Gelnhausen erleben

Gelnhausen erleben Diese Seite wird gehegt und gepflegt von der Stadtverwaltung Gelnhausen. Vorschläge und Ideen sind Jahrhunderts hervorgebracht hat. Seit dem 16. und 18.
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Gelnhausen erleben - Alle Informationen über das Stadtgeschehen früher und heute direkt von der Stadtverwaltung, Veranstaltungen, Impressionen und Nachrichten aus dem Rathaus. Die Öffnungszeiten der Infothek im Rathaus (Obermarkt 7):
Mo: 07:30 - 16:30
Di: 07:30 - 18:00
Mi: 07:30 - 16:30
Do: 07:30 - 16:30
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Die Sprechzeiten der Ämter:
Mo - Fr: 08:30 - 12:30
Di : 14:00

- 17:30

Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten. Die Öffnungszeiten der Tourist-Info (Obermarkt 8)
Mo - Fr: 10:30 - 16:30
Sa + So: 13:00 - 16:00

Die Stadt Gelnhausen wurde im Jahr 1170 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Rahmen seiner Reichslandpolitik in der Wetterau als Reichsstadt gegründet. Drei wesentlich ältere, dörfliche Siedlungen wurden zu der neuen Stadt zusammengefasst und planmäßig ausgebaut. Von Anfang an sollte die Stadt den imperialen Anspruch des Herrschers widerspiegeln. So findet schon im Jahr 1180 ein bedeutender Reichstag in Gelnhausen statt, auf dem Friedrich I. einen Prozess gegen seinen Vetter Heinrich den Löwen führt und einen Teil von Heinrichs Gütern neu verteilt. In diesem Zusammenhang werden verfassungsgeschichtliche Grundlagen für die spätere Kleinstaaterei im Reich geschaffen. Südöstlich vor der Stadt, auf einer Kinziginsel gelegen, die Friedrich I. schon vor der Stadtgründung in seinen Besitz brachte, entstand im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts mit der Kaiserpfalz eine Repräsentationsanlage des Herrschers. Die kleine, auf einem Pfahlrost aus ca. 12.000 Stämmen errichtete Anlage ist trotz des ruinösen Zustandes die besterhaltene staufische Pfalz, und ihre Steinmetzarbeiten gehören zu den künstlerisch wertvollsten, die die profane Architektur des 12. Dies zeigt deutlich die herausragende Stellung von Gelnhausen, nicht nur als Pfalzort. Da neben der Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig sich in Gelnhausen weitere wichtige Verkehrswege kreuzten und die Kinzig, der Fluss an dem die Stadt liegt, bis hierher schiffbar war, konnte Friedrich I. durch entsprechende Privilegien den Handel in der Stadt entsprechend fördern und eine repräsentative Handelsstadt etablieren, die sich sehr schnell zu einem oft frequentierten Warenumschlagplatz entwickelte. Das führte dazu, dass Gelnhausen schon im 13. Jahrhundert zu den großen und kapitalkräftigen Städten des Reiches gehörte und, was Steuerumfang und Kapitalkraft betraf, auch mit Frankfurt am Main konkurrieren konnte. Die Befreiung der Gelnhäuser Bürger von Zöllen hatte zum Ergebnis, da sich viele reiche Kaufleute in der Stadt niederließen. Dieser Reichtum machte sich vor allem im Stadtbild bemerkbar, sowohl in öffentlichen, als auch in privaten Bauten. Auch die Marienkirche verdankt ihre, das Stadtbild prägende Silhouette dem ständig wachsenden Reichtum der Stadt. Ursprünglich eine kleine Dorfkirche, ein einfacher Saalbau der schon vor der Stadtgründung existierte, wurde sie bald planmäßig ausgebaut und erweitert. Der ursprüngliche Kirchenbau erhielt bald nach der Gründung der Stadt niedrige Seitenschiffe und den auf quadratischem Grundriss errichteten Glockenturm im Westen. Sind diese Westteile des Kirchenbaus noch in einem einfachen romanischen Stil errichtet, zeigen

