26/02/2025
Familie, Verständnis, Verbundenheit…alles beginnt IN UNS.
Es gibt diese Situationen, in denen wir uns fühlen, als stünden wir vor einer großen Kluft. Der Weg, den wir bisher genommen haben, endet einfach direkt vor unseren Füßen und es geht nicht weiter.
Wir haben immer alles gegeben, alles getan, um unser Leben gut zu gestalten. Wir haben immer versucht, für unsere Familie da zu sein, alles richtig zu machen - für unsere Partnerschaft, unsere Kinder, die Arbeit. Und trotzdem wirbeln die Probleme immer wieder um uns herum auf, wie ein stetig kraftraubender Sturm. Ständig geraten wir wieder in Streit. Immer wieder bekommen die Kinder Stress in der Schule, andauernd sind wir ausgelaugt und leer von der Anstrengung, die ganze Zeit alles zusammenzuhalten. Und es fühlt sich einfach so ungerecht an!
Warum reicht es nie?
Warum ist scheinbar nichts, was wir tun, je genug?
Wieso müssen wir uns auch noch anhören, wir sollten dies und das besser machen?
Wir geben doch schon alles!
Weshalb sieht keiner, dass wir einfach nicht weiter wissen? Dass wir an dieser verdammten Kluft stehen?
Dann kommen sie, die alten Gefährten: Wut, Verzweiflung, Überforderung - und legen sich über die Orientierungslosigkeit und die Traurigkeit. Brechen sie irgendwann aus uns hervor, rufen sie gleich noch Schuld und Scham auf den Plan und über den Abgrund legt sich auch noch ein dicker Nebel, in dem es weder vor- noch zurück geht.
Das ist der Punkt, an dem uns nur noch ein einziger Weg offen steht: der Weg nach innen.
Nicht, weil wir falsch sind und uns ändern müssen. Sondern weil etwas in uns wachsen will und darauf wartet, freigelassen zu werden.
Denn es ist UNSER Leben und UNSER Abgrund, vor dem wir stehen.
Die Brücke darüber können also auch nur WIR selbst bauen.
Die Fähigkeit dazu liegt in uns selbst. Sie zu entdecken - dabei können wir uns helfen lassen.
Und wir werden daran wachsen, reifer werden, lebendiger - um der Welt und den Menschen um uns neu zu begegnen und Brücken zu bauen, die uns verbinden.
❤️
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