheitswesen – ein Planungsfaktor mit WirkungFür Planer*innen und Architekt*innen von...
01/04/2026

Heiz- und Kühldeckensysteme im Gesundheitswesen – ein Planungsfaktor mit Wirkung

Für Planer*innen und Architekt*innen von Krankenhäusern, Reha-Zentren, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Laboren usw. ist das Raumklima längst mehr als eine reine Komfortfrage. Es beeinflusst Hygiene, Nutzerakzeptanz, Allergierisiken und die langfristige Qualität sowie Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes.

ClimaDomo begleitet die Projekte genau an dieser Schnittstelle von Technik, Architektur und Gesundheit.

Gerade konventionelle Klimasysteme führen in sensiblen Bereichen häufig zu Zielkonflikten:

– höhere Luftgeschwindigkeiten
– potenzielle Aufwirbelung von Staub, Keimen und Allergenen
– eingeschränkte architektonische Integration

✅ Heiz- und Kühldeckensysteme eröffnen neue planerische Spielräume:

• strahlungsbasierte Kühlung und Heizung → zugfrei, leise und patientenfreundlich

• reduzierte Luftbewegung → geringere Verteilung von Allergenen und Partikeln

• optimale Kombination mit hygienisch getrennten Lüftungskonzepten

• nahtlose Flächenintegration ohne sichtbare Technik – ideal für anspruchsvolle Architektur

• Unterstützung evidenzbasierter Planung in Patientenzimmern, Pflegebereichen und OPnahen Zonen

Für Allergiker*innen, immungeschwächte Patient*innen und das Klinikpersonal bedeutet das:

👉 stabilere Raumluftbedingungen
👉 höheres Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit
👉 hohe Akzeptanz der Gebäudetechnik durch Zuverlässigkeit, Sauberkeit und Energieeffizienz

Für die Planung heißt das:
Gesundheitsgebäude ganzheitlich denken – mit ClimaDomo als Partner für integrierte Deckenklimalösungen.
Von der frühen Konzeptphase über die TGAPlanung bis zur architektonischen Integration ist die Deckenklimatisierung ein entscheidender Baustein moderner, nachhaltiger Gesundheitsgebäude.

💬 Welche Rolle spielen in euren Projekten Raumlufthygiene und Nutzerkomfort im Vergleich zu klassischen TGAKennzahlen?

Raumakustik - genauso wichtig wie die Temperatur Ein Raum kann perfekt temperiert sein – und sich trotzdem unangenehm an...
11/03/2026

Raumakustik - genauso wichtig wie die Temperatur


Ein Raum kann perfekt temperiert sein – und sich trotzdem unangenehm anfühlen.
Der Grund ist oft eine schlechte Akustik. Harte Oberflächen wie Beton, Glas oder glatte Decken reflektieren Schall und sorgen für Hall, Unruhe und Konzentrationsverlust.

🎓 Bessere Lernräume durch akustisch wirksame Deckenheizung

Gute Raumakustik ist entscheidend für erfolgreichen Unterricht.
Eine akustisch wirksame Deckenheizung kombiniert gleich mehrere Vorteile in einer Lösung:
✔️ weniger Nachhall bedeutet:
✔️ bessere Sprachverständlichkeit
✔️ ruhigeres Raumgefühl
✔️ höhere Konzentration
✔️ geringere Belastung für Lehrkräfte

Bei ClimaDomo verbinden wir Raumakustik mit Heizen und Kühlen – unauffällig integriert in die Decke und das ohne Wärmeleitbleche, wodurch die schallabsorbierenden Eigenschaften der Gipskartonplatte des Herstellers erhalten bleiben. Dabei erreichen wir die uneingeschränkte Schallabsorption bis αW = 0,8 (Klasse 😎 und erfüllen den SollwertNachhallzeit für Raumgruppe A3 (Unterricht/Kommunikation) und A4 (Unterricht/Kommunikation inklusiv) zuverlässig.

So entstehen ruhige, komfortable und nachhaltige Klassenräume, die Lernen, Gesundheit und Inklusion gleichermaßen fördern.