Querhaus, Osttürme und Chor bedeutende Einflüsse der dekorativen französischen Gotik, so dass sich hier bald nach 1200 der Übergang von der Romanik zur Gotik manifestiert. Um 1200 hatte man neue, modernen Ansprüchen genügende Baumeister, die die in Frankreich entstandene Gotik kannten, nach Gelnhausen geholt. Die Straßenzüge des mittelalterlichen Gelnhausens waren geprägt von großen, massiven Steinhäusern. die in repräsentativer Bauweise entstanden. Fachwerkhäuser waren in der Minderzahl, konnten doch die Kaufleute ihre Waren sicher vor Brand und Diebstahl in den Steinbauten einlagern und hatten doch die Steinhäuser ein wesentlich höheres gesellschaftliches Ansehen, als es bei den Fachwerkhäusern der Fall war. Der Obermarkt, hier trafen sich die Straßen, wurde zum Zentrum der planmäßig angelegten Stadt. Hier hatten die Zünfte ihre Treffpunkte, hier boten die durchreisenden Kaufleute ihre Waren an. Bei schlechtem Wetter konnte es natürlich geschehen, dass gerade kostbare Dinge, wie Importe aus dem Orient, verdorben wurden. Deshalb wurde im Jahr 1333 nach einem Privileg Ludwigs des Bayern an diesem Platz eine überdachte Kaufhalle errichtet, die durch einen großen Treppengiebel gepärgt war und in deren geräumige Erdgeschosshalle die Wagen der Kaufleute durch zwei gotische Portale direkt hineinfahren konnten. Jahrhundert wurde der Bau auch als Rathaus genutzt. Dieser Funktion dient er auch heute noch. Bei einem Gewitter am 15. August 1736 wurde das Obergeschoss zerstört und in barockem Zeitstil wieder aufgebaut.
Da Gelnhausen heute durch Fachwerkhäuser geprägt ist liegt daran, dass man die Handelsstraßen auch als Heerstraßen nutzte und während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) Gelnhausen mehrfach von plündernden Söldnertruppen überfallen und gebrandschatzt wurde. Diese Zerstörungen, Hungersnöte und Seuchen führten dazu, dass die Stadt zeitweilig nahezu unbewohnbar und entvölkert war. Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen, der um 1620 in Gelnhausen geboren wurde und die Schrecken dieses Krieges in der Stadt miterlebt hat, schildert die Verwüstungen Gelnhausens in seinem Roman "Der abenteuerliche Simplicissimus" auf drastische Weise. Bis in diese Zeit war Gelnhausen eine reiche Handelsstadt, auch wenn schon im Jahr 1349 der spätere Kaiser Karl IV. die Steuern und Abgaben von Stadt und Pfalz Gelnhausen verpfändet hatte. Dies
bedeutete doch nur, dass die Abgaben nicht mehr an den Kaiser direkt sondern an seinen Pfandherren gezahlt wurden.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kamen nur langsam wieder Menschen nach Gelnhausen. Da es aber keine kaiserliche Förderung wie im Mittelalter gab, waren es keine reichen Kaufleute. Es kamen nun arme Bauern und Handwerker aus der Umgebung in die Stadt, um auf den alten Keller- und Sockelgeschossen der zerstörten Bauten ihre einfachen Fachwerkhäuser zu errichten. So kommt es, dass die Stadt zwar heute noch ihren mehr oder weniger regelmäßigen mittelalterlichen Grundriss hat, der typisch für eine planmäßig angelegte staufische Stadt ist, die meisten aufgehenden Mauern aber aus dem 17. Jahrhundert stammen. Als Handelsstadt hatte Gelnhausen schon in mittelalterlicher Zeit eine große jüdische Gemeinde. Sie ist seit 1241 nachgewiesen und erste kultische Gebäude dürften auch in dieser Zeit schon existiert haben. Der heutige Synagogenbau stammt aus dem Jahr 1601 und wurde nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg in der zweiten Hlfte des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammen die meisten Schmuckformen, auch der barocke Thoraschrein im Inneren. Die jüdische Gemeinde existierte bis 1938, danach wurde die Synagoge verkauft und diente als Lagerhaus. So ist die ehemalige Gelnhäuser Synagoge eines der wenigen Beispiele einer unzerstört erhaltenen barocken Synagoge. Erst durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 verliert Gelnhausen seine Reichsunmittelbarkeit und ist so keine Reichsstadt mehr. Die Stadt wird zunächst dem neuen Großherzogtum Frankfurt zugeschlagen, schließlich aber im Jahr 1815 dem Kurfürstentum Hessen-Kassel angeschlossen. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die aufkommende Gummi-Industrie in Gelnhausen niederließ und wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung folgte, konnten die letzten Baulücken aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges geschlossen werden. Der Anschluss an die Eisenbahnstrecke Frankfurt - Bebra tat sein übriges, Gelnhausen wurde endlich wieder die blühende Stadt, die sie auch heute rund einhundert Jahre später noch ist. Durch die Autobahn A66, die einen direkten Anschluss an die Stadt Frankfurt am Main und das Rhein-Main-Gebiet schafft, hat Gelnhausen heute wieder die verkehrsgünstige Situation erreicht, die die Stadt auch schon in mittelalterlicher Zeit geprägt hat. Heute ist Gelnhausen ein kultureller und wirtschaftliche Mittelpunkt des Kinzigtales und so ein vielfältiges Zentrum von Industrie, Bildung und Kultur. Als Einkaufsstadt für das ganze Kinzigtal, den südlichen Vogelsberg und den Nordspessartbereich bieten Fachgeschäfte, Boutiquen, Galerien, aber auch große Kaufhäuser ein breitgefächertes und mehr als zufriedenstellendes Angebot. Restaurants, Cafes und Bistros sorgen für das leibliche Wohl und Veranstaltungen aller Art, Museen, Ausstellungen und Kinos bieten kurzweilige Unterhaltung.

19/06/2026

Heute durfte ich Dr. Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, in seiner Heimatstadt Gelnhausen begrüßen. Ein besonderer Moment seines Besuchs war der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Gelnhausen. Mit seiner Unterschrift reiht sich Dr. Weimer in die Reihe bedeutender Persönlichkeiten ein, die unserer Barbarossastadt verbunden sind.
Im Anschluss nahm sich der Kulturstaatsminister Zeit für den Austausch über die kulturellen Schätze Gelnhausens – von Grimmelshausen über Philipp Reis bis hin zu aktuellen Projekten und Entwicklungen. Sein Besuch ist eine schöne Wertschätzung für das kulturelle Erbe unserer Stadt und für die Arbeit vieler engagierter Menschen, die dieses Erbe lebendig halten.

Herzlichen Dank für den Besuch und den offenen Austausch. Gelnhausen freut sich jederzeit auf ein Wiedersehen.

