09/09/2026
„Und wenn das Ding im Keller abfackelt?"
Diese Frage bekommen wir bei fast jedem Beratungsgespräch zum Stromspeicher. Sie ist berechtigt — jeder hat die Bilder im Kopf.
Nur stammen die fast immer aus E-Autos oder Großspeichern. Andere Zellchemie, andere Energiedichte, andere Einbausituation. Mit dem Kasten in Ihrem Keller hat das wenig zu tun.
Die RWTH Aachen hat 2024 nachgerechnet: Die Brandwahrscheinlichkeit eines PV-Heimspeichers liegt bei 0,0049 Prozent pro Jahr. Das ist etwa ein Speicher von 20.000. Zum Vergleich aus derselben Untersuchung: Wäschetrockner kommen auf 0,0037 Prozent, Kühlschränke auf 0,0012.
Ein Speicher erhöht das Brandrisiko in Ihrem Haushalt also nicht messbar.
Was tatsächlich zählt: die Zellchemie, der Aufstellort und wer die Anlage einbaut. Der heutige Standard ist Lithium-Eisenphosphat — deutlich stabiler als die ältere Technik, ohne Kobalt und Nickel. Aufstellort und Elektroanschluss entscheiden den Rest, und das ist unsere Aufgabe.
Wir sagen Ihnen nicht, dass nichts passieren kann. Wir sagen Ihnen, wie unwahrscheinlich es ist und woran es liegt.
Sie überlegen, einen Speicher nachzurüsten? Schreiben Sie SPEICHER in die Kommentare — wir schicken Ihnen unsere Checkliste zum Aufstellort.
Versorgungstechnik Stüve GmbH
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