Andrea Glüheisen I MENSCHlichkeit führt.

Andrea Glüheisen I MENSCHlichkeit führt. Business Training & Mentoring für klare und menschliche Führung

„Dafür habe ich gerade keine Zeit.“… kostet uns oft mehr, als wir glauben.Zumindest dann, wenn wieder mal keine Zeit ist...
01/08/2026

„Dafür habe ich gerade keine Zeit.“

… kostet uns oft mehr, als wir glauben.

Zumindest dann, wenn wieder mal keine Zeit ist …
* der Freundin ehrlich zu sagen, dass ein „War doch nur Spaß.“ trotzdem verletzt hat.
* den Eltern liebevoll eine Grenze zu setzen, bevor der Frust wächst.
* Oma und Opa für all das zu danken, was sie jeden Tag geben.
* dem Partner wirklich zuzuhören.
* den eigenen Kindern ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.
* einer Kollegin oder einem Kollegen Wertschätzung auszusprechen.
* einer Führungskraft oder einem Mitarbeitenden ehrliches Feedback zu geben.

Denn was wir heute nicht aussprechen, holt uns morgen oft doppelt ein.
Als Missverständnis.
Als Konflikt.
Als Enttäuschung.
Als Distanz.
Oder als Abschied.

Ob privat oder im Beruf:
Beziehungen brauchen Zeit. Aufmerksamkeit. Ehrlichkeit.

Wer mit Menschen auf diesem wunderschönen Planeten eine gute Zeit erleben und gemeinsam Ziele erreichen will, trägt dafür Verantwortung.

Denn am Ende ist es egal, ob es um viel zu hohe Quartalsziele im Unternehmen geht, um Opas 80. Geburtstag, den Urlaub mit den Mädels auf Sardinien, den nächsten Elternabend oder den Wutanfall deines sechsjährigen Kindes.
Am Ende entscheidet die Qualität unserer Beziehungen darüber, wie wir mit schwierigen Situationen umgehen.

Und das wichtigste Werkzeug ist und bleibt: miteinander reden. Klar. Ehrlich. Auf Augenhöhe.

Und ja – das gelingt mir auch nicht immer.
Aber immer öfter.

Denn am Ende erinnern sich Menschen nicht an alles, was du geschafft hast. Aber sie erinnern sich daran, wie sie sich mit dir gefühlt haben.

Welches Gespräch ist bei dir längst überfällig?

PS: Eine WhatsApp mit: „Ich will einfach nur mal Danke sagen, für …. „
- dauert ca. 60 Sek. Mach‘s einfach. ♥️

31/07/2026

Kennst du bestimmt:

Du setzt dich endlich mal hin.
Keine Termine.
Kein Handy.
Keine To-do-Liste.

Und statt Entspannung meldet sich sofort dein schlechtes Gewissen.

“Ich müsste eigentlich noch…”

Genau so geht es vielen Führungskräften und High Performern.

Nicht, weil sie faul sind.
Sondern weil sie jahrelang gelernt haben, ihren Wert über Leistung zu definieren.
Und, weil sie einfach festsitzen im Gefängnis von Kampf nach Anerkennung und Angst nicht genug zu sein.

Sie funktionieren.
Sie organisieren.
Sie kümmern sich um alle anderen.

Nur nicht um sich selbst.

Dabei ist Ruhe kein Luxus.
Sie ist die Voraussetzung dafür, klar zu denken, gute Entscheidungen zu treffen und langfristig gesund zu bleiben.

Du musst dir Erholung nicht verdienen.

Du musst sie auf Prio 1 setzen.

Außer du hast Bock irgendwann völlig auszubrennen, immer weniger Zeit und Lust zu haben, für das was dir am Herzen liegt.

Hast du nicht?

Dann hier schon mal 3 kleine und wirksame Tipps:

1. Starte mit nur drei Minuten.
Setz dich einfach hin und beobachte. Zähle alles auf, was du siehst. Oder suche dir eine Farbe aus und entdecke drei Minuten lang, wo sie überall auftaucht. So holst du deinen Kopf aus dem Gedankenkarussell zurück ins Hier und Jetzt.

2. Wenn Schuldgefühle anklopfen, schick sie konsequent weiter.
Sag ihnen:
“Danke, aber ich bin hier der Boss.”
Denn Schuldgefühle sind oft nur alte Muster – nicht die Wahrheit. Und du bist nicht deine Gedanken.

3. Frag dich:
Würde ich einem Menschen, den ich liebe und der völlig erschöpft ist, erlauben, sich auszuruhen?

Wenn deine Antwort Ja lautet, dann weißt du was zu tun ist. Geht das nicht, dann wird es Zeit nach innen zu schauen und deinen Wert wieder zu entdecken.