+++Grimmelshausen-Tagung+++Grimmelshausen-Gesellschaft tagt zum 5. Mal in Gelnhausen – Mensch und Umwelt in der Literatu...
19/06/2026

+++Grimmelshausen-Tagung+++
Grimmelshausen-Gesellschaft tagt zum 5. Mal in Gelnhausen – Mensch und Umwelt in der Literatur der Frühen Neuzeit
Grimmelshausens Lebenswelt, das ländliche Leben und Wirtschaften, die Tier- und Pflanzenwelt, die Nutzung natürlicher Ressourcen in und um Gelnhausen sowie in der Ortenau spiegelt sich im Werk des in Gelnhausen geborenen Barock-Dichters wider. Und in vielen anderen epischen Texten der Frühen Neuzeit. Unter dem Titel „Erzählte Umwelten bei Grimmelshausen und in der Literatur seiner Zeit“ befasst sich die Grimmelshausen-Gesellschaft derzeit in der Kulturherberge in Gelnhausen mit den Mensch-Umwelt-Beziehungen der Frühen Neuzeit und wie sie literarisch verarbeitet und dargestellt werden.
Bürgermeister Christian Litzinger eröffnete das Gipfeltreffen der Grimmelshausen-Experten, die nun schon zum 5. Mal in der Barbarossastadt tagen. Er freute sich, Professor Dr. Peter Heßelmann, Präsident der Grimmelshausen-Gesellschaft, Junior-Professorin Dr. Joana van de Löcht, die für die inhaltliche Ausrichtung der Tagung verantwortlich zeichnet, und die „hauseigene“ Grimmelshausen-Expertin Simone Grünewald, Abteilungsleitung Kultur, Tourismus und Medien der Stadt Gelnhausen, begrüßen zu können. Simone Grünewald ist selbst Mitglied der Grimmelshausen-Gesellschaft und holte die Tagung der Expertenrunde erstmals 2009 in die Barbarossastadt.
„Leider wissen wir nicht genau, wann Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen hier in Gelnhausen das Licht der Welt erblickte, es muss wohl irgendwann in den Jahren 1621 oder 1622 gewesen sein. Zu einer Zeit, in der im Reich der 30jährige Krieg tobte und Gelnhausen gerade von spanischen Truppen besetzt war. Renchen hat es da einfacher, in den Kirchenbüchern der Kleinstadt ist der genaue Todestag, der 17. August 1676, vermerkt und so erinnern wir uns in diesem Jahr an den 350. Todestag unseres berühmten Gelnhäusers“, leitete der Gelnhäuser Rathauschef sein Grußwort vor den Grimmelshausen-Experten und einigen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern ein.
Prof. Dr. Peter Heßelmann dankte nicht nur für die Organisation der Tagung in Gelnhausen, sondern auch für die großzügige finanzielle Förderung der Stadt Gelnhausen. Die Veranstaltung sei ein wichtiges Glied einer langen Kette von Veranstaltungen zum 350. Todestag von Grimmelshausen. Junior- Prof. Dr. Joana van de Löcht stimmte dann auf das Thema des wissenschaftlichen und literarischen Austauschs ein. Die Tagung widme sich der Darstellung natürlicher Umwelten in der Literatur der frühen Neuzeit, sie frage nach den traditionellen, wiederkehrenden literarischen Bildern und innovativen Formen erzählerischer Landschaftsgestaltung, nach der Aufnahme von zeitgenössischem, naturhistorischem Wissen, nach der narrativen Reaktion und Referenz auf aktuelle Umweltbedingungen und nach der Bedeutung pragmatischer Texte für das literarische Schreiben dieser Zeit. Dabei steht immer wieder Grimmelshausens „Die Abenteuer des Simplicissimus Teutsch“ im Fokus. So kommen nicht nur Waldwelten, Umwelt, Krieg, Glaubensprüfung, Naturbewahrung, Naturwunder und Naturveränderungen, sondern beispielsweise auch die „Sackpfeife“ in Grimmelshausens barockem Schelmenroman als akustische Erzähl-Dimension zur Sprache. „Es wird spannend“, kündigte Dr. van de Löcht an.
Das Programm der Tagung, die am 20. Juni 2026, gegen 12 Uhr endet, kann unter www.gelnhausen.de/grimmelshausen eingesehen werden. Interessierte sind zu den Vorträgen eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wurde vom Fachbereich Kultur, Tourismus und Museum der Stadt Gelnhausen unter Federführung von Tamina Spies organisiert.
Die Grimmelshausen-Gesellschaft e.V. ist ein international tätiger, gemeinnütziger Verein, der sich der wissenschaftlichen Erforschung und Verbreitung des Werkes von Grimmelshausen widmet. Sie wurde 1977 anlässlich einer großen Gedenkausstellung unter dem Titel „Simplicius Simplicissimus – Grimmelshausen und seine Zeit“ in Münster gegründet.

Bildunterschrift:
Herzlicher Empfang in der Geburtsstadt Grimmelshausens zum Auftakt der Tagung: Bürgermeister Christian Litzinger, Simone Grünewald, Junior-Prof. Dr. Joana van de Löcht und Prof. Dr. Peter Heßelmann. Foto: Stadt Gelnhausen

+++Schlüssel zu Bildungserfolg und Teilhabe+++Kita-Leitung der „Haitzer Pusteblume“ vertritt Praxisperspektive bei Eröff...
19/06/2026

