10/09/2026
🌱 Naturnahes Gärtnern – Klimaschutz im eigenen Garten
Wie können Gärten angesichts von Klimawandel und Artenverlust zu wertvollen Lebensräumen werden? Dieser Frage widmete sich am 29. August der Auftakt der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Naturnahes Gärtnern – Klimaschutz im eigenen Garten“.
Ethnobiologin Stefanie Barth zeigte, wie sich unser Verständnis von Garten und Natur im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Bedeutung naturnah gestaltete Gärten heute haben. Im Fokus standen unter anderem ihre Fähigkeit, Temperaturen auszugleichen, Wasser und Kohlenstoff zu speichern sowie durch torffreies und ressourcenschonendes Gärtnern Emissionen zu vermeiden. 🌿
Auch die Bedeutung naturnaher Gärten als Trittsteinbiotope für die Artenvielfalt wurde thematisiert. Anhand von Beispielen wie Eidechsenburg und Gartenteich zeigte Stefanie Barth, mit welchen Elementen Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen werden können. 🦎
Ein weiterer Blick galt den Herausforderungen in Brandenburg: Hitze, Trockenheit und sandige Böden stellen Gartenbesitzerinnen und -besitzer zunehmend vor neue Aufgaben.
Beim anschließenden Rundgang durch den naturnah gestalteten Garten konnten die Teilnehmenden das Gehörte direkt in der Praxis erleben und Fragen stellen. Zum Abschluss wurde gemeinsam eine Eidechsenburg gebaut, die künftig tierischen Gartenbewohnern Unterschlupf bietet.
📅 Die nächsten Termine: 26. September und 3. Oktober 2026
🇪🇺 Die Veranstaltungsreihe wird durch LIFE-IP ZENAPA finanziert.
🇬🇧 Nature-friendly gardening – climate action in your own garden
The first event on 29 August focused on nature-friendly gardens, biodiversity, climate action and adaptation. The programme combined a presentation by ethnobiologist Stefanie Barth with a garden tour and the joint construction of a lizard habitat.
📅 Next events: 26 September & 3 October 2026
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