Denn Dein Wert steigt nicht mit der Anzahl deiner erledigten To-dos.

Also, gönn dir: Ruhe & einfach mal nichts tun.

❤️ Sei es dir wert.

Wie klappst bei dir, mit Ruhe ohne Schuldgefühle?

Top 😊 Semi 😏 oder Null 😭 ?

22/07/2026

To-do-Listen werden nie von allein kürzer, is klar.

Doch die Frage ist ja: 
In welchem Zustand gehst du sie an?

Ich merke immer wieder: Wenn ich ein Date mit der Natur habe, kommt meine Energie zurück und der Nebel im Kopf weicht der Klarheit dahinter. Und schon treffe ich viel schneller bessere Entscheidungen bzw. überhaupt welche.

Pausen sind kein Zeitverlust.
Sie sind das Produktivste, was wir tun können.

Never forget: Alles was du manchmal brauchst, ist eine Pause. ⏸️😌

Welcher Typ bist du?
Erst alles weghustlen oder erst auftanken?

20/07/2026

Mitarbeitergespräche werden selten besser, wenn wir sie immer weiter vor uns herschieben.

Wer mit einer würdevollen Haltung und absoluter Klarheit ins Gespräch geht, geht da auch gut wieder raus.

Also, hier 5 Tipps damit die Aufschieberitis endlich ein Ende hat:

✔️ Haltung vor Methode.
Du bist okay. Ich bin okay. Es geht um das Verhalten – nicht um die Verurteilung des Menschen.

✔️ Bereite dich vor.
Fakten statt Gefühle. Beobachtungen statt Vermutungen und Bewertungen.

✔️ Starte mit Klarheit.
Sag direkt, worüber ihr heute sprecht.

✔️ Höre wirklich zu.
Frag nach der Sicht deines Gegenübers. Denn deine Wahrnehmung muss nicht seine Wahrheit sein.

✔️ Vereinbart den nächsten Schritt.
Ein gutes Gespräch endet mit einer konkreten Vereinbarung und ggf. ein feste terminierten Folgegespräch.

Wirksame Gespräche brauchen brauchen Mut, Klarheit und Haltung.

Und falls du dich gerade fragst wie das alles miteinander funktionieren kann, dafür gibts meinen Leitfaden inkl. praktische Vorlagen. So, dass du mit deutlich mehr Sicherheit, Klarheit und würdevoller Haltung in jedes Feedbackgespräch gehst.

👍 Pack einen Daumen in die Kommentare oder schick mir eine DM mit 👍 dann kommt der Link zum Leitfaden direkt zu dir.

„Wann soll ich denn zu meinen 1.000 To-dos auch noch ständig Gespräche führen?!“Diesen Satz höre ich von Führungskräften...
20/07/2026

„Wann soll ich denn zu meinen 1.000 To-dos auch noch ständig Gespräche führen?!“

Diesen Satz höre ich von Führungskräften stäääändig.

The struggle is real: Das operative Geschäft brennt und Mitarbeitergespräche fliegen als Erstes vom Zettel. „Wir sprechen uns ja eh täglich immer mal wieder (so zwischen Tür und Angel).“

Ein fataler und verdammt teurer Irrtum.

Fakt ist: Wer sich keine Zeit für klare Gespräche nimmt, kann sich schon mal Zeit und Budget für die Konsequenzen nehmen.

Die nackten Zahlen:
➡️ Ungelöste Konflikte kosten Unternehmen oft sechsstellige Summen pro Jahr.
➡️ Führungskräfte verbringen teils 30 % bis 50 % ihrer Zeit nur mit Schadensbegrenzung nach Fehlkommunikation.
➡️ Eine einzige Fluktuation kostet im Schnitt rund 43.000 Euro.
(Quellen im ersten Kommentar - Hilfe: Leitfaden "Konstruktive Feedbackgespräche" Link in Bio)

Ein klares 30-Minuten-Gespräch ist kein „Nice-to-have“ für ruhige Zeiten. Es ist der wirksamste Zeit-Hebel, den du hast. Es fängt Frust ab, bevor die Kündigung auf dem Tisch liegt, und schafft die Klarheit, die Teams für Top-Performance brauchen. Das geht nicht per E-Mail und nicht im Vorbeigehen.

Führung bedeutet nicht, Aufgaben zu verwalten. Führung bedeutet, Menschen zu begleiten und sie zu befähigen, ihr volles Potenzial abzurufen.
Und dein Werkzeug dafür ist: 👉🏼 Das klare Gespräch auf Augenhöhe.