+++Schlüssel zu Bildungserfolg und Teilhabe+++
Kita-Leitung der „Haitzer Pusteblume“ vertritt Praxisperspektive bei Eröffnung des Kompetenzzentrums „Kinder. Sprachen. Zukunft.“ in Wiesbaden
Eine besondere Anerkennung erhielt kürzlich Sarah Höfker, Leitung der städtischen Kindertagesstätte „Haitzer Pusteblume“ in Gelnhausen-Haitz. Auf Einladung von Prof. Dr. Timm Albers von der Universität Paderborn nahm sie kürzlich an der feierlichen Eröffnung des neuen hessischen Kompetenzzentrums für sprachliche Bildung in der frühen Kindheit „Kinder. Sprachen. Zukunft.“ im Schloss Biebrich in Wiesbaden teil.
Das Kompetenzzentrum hat seinen Sitz in Wiesbaden und fungiert als zentrale Koordinierungsstelle für die Vernetzung von Forschung, Kita-Praxis, Kindertagespflege und Familienbildung in Hessen. Ziel ist es, die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern nachhaltig zu stärken und wissenschaftliche Erkenntnisse stärker mit der pädagogischen Praxis zu verbinden. Gefördert wird das Projekt durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Timm Albers von der Universität Paderborn in Kooperation mit der Qualität in Kitas Onlineakademie GmbH (QiK).
Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sprachliche Bildung in der frühen Kindheit“. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Fachverbänden und Praxis diskutierten über Chancen, Herausforderungen und Perspektiven einer erfolgreichen Sprachbildung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege.
Als Vertreterin der pädagogischen Praxis brachte Sarah Höfker die Erfahrungen aus dem Alltag einer Kindertageseinrichtung mit dem Schwerpunkt Sprachentwicklung in die Diskussion ein. Gemeinsam mit den weiteren Podiumsgästen tauschte sie sich darüber aus, wie sprachliche Bildung im Kita-Alltag gelingen kann und welche Rahmenbedingungen Fachkräfte benötigen, um Kinder bestmöglich in ihrer Sprachentwicklung zu begleiten.
Im anschließenden fachlichen Austausch wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Trägern, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und Familienbildung ist. Die Erfahrungen aus der Praxis stießen dabei auf großes Interesse und lieferten wertvolle Impulse für die zukünftige Arbeit des neuen Kompetenzzentrums.
Für die Kita Haitzer Pusteblume ist die Teilnahme an dieser landesweiten Veranstaltung eine besondere Wertschätzung ihrer pädagogischen Arbeit. Gleichzeitig bot sich die Möglichkeit, die Sichtweise der Kindertageseinrichtungen aktiv in die Weiterentwicklung sprachlicher Bildungskonzepte einzubringen.
Im Nachgang der Veranstaltung betonte Sarah Höfker ergänzend die grundlegende Bedeutung von Chancengleichheit in der frühen Bildung: „Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und Stärken mit. Unabhängig von Herkunft, Familiensprache oder individuellen Voraussetzungen verdienen alle Kinder die gleichen Bildungs- und Teilhabechancen. Sprachliche Bildung ist dabei ein entscheidender Schlüssel, um Chancengerechtigkeit von Anfang an zu ermöglichen.“
Bildunterschrift:
Fachlicher Austausch (von rechts): Prof. Dr. Timm Albers (Universität Paderborn), Karin Bahlo (Fachberatung), Sarah Höfker (Leitung der Kita „Haitzer Pusteblume“), Maria Ringler (Verband binationaler Familien und Patenschaften), Ellen Wolf (Hessisches Kindertagespflege Büro- Landesservicestelle), Prof. Dr. Renate Zimmer (Universität Osnabrück). Foto: Kompetenzzentrum Kinder. Sprachen. Zukunft.

+++Vom Klassenzimmer in den Makerspace+++Stadtbücherei Gelnhausen schafft 3D-Drucker an und arbeitet mit jungen Technik-...
18/06/2026

+++Vom Klassenzimmer in den Makerspace+++
Stadtbücherei Gelnhausen schafft 3D-Drucker an und arbeitet mit jungen Technik-Experten der Elisabeth-Strupp-Schule zusammen