Bereits vor 20 Jahren hat sich ClimaDomo dem Thema angenommen und an einer Grundschule, in einem Klassenraum der zweiten Klasse, eine Klimadecke als Pilotprojekt installiert. Sie verbesserte Akustik, Raumklima, Luftqualität und senkte den Heizbedarf. Das Ziel war aber auch, durch die positiven Effekte die Konzentration der Kinder zu verbessern und das Miteinander zu fördern. Die Schüler hören sich gegenseitig besser, und die Lehrkraft natürlich auch.

Solche Projekte können die Lernumgebung auf mehreren Ebenen positiv beeinflussen:

• Akustische Entlastung: Weniger Lärm bedeutet weniger Stress für Kinder und Lehrkräfte. Das fördert eine ruhigere Atmosphäre und erleichtert das Zuhören.

• Bessere Konzentration: Ein angenehmes Raumklima und gute Luftqualität wirken sich direkt auf die Aufmerksamkeit und das Wohlbefinden aus.

• Soziale Interaktion: Wenn alle Stimmen gehört werden, fühlen sich auch leise Kinder stärker eingebunden. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

• Langfristige Effekte: Solche Maßnahmen können die Lernleistung steigern und die Schule als Lernort attraktiver machen. Zudem sind sie nachhaltig, da Energie eingespart wird.

💡 ​Denn echter Komfort entsteht erst dann, wenn Temperatur und Akustik im
Einklang stehen.

26/02/2026
Flächenheizungen gelten als Inbegriff moderner, effizienter Gebäudetechnik. Ein unterschätzter, aber entscheidender Unte...
20/02/2026

Flächenheizungen gelten als Inbegriff moderner, effizienter Gebäudetechnik. Ein unterschätzter, aber entscheidender Unterschied der Systeme liegt im hydraulischen Konzept: seriell oder parallel.

Die Kapillaren (Adern) im menschlichen Körper und das Kapillarrohrsystem einer parallelen Flächenheizung haben gewisse Parallelen.

- Transport von Stoffen: Beide Systeme transportieren Substanzen (Blut in den Kapillaren (Adern) und Wasser in den Kapillarrohrmatten) durch ein Netzwerk kleiner Kanäle. In beiden Systemen ist die Struktur auf eine effiziente Verteilung und den Austausch von Stoffen/Energie ausgelegt.

- Effizienz und Verteilung: Sowohl die Kapillaren (Adern) im Körper als auch die Kapillarrohre in der Flächenheizung sind so angeordnet, dass eine gleichmäßige Verteilung erreicht wird – sei es von Nährstoffen und Sauerstoff im Körper oder von Wärme in einem Raum.

- Niedriger Druck: Beide Systeme arbeiten mit niedrigem Druck im Vergleich zu anderen Teilen des jeweiligen Systems (Blutkreislaufsystem vs. Heizsystem).

Vorteile des parallelen Systems

1. Gleichmäßige Temperaturverteilung
- Alle Heizflächen werden mit nahezu gleicher Vorlauftemperatur versorgt.
- Keine großen Temperaturunterschiede zwischen Anfang und Ende des Heizkreises.

2. Höhere Effizienz
- Weniger Wärmeverluste durch gleichmäßige Wärmeabgabe.
- Optimale Nutzung der Heizenergie.

3. Schnellere Reaktionszeit
- Sofortige Leistungsabgabe durch tief in der Platte liegende Kapillarrohre.
- Gleichzeitige und vollflächige Leistungsabgabe.

4. Komfortsteigerung
- Angenehmere und gleichmäßigere Raumtemperatur.
- Keine „kalten Zonen“ wie bei seriellen Systemen.

5. Hydraulische Vorteile
- Geringere Druckverluste pro Heizkreis.
- Einfachere Auslegung und Balance des Systems.

6. Kostenvorteile
- Geringere Investitionskosten durch Einsparung von Verteilern und Verwendung kleinerer Bauteile (Umwälzpumpe, Ventile).
- Geringere Stromkosten für den Betrieb der Bauteile.

Kurz gesagt: Der größte Vorteil eines parallelen Heiz-/Kühlsystems ist, dass die Energie – ähnlich wie in der Natur – gleichzeitig und gleichmäßig an alle Flächen verteilt wird. Im Gegensatz dazu nimmt bei einem seriellen System die Energie entlang der Leitung ab, wodurch die Versorgung schwächer wird und ohne anlagentechnische Lösungen auch in ihrer Länge begrenzt ist.

Adresse

ClimaDomo Heiz/und Kühlsysteme GmbH
Kölleda
99625

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