Was sind aus eurer Sicht die häufigsten Gesprächsverhinderer im Führungsalltag?

Und was müsste sich ändern, damit gute Mitarbeitergespräche im Alltag selbstverständlich werden?

Die einen sehen Bäume dicht an dicht.Andere die Sonne und das Licht.Kleiner Wochenstart-Reminder:Während die einen ihren...
12/01/2026

Die einen sehen Bäume dicht an dicht.
Andere die Sonne und das Licht.

Kleiner Wochenstart-Reminder:
Während die einen ihren Blick auf das richten, was ihnen gut tut und was sie wirklich beeinflussen können, richten andere ihre Aufmerksamkeit auf das, was in der Welt alles schiefläuft und auf Dinge, die sie eh nicht beeinflussen können.

Fakt ist, du hast keinen Einfluss auf:
– das Weltgeschehen
– das Wetter
– die Spritpreise
– Unternehmensentscheidungen
– die Laune des Kollegen am Montagmorgen

Was du sehr wohl beeinflussen kannst:
– ob du die Stimmung deines Kollegen zu deiner machst
– wie du reagierst, wenn der Ton im Meeting schärfer wird
– ob du kurz innehältst, bevor du antwortest
– mit welchen Menschen du deine wertvolle Zeit teilst
– wie respektvoll du mit dir selbst umgehst

Also:
Wenn Johanna schlecht drauf ist und ständig am meckern, kannst du das nicht ändern.
Aber du kannst entscheiden, ob du dich mit in den Sumpf ziehen lässt.

Kennst du Menschen, die ständig über Dinge meckern, die sie nicht beeinflussen können?
Was macht das mit deinem Energiekonto - eher leerer oder voller?

Bonus-Reminder:
Energy flows where attention goes.

Ich erlebe es immer wieder:Führungskräfte und Unternehmer:innen jagen Zahlen, Daten, Meetings und Zielen hinterher, wie ...
08/01/2026

Ich erlebe es immer wieder:

Führungskräfte und Unternehmer:innen jagen Zahlen, Daten, Meetings und Zielen hinterher, wie in einem Dauerlauf, bei dem die Ziellinie immer wieder neu nach vorne gesetzt wird und zunehmend unerreichbar scheint.

Hinterhergejagt aus:
Druck.
Verantwortung.
Der Sucht nach Anerkennung.
Dem Gefühl, alles zusammenhalten zu müssen.

Und dabei geht etwas Entscheidendes verloren.
Der Blick für die Menschen.

Und noch viel gravierender: der Blick für sich selbst.

Was folgt:
• Die Stimmung im Team kippt.
• Veränderungen stocken.
• Konflikte häufen sich.
• Krankenstände steigen.
• Gute Leute gehen.
• Zuhause wird die Luft dick.
• Und du selbst brennst immer weiter aus.

Doch statt einmal die Stopp-Taste zu drücken, innezuhalten, nach innen zu schauen, läuft sie weiter, die turbulente Fahrt im Führungs-Hamsterrad. 🤪
Tagein. Tagaus.
Lächeln. Nicken.
Zu oft Ja sagen.
Überstunden schieben, für die es zuhause keinen Applaus gibt.

Außen: Power.
Innen: fix und fertig.

Ich kenne das.
Und wenn ich mir damals, fünf vor Burnout, keine Hilfe geholt hätte, wäre meine Führungsreise never ever eine Erfolgsgeschichte geworden.

Damals, als dieses leise „Das geht so nicht mehr lange gut“ in mir flüsterte,
habe ich das Ruder gerade noch rechtzeitig herumgerissen.
Mit Unterstützung von außen.
Und mit dem Mut zur Reise nach innen. Das war mein Gamechanger.

Für meinen Führungsalltag.
Für mein gesamtes Leben.
Nichts war mehr wie vorher.
Weil es so viel besser war.
Klarer. Ruhiger. Lebendiger.
Einfach Next Level.

Und diese Reise hört bis heute nicht auf.
Denn Leben heißt Entwicklung.
Nicht Stillstand. Nicht ständig funktionieren. Nicht allem ausgeliefert sein.

Führung bedeutet Verantwortung übernehmen.
Am meisten für sich selbst.

Und eins ist sowas von sicher:
Du bist die Lösung.
Nicht immer für die anderen.
Aber immer für deine eigenen Themen.

Wie siehst du das:
Fokus auf Zahlen & Ziele oder auf Mensch & sich selbst?