Gabel-Stapler und Baustellenfahrzeug fahren gut beleuchtet zwischen bunten Pylonen, Absperrungen, Paletten, Lesezeichen im pinkfarbenen Reißverschluss-Design oder als Büroklammer mit Gelnhausen-Logo, Buchstützen, Stempeln, Schachfiguren und einem royal-blauen Römer mit erhobenem Schild auf dem großen Tisch hin und her. Gesteuert und aufmerksam beobachtet von jungen Experten, die ihr schöpferisches Wissen auf ihrem Spezialgebiet weitergeben wollen: Die Schülerinnen und Schüler der 3D-Drucktechnik AG der Elisabeth-Strupp-Schule in Gelnhausen werden künftig interessierte Mitglieder der Stadtbücherei Gelnhausen fit machen fürs digitale Modellieren und die Nutzung der nagelneuen 3D-Drucker, die im Workshop-Raum der Bücherei bereitstehen. Die drei Geräte wurden kürzlich von Bürgermeister Christian Litzinger, dem Kreisbeigeordneten Jannik Marquart, dem Bücherei-Team, Michael Neeb, Schulleiter der Elisabeth-Strupp-Schule (ESS), und dem Service Supporting Team der Schüler-AG offiziell in Betrieb genommen.
Das digitale Modellieren hat nun Einzug in die Makerspace der Stadtbücherei Gelnhausen gehalten. Gefördert wurde die Anschaffung der 3D-Drucker vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK). Die Finanzierung ist eine Sache, doch welche Drucker eignen sich für den Gebrauch in einer öffentlichen Bücherei, welche Firma vertreibt die idealen Einsteigergeräte? Diese Fragen stellte sich das Bücherei-Team um Leiterin Claudia Beck und wandte sich an Experten der „Digital-Native-Generation“ von der ESS. Der Tipp kam von Frederik Zinn, selbst Mitglied der Stadtbücherei und Leiter der 3D-Drucktechnik AG. Die AG mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 6 bis 10 ist vor vier Jahren im Rahmen der Nachmittagsbetreuung an der Gelnhäuser Realschule entstanden. In einer kleinen Ecke wagten sich einige technikaffine Schülerinnen und Schüler an die dreidimensionale Drucktechnik heran. Mittlerweile verfügt die etwa 30-köpfige Gruppe über einen eigenen Raum und entsprechendes Equipment. „Das sind Experten“, sagt Frederik Zinn über „seine“ AG. Die nehmen einen Drucker bis auf die letzte Schraube auseinander – und setzen ihn auch wieder zusammen.“ Zinn leitet die AG gemeinsam mit Nils Schwalb, ebenfalls Lehrer an der ESS. Beiden ist die Begeisterung für ihre Arbeitsgemeinschaft deutlich anzumerken. Und die Schülerinnen und Schüler brennen ebenso für die faszinierenden Möglichkeiten der 3D-Drucktechnik, für kreatives Tüfteln und das Teilen von Wissen. Sie konnten dem Team der Stadtbücherei anwendungsfreundliche, mehrfarbige 3D-Drucker empfehlen, die inzwischen einen festen Platz im Workshopraum der Bücherei haben. Darüber hinaus arbeiteten die jungen Expertinnen und Experten die Mitarbeitenden der Bücherei in die Grundlagen der Technik ein. Nach der Sommerpause sind in regelmäßigen Abständen Werkstätten geplant, in denen interessierte Mitglieder der Bücherei eine Art „Führerschein“ für digitales Modellieren und die Nutzung der 3D-Drucker absolvieren können. Nach dem Einführungskurs dürfen sie während der Öffnungszeiten eigene Projekte an den Druckern realisieren. Das Erstellen oder Herunterladen von digitalen Vorlagen für die Erstellung von 3D-Objekten soll möglichst zu Hause erfolgen. Neben dieser Vorbereitung ist ein gültiger Bibliotheksausweis Voraussetzung für die Nutzung der Geräte. Für den Materialverbrauch wird eine geringe Gebühr erhoben.
„Wir sind sehr glücklich über die Kooperation mit der Schüler-AG der Elisabeth-Strupp-Schule und können so innovative Technik mit dem Buch verbinden. Generationenübergreifend “, beschrieb Bücherei-Leiterin Claudia Beck das gemeinsame Projekt. Dafür haben die jungen Leute die Rolle der Lernenden und Konsumenten mit der Rolle geduldiger Mentoren getauscht und ihr großes Fachwissen auf diesem Gebiet in gut nachvollziehbare Schritte zerlegt. Beck lobte in diesem Zusammenhang nicht nur den Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen, sondern auch das Engagement der FOS-Jahrespraktikantin Johanna Scharwath. „Alle haben sich richtig reingekniet.“
Bürgermeister Christian Litzinger hob das Projekt als besonders innovativ hervor und freute sich über die gelungene Kooperation zwischen Stadt und Schule, die auf Dauer angelegt sei. „Mit den 3D-Druckern fördern wir digitale und gesellschaftliche Teilhabe. Menschen aller Altersklassen können nach einer Einführung ohne große Vorkenntnisse schnell eigene Projekte umsetzen.“ Die Stadtbücherei entwickele sich stets weiter und sei ein Ort des Lernens, des Begegnens und Ausprobierens. „Mit dem neuen Angebot schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu Zukunftstechnologien und ermöglichen vielen Menschen, digitale Kompetenzen zu erwerben und zu erweitern“. Der Rathauschef zeigte sich zudem beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler, die ihr Fachwissen an andere Generationen weitergeben.
Jannik Marquart, dessen Schwerpunkte als Kreisbeigeordneter unter anderem in der Schulpolitik und Jugendförderung sowie der Wirtschaft und Digitalisierung liegen, zeigte sich ebenfalls begeistert von den ersten Ergebnissen der Zusammenarbeit zwischen Bücherei und Schule sowie dem Engagement der Beteiligten. „Das Projekt ist für beide Seiten ein Gewinn.“
Die schulische Ausbildung in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sei in Zeiten der Digitalisierung wichtiger als je zuvor und gehöre zu den zentralen Zielen der Elisabeth-Strupp-Schule, verdeutlichte Schulleiter Michael Neeb. Die Kooperation mit der Stadtbibliothek bezeichnete er als „sozial genial“, sie passe perfekt in das Konzept der Öffnung von Schule, mit dem die Isolation des Klassenzimmers aufgebrochen werde und sich der Lernort stärker mit dem Leben in der Kommune vernetze. „Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit so gut klappt.“
Anschließend tauschten sich alle Anwesenden noch rege über das Thema 3D-Druck aus.
Die erste Einführungsveranstaltung findet am 5. September in der Stadtbücherei statt. Informationen gibt es in der Bücherei zu den Öffnungszeiten oder unter Telefon 06051 830-250 oder direkt bei der Schüler AG unter E-Mail [email protected]

+++„Emil“ zieht ins „Drachennest“+++VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG unterstützt Kita in Meerholz und sponsert elektrisch b...
17/06/2026

