27/08/2026
Was ist das bitte für ne Doppelmoral!
Jeder Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeut und Tierosteopath kennt diese Diskussion:
„Unsere Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Im Grunde kann sich jeder so nennen.“
Wir wollen Standards, fundierte Ausbildungen und dass unsere fachliche Arbeit ernst genommen wird. Aber sobald ätherische Öle ins Spiel kommen, scheint dieser Anspruch plötzlich nicht mehr zu gelten.
Da wird eine Produktschulung besucht, man lernt ein paar Öle und Anwendungstipps kennen, bekommt ein Zertifikat und zack:
„Tieraromatherapeutin“ oder „Tieraromatologin“.
Wie passt das zusammen?
Professionelle Aromatherapie für Tiere bedeutet nicht, zu wissen, welches Öl angeblich „für was“ ist. Sie bedeutet, sich mit Inhaltsstoffen, Wirkungen, Toxikologie, Dosierung, Kontraindikationen, Qualität, Anwendungswegen und den Besonderheiten verschiedener Tierarten auseinanderzusetzen.
Wir reden schließlich über hochkonzentrierte Pflanzenstoffe, die wir an Lebewesen einsetzen.
Was ist das für ne Doppelmoral?
Wir fordern völlig zu Recht Qualifikation und Fachwissen für unsere eigene therapeutische Arbeit. Dann sollten wir verdammt noch mal denselben Anspruch an die Aromatherapie stellen.
Wenn du professionell mit ätherischen Ölen am Tier arbeiten möchtest, dann lern das Handwerk dahinter.
Ich bilde Tierprofis und engagierte Tierhalterinnen in professioneller Aromatherapie für Tiere aus. Wenn du lernen willst, ätherische Öle wirklich fundiert und tiergerecht einzusetzen, folg mir.