PS: Kam dir beim Lesen der Gedanke „Spricht sie von mir?“
Dann ist jetzt der Moment, die Bremse zu ziehen.
Sei es dir (und deinen Liebsten) wert. 🫶

2026 fragt nicht, ob du noch mehr leistest.Sondern: Wie fühlt es sich für dich echt und gut an?Die ersten drei Tage vom ...
03/01/2026

2026 fragt nicht, ob du noch mehr leistest.
Sondern:

Wie fühlt es sich für dich echt und gut an?

Die ersten drei Tage vom neuen Jahr sind rum - und lass mich raten: alles wie immer. Richtig?

Doch am 31.12. war es doch so laut da, dieses Gefühl:
„Jetzt. Dieses Jahr. Jetzt bin ich dran. JETZT wird alles anders.“

Und zack.
Bald ist Montag, nach einem nicht mal so entspannten Urlaub.
Alltag.
Gleiche Gedanken.
Gleicher Druck.

Vielleicht kennst du das:
Du hast richtig Bock.
Du spürst, da geht mehr.
Und trotzdem rennst du innerlich immer wieder gegen dieselbe Wand.

Im Job die, die den Laden zusammenhält.
Zu Hause die, die funktioniert.
Für dein Kind.
Für dein Team.
Für alle.

Und irgendwo dazwischen diese leise nagende Frage:
„Und wo bleibe ich bei dem Ganzen?“

Was viele leise wissen:
Jedes neue Jahr startet mit Hoffnung
und endet für viele exakt da (oder schlimmer), wo das alte geendet hat.

Nicht, weil Menschen scheitern wollen.
Und auch nicht, weil ihnen Disziplin fehlt.

Sondern weil sich im Außen nichts ändern kann,
wenn innen alte Muster den Takt vorgeben.

Eine Sache, die den wenigsten klar ist:
Stillstand ist selten Faulheit.
Oft ist er ein alter Schutz.

Ein inneres System, das gelernt hat:
„So bleibe ich sicher.“
„So halte ich durch.“
„So verliere ich nichts.“

Der Alltag ist schneller als jeder Vorsatz.
Alte Rollen sind verlässlich.
Selbstzweifel laufen leise mit.
Und plötzlich fühlt sich 2026 an wie 2025.
Wie 2024.
Wie „irgendwann“.

Du kannst in deinem Leben und Führungsalltag nichts wirklich verändern,
wenn diese inneren Antreiber weiter den Ton angeben.

Das zeigt mir meine Erfahrung und die vielen Gespräche mit Führungskräften, Unternehmer :innen die irgendwann den inneren Ruf hatten:
Nicht noch mehr leisten. Sondern mehr ich. Mehr Leben.

Was hat dein Leben und deinen Führungsalltag nachhaltig verändert? Vorsätze oder der ehrliche Blick nach innen?

Heute am See.Ich habe mir meinen Me-Time-Neujahrsspaziergang gegönnt.Kalte Luft und ein leichter Wind, der sich wie Klar...
01/01/2026

Heute am See.

Ich habe mir meinen Me-Time-Neujahrsspaziergang gegönnt.
Kalte Luft und ein leichter Wind, der sich wie Klarheit angefühlt hat,
dazu Wintersonne, auf dem Weg, sich in ihren schönsten Farben vom Tag zu verabschieden.

Ich hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
Weil ich richtig Bock auf 2026 habe.
Und ich hatte Lust, dieses Lächeln zu teilen.
Blickkontakt.
Ein kurzer Moment.
Ein stiller Neujahrsgruß vielleicht.

Und ganz ehrlich: Ich hätte mich auch über ein Lächeln zurückgefreut.
Tut uns ja allen gut.

Aber die meisten Blicke gingen nach unten.
Kaum Begegnung.
Nicht aus Unfreundlichkeit.
Ich hatte eher das Gefühl: aus Angst vor Nähe.
Vor Begegnung.
Mit anderen. Oder vielleicht auch mit sich selbst.

Und genau deshalb wünsche ich mir für 2026 mehr davon:

Mehr ZukunftsMUT.
Mehr MenschSEIN.
Mehr FührungsKRAFT - für sich und füreinander.
Mehr Zuversicht.
Mehr friedliche Begegnung mit dir selbst.
Und dadurch auch miteinander.

Die Herausforderungen, die vor uns liegen, lösen wir nicht allein.
Sondern im Wir. Auf Augenhöhe.

Ich bin ready für 2026.
Bereit für mehr Begegnung auf Augenhöhe.
Bereit für mehr Menschlichkeit.

Was bekommt bei dir mehr Aufmerksamkeit 2026?

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Ingolstadt

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