+++„Emil“ zieht ins „Drachennest“+++
VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG unterstützt Kita in Meerholz und sponsert elektrisch betriebenen Bus für Krippenkinder
Ab sofort fährt „Emil“ die Jüngsten aus dem „Drachennest“ durch Meerholz: Den Wunsch nach einem elektrisch betriebenen Kinderbus für den Transport der Krippenkinder ist für die städtische Kindertagesstätte „Drachennest“ in Meerholz dank einer Spende der VR Bank eG Bad Orb-Gelnhausen nun in Erfüllung gegangen. Kürzlich fand die offizielle Übergabe des Kinderbusses in der Betreuungseinrichtung statt.
Möglich wird dieses Engagement durch die Reinerträge aus dem VR-Gewinnsparen. Damit unterstützt die VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG regelmäßig gemeinnützige Projekte im Geschäftsgebiet. „Wir verstehen uns als verlässlichen Partner, bei dem besonders die Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Region großgeschrieben wird“, sagte Thorsten Wieland, Bereichsleiter für Vertriebssteuerung und Marketing. Er freute sich, einen weiteren „Emil“ an eine Einrichtung im Geschäftsgebiet der VR Bank übergeben zu können. Jessica Goldacker, stellvertretende Leitung der Kita „Drachennest“, Heike Schmidt, Abteilungsleitung Kinderbetreuung der Stadt Gelnhausen und ihre Kollegin Jane Kolczok, pädagogische Leitung der Kitas, nahmen den zur Feier des Tages mit Luftballons geschmückten Kinderbus entgegen.
Der bunte Kinderbus „Emil“ transportiert bis zu sechs Krippenkinder. Dank seines elektrischen Unterstützungsantriebs erleichtert der Kinderbus auch auf anspruchsvollen Strecken den Transport der Kinder. Zum Zeitpunkt der Übergabe hatte „Emil“ seine Jungfernfahrt und weitere Testfahrten schon absolviert. Der Kinderbus wird den pädagogischen Fachkräften den Transport der Krippenkinder bei Ausflügen zum Spielplatz, in den Botanischen Garten oder zum örtlichen Bauernhof enorm erleichtern. „Durch den integrierten Elektroantrieb und das Bremssystem können wir die zahlreichen Steigungen und Gefällstrecken in Meerholz sehr gut und sicher meistern“, sprach Frank Daxenbichler, Erzieher im U3-Bereich der Kita „Drachennest“, aus der Praxis.
„Die Spende der VR Bank leistet einen wertvollen Beitrag zu unserer pädagogischen Arbeit. Dank der modernen Ausstattung des Kinderbusses wird die Mobilität unserer beiden Krippengruppen im ‚Drachennest‘ deutlich erhöht. Das Gefährt entlastet unsere Fachkräfte spürbar und sorgt dafür, dass schon unsere Kleinsten sicher und mit viel Spaß ihre Umgebung erkunden können,“ bedankte sich Heike Schmidt auch stellvertretend für Kita-Leiter Matthias Okon und Bürgermeister Christian Litzinger für die großzügige Unterstützung der VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG. Beide konnten an der Übergabe nicht teilnehmen.

Bildunterschrift:
Die VR Bank macht mobil (von rechts): Jane Kolczok, Jessica Goldacker, Frank Daxenbichler, Thorsten Wieland, Marc-André Göge (Leiter Rechnungswesen der VR Bank Bad-Orb-Gelnhausen) und Heike Schmidt. Foto: Stadt Gelnhausen

+++Gipfeltreffen der Grimmelshausen-Experten+++Grimmelshausen-Tagung in der KuH mit vielen VorträgenVor über 400 Jahren ...
17/06/2026

+++Gipfeltreffen der Grimmelshausen-Experten+++
Grimmelshausen-Tagung in der KuH mit vielen Vorträgen
Vor über 400 Jahren kam in Gelnhausen ein Junge zur Welt, der zum berühmtesten Dichter des Barock werden sollte. Literaturgesellschaften rund um den Globus haben sich nach ihm benannt und bis heute schreiben Autoren in seiner Tradition. Die Rede ist von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, einem Gelnhäuser, der mit und in seinen Geschichten die Welt eroberte und auf den seine Geburtsstadt zu Recht stolz ist. Leider ist sein Geburtsdatum nicht genau bekannt, dafür aber der Tag, an dem er starb: Am 17. August 2026 jährt sich der Todestag von Grimmelshausen zum 350. Mal. Die Barbarossastadt Gelnhausen nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, Leben und Werk eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Literaturgeschichte mit verschiedenen Veranstaltungen zu würdigen.
Vom 18. bis 20. Juni 2026 geben sich Grimmelshausen-Experten ein Stelldichein in der Barbarossastadt. Bürgermeister Christian Litzinger wird das wissenschaftlich-literarische Glanzlicht am Donnerstag, 18. Juni, um 13 Uhr, in der KulturHerberge Gelnhausen eröffnen: Unter dem Titel „Erzählte Umwelten bei Grimmelshausen und in der Literatur seiner Zeit“ findet die Grimmelshausen-Tagung 2026 in Gelnhausen statt. Die Tagung ist ein seit 1979 jährlich stattfindendes Treffen der Grimmelshausen-Gesellschaft, die sich der wissenschaftlichen Erforschung der Werke des Barockdichters Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen widmet. Literaturwissenschaftler, Historiker und Interessierte tauschen sich über dessen Werk, die Frühe Neuzeit und Barockkultur aus. Professor Dr. Peter Heßelmann, Präsident der Grimmelshausen-Gesellschaft, und Junior-Professorin Joana van de Löcht werden durch die Tagung führen, zu der hochkarätige Grimmelshausen-Experten erwartet werden. Gegenstand der Tagung wird auch eine Exkursion ins Romantik-Museum nach Frankfurt sein.
Interessierte sind zu den Vorträgen in der KulturHerberge (Schützengraben 5) in Gelnhausen eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Programm (kurzfristige Änderungen vorbehalten):
Donnerstag, 18. Juni 2026
13.00 Uhr Eröffnung der Tagung: Grußwort von Christian Litzinger, Bürgermeister der Barbarossastadt Gelnhausen, Grußwort von Peter Heßelmann (Münster), Präsident der Grimmelshausen-Gesellschaft Joana van de Löcht (Münster): Einführung in das Thema der Tagung
13.30 Uhr Sven Schöpf (Bochum): „Das I. Capitel. Vermeldet Simplicii Bäurisch Herkommen“. Fake-Naivität als Programm
14.15 Uhr Marvin Asmussen (Münster): Jahreszeiten als strukturierende Elemente der Lebenswelt und der Literatur. Das Beispiel des Winters in Grimmelshausens Simplicissimus
15.00 Uhr Björn Thesing (Freiburg): „Simplicius überstehet ein unlustig Bad im Rhein.“ Zur Kontrafaktur legendarischer Erwählungslogiken
16.15 Uhr Thomas Borgstedt (München): Bukolisches bei Grimmelshausen? Der pastorale Pakt und die Mummelsee-Episode
17.00 Uhr Stephan Kraft (Würzburg): Waldeinsamkeiten? Spessart und Schwarzwald als Rückzugsorte zwischen Natur und Kultur im Simplicissimus Teutsch
18.00 Uhr Kleine Stadtführung und Gelegenheit zur Besichtigung der Grimmelshausen-Ausstellung

Freitag, 19. Juni 2026
9.00 Uhr Maximilian Bergengruen (Würzburg): Himmlische und irdische Tiere: Grimmelshausens Vogelnest
9.45 Uhr Franz Fromholzer (Augsburg): Pastetenschwäne auf Zuckerseen. Gestaltete Landschaft in Schaugerichten
11.00 Uhr Bernhard Pattis (Karlsruhe): Soundscapes. Musikalische Bezugswelten im barocken Schelmenroman und ihre narrativen Funktionen am Beispiel von Grimmelshausens Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch
11.45 Uhr Isabell A. Meske (Hannover): „Geh aus mein Herz und suche, den deine Seele liebt“ – Umwelt, Krieg und Glaubensprüfung bei Gerhardt, Gryphius und Grimmelshausen
14.00 Uhr Marco Neuhaus (Zürich): Meer und Seefahrt bei Grimmelshausen
14.45 Uhr Hans-Joachim Jakob (Siegen): Naturbewahrung und Naturveränderung in Grimmelshausens Simplicissimus und in der Continuatio
16.00 Uhr Mia Argyriadis-Brauns (Heidelberg): Fremde Umwelt. Natur und Landschaft in den 26 Schifffahrten des Levinus Hulsius
16.45 Uhr Anne Ramin (Münster): Materia Magica als Ressource. Sich wandelnde Umwelt zwischen Scharlatanerie und Wissenschaft um 1600
20.00 Uhr Theater Fiesemadände: Simplicissimus (ausverkauft).

Samstag, 20. Juni 2026
9.00 Uhr Sofia Derer (Osnabrück): Umweltentwürfe in neulateinischen Utopien der frühen Neuzeit
9.45 Uhr Alexander Batsunov (Kassel): Programmatik und Variation in der Raumdarstellung zerstörter Orte in der deutschen Literatur des Barock
11.00 Uhr Lea Reiff (Marburg): Patriotische Naturkultur: Waldwelten in Lohensteins Arminius-Roman
11.45 Uhr Conrad Fischer (Würzburg): Schelmennatur. Zur Gigantomanie von Naturbeschreibungen in orientalischen Reisebeschreibungen und Christian Reuters Schelmuffsky
12.30 Uhr Abschlussdiskussion
13 Uhr Ende

+++Freibad: Sprunganlage nur eingeschränkt nutzbar+++Aufgrund eines technischen Defektes ist die Sprunganlage im Barbaro...
16/06/2026

+++Freibad: Sprunganlage nur eingeschränkt nutzbar+++
Aufgrund eines technischen Defektes ist die Sprunganlage im Barbarossabad in Gelnhausen auf unbestimmte Zeit nur eingeschränkt nutzbar. Das Drei-Meter-Brett steht nicht zur Verfügung.

+++Wertschätzung für die „Froschkönigin+++“ Kita-Leitung Bianca Krieg feiert 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Ge...
16/06/2026

+++Wertschätzung für die „Froschkönigin+++“
Kita-Leitung Bianca Krieg feiert 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Gelnhausen – Litzinger: Beeindruckende Entwicklung
„Sie hat sich jeder Herausforderung gestellt und kontinuierlich weiterentwickelt“. Mit diesen Worten brachte Gelnhausens Bürgermeister Christian Litzinger den beruflichen Werdegang von Bianca Krieg auf den Punkt. Die Leiterin der Kindertagesstätte „Höchster Frösche“ feierte kürzlich ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Gelnhausen.
„Bianca Krieg hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung von der pädagogischen Fachkraft zur Kita-Leitung vollzogen. Mit großer Ausdauer und Fachkompetenz hat sie diese Rolle angenommen und ausgefüllt“, lobte Bürgermeister Christian Litzinger das Engagement der Jubilarin. Mit Klarheit und Konsequenz habe sie Strukturen erneuert und Prozesse geordnet, ergänzte Jane Kolczok, die pädagogische Kita-Leitung der Stadt Gelnhausen. „Sie hat damit eine Teamkultur geprägt, die von Wertschätzung, Zusammenhalt und Vertrauen getragen wird“, so Kolczok. Ihre pädagogische Handschrift sei im Alltag der Einrichtung deutlich sichtbar – zum Beispiel beim Schwerpunkt Natur- und Umweltpädagogik. Auch Personalchefin Sabrina Heinze-Friedrich würdigte die erfolgreiche Arbeit der Erzieherin und ihre bemerkenswerte Entwicklung.
Bürgermeister Christian Litzinger bedankte sich während der kleinen Feierstunde in der Kita „Höchster Frösche“ für den Einsatz von Bianca Krieg und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Er überreichte Blumen, Urkunde und ein Geschenk. Anschließend ging es nach draußen, wo das Team und die Kinder der Jubilarin ein Ständchen brachten und Seifenblasen über den Spielplatz schweben ließen. Die Mädchen und Jungen hatten auch ein Plakat für ihre „Froschkönigin“ gestaltet. Bianca Krieg revanchierte sich mit Eis am Stiel für alle. Sie bedankte sich für die Unterstützung ihres beruflichen Werdegangs aus dem Rathaus und freute sich sehr über die ihr entgegengebrachte Wertschätzung.
Bianca Krieg begann ihre Karriere bei der Stadt Gelnhausen 1996 als Vorpraktikantin in der „Rappelkiste“ am Obermarkt. Das Anerkennungsjahr absolvierte sie bei den „Frechen Früchtchen“ in Hailer, wo sie ihre erste Anstellung erhielt. Ab 2004 betreute sie dort Kita-Kinder und Hortkinder und begleitete den Umzug der Schulkinderbetreuung in die Ysenburgschule. Zudem war sie in der Krippe tätig und baute dort eine neue Gruppe auf. „In dieser Zeit verstärkte sich mein Wunsch, wieder hauptsächlich Mädchen und Jungen im Kindergartenalter zu betreuen“, resümierte Bianca Krieg. Im Januar 2016 wechselte sie in die Kita „Höchster Frösche“ und übernahm 2021 die kommissarische Leitung der Betreuungseinrichtung in Krankheitsvertretung. Zum 1. Januar 2022 wurde ihr dann die Leitung der Kita übertragen. Bianca Krieg findet ihren Ausgleich zum beruflichen Alltag in der Musik: Sie ist im Höchster Musikverein und in der Musikgruppe „Die Kleinkarierten“ aktiv.
Die Jubilarin freute sich sehr über die ihr entgegengebrachte Wertschätzung und bedankte sich für die Unterstützung aus dem Rathaus. Besonders dankte sie Jane Kolczok, die ihr im pädagogischen Bereich stets als starke Partnerin zur Seite stand und steht.

Bildunterschrift:
„Silberhochzeit“ mit der Stadt Gelnhausen (von rechts): Jane Kolczok, Jubilarin Bianca Krieg, Bürgermeister Christian Litzinger und Sabrina Heinze Friedrich. Foto: Stadt Gelnhausen

+++Mitmach-Aktion zum Welt-Refill-Tag+++Anlässlich des internationalen Welt-Refill-Tages am 16. Juni 2026 starten die Ko...
16/06/2026

+++Mitmach-Aktion zum Welt-Refill-Tag+++
Anlässlich des internationalen Welt-Refill-Tages am 16. Juni 2026 starten die Kommunen Gelnhausen, Gründau und Linsengericht im Rahmen ihrer interkommunalen Zusammenarbeit eine gemeinsame Refill-Mitmach-Aktion. Ziel der Initiative ist es, den Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser an heißen Tagen zu verbessern, einen aktiven Beitrag zum Hitzeschutz zu leisten und gleichzeitig die Reduzierung von Plastikmüll zu fördern.
Angesichts zunehmend häufiger und intensiver Hitzeperioden gewinnt die Versorgung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum immer mehr an Bedeutung. Die Initiative Refill Deutschland setzt genau hier an: Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Einrichtungen, die sich beteiligen, bieten kostenlos Leitungswasser für selbst mitgebrachte Trinkgefäße an. Sie sind für Bürgerinnen und Bürger am gut sichtbaren Refill-Aufkleber an der Eingangstür erkennbar. Dadurch wird nicht nur der Zugang zu Trinkwasser erleichtert, sondern auch Plastikabfall vermieden und ein bewusster Umgang mit Ressourcen gefördert.
„Mit der Refill-Mitmach-Aktion schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot für mehr Gesundheitsschutz in Hitzeperioden und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, betonen die beteiligten Kommunen. Alle Geschäfte, Cafés, Restaurants, Apotheken, Büros und weiteren Einrichtungen in Gelnhausen, Gründau und Linsengericht sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und Refill-Station zu werden.
Die Teilnahme ist einfach:
• Bei der Mitmach-Aktion unter folgendem Link anmelden: https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/ikz-ggl/beteiligung/themen/1008587
• Den offiziellen Refill-Aufkleber kostenlos gegen die Anmelde-Bestätigung im Rathaus abholen oder kostenpflichtig online auf der Refill-Website bestellen (Gebühr je 2 Euro) unter folgendem Link: https://atiptap.org/wasserwissen/shop/refill-sticker/
• Den Aufkleber gut sichtbar an der Eingangstür anbringen
• Leitungswasser kostenfrei für mitgebrachte Trinkgefäße anbieten
Neben dem gesellschaftlichen Mehrwert profitieren teilnehmende Geschäfte auch selbst von der Aktion:
• Stärkung der lokalen Sichtbarkeit als sozial verantwortliches und nachhaltiges Geschäft
• Positive Wahrnehmung bei Kundinnen und Kunden
• Beitrag zum regionalen Klimaschutz und Hitzeschutz
• Teil eines wachsenden Netzwerks engagierter Betriebe sein
Die Kommunen rufen alle Betriebe, Institutionen und Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv an der Refill-Initiative zu beteiligen und die Aktion weiterzutragen.
Bei Rückfragen können sich Interessierte an Rahul Ingle, Projektleiter für Klimaanpassungskonzept der Interkommunalen Zusammenarbeit wenden. Bürgerbeteiligungsportal Interkommunale Zusammenarbeit Stadt Gelnhausen, Gemeinde Gründau und Gemeinde Linsengericht https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/ikz-ggl/startseite

Adresse

Obermarkt 7
Gelnhausen
63571

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