08/09/2026
Wir stimmen zu !
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: und in den !
Handwerkspräsident Jörg Dittrich sieht das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt weniger als Votum über Sachsen-Anhalt denn als Abrechnung mit der Politik der schwarz-roten Regierungskoalition. Seine Schlussfolgerung: Strukturelle Reformen für mehr Wirtschaftswachstum müssen ganz oben auf die politische Agenda.
Im Handelsblatt von Frank Specht danach gefragt, was es aus seiner Sicht bedeutet, jetzt nicht zur Tagesordnung überzugehen, antwortete der ZDH-Präsident:
„Die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt zu rücken, die strukturellen Standortschwachpunkte auszuräumen und für mehr Leistungsgerechtigkeit zu sorgen.“
Das sei die zentrale Aufgabe nach der Wahl. Deutschland wachse seit Jahren kaum, verliere Arbeitsplätze und es gebe zu wenig private Investitionen. Union und SPD hätten im Bund eine demokratische Mehrheit und müssten diese nutzen, statt sich mit Personalfragen zu beschäftigen.
Im Podcast-Gespräch mit Stefan Braun von Table Media formulierte Dittrich die Erwartung an die Regierungskoalition, bei politischen Entscheidungen die Perspektive der Menschen im Blick zu haben. Ihnen gehe es um sichere Arbeitsplätze und eine wirtschaftliche Entwicklung, bei der nicht ständig die Sorge vor einer weiteren Verschlechterung bestehe. „Das politische Ziel muss definiert werden. Dann kann man über Ideen sprechen und da erlebe ich in Berlin zu häufig die innere Blockade“, sagte Dittrich bei Table.Media.
Vereinbarungen des Koalitionsvertrags müssten umgesetzt und nicht vertagt oder aufgegeben werden. Die Leistungsträger erwarteten Entlastungen bei Steuern und Abgaben. Zugleich brauche es mehr private Investitionen und mehr Effizienz in öffentlichen Haushalten und Verwaltungen. „Entweder wird diese Koalition mal abgewählt, weil sie nichts getan hat oder sie tut jetzt endlich das Richtige für das Land“, warnt der ZDH-Präsident.
https://table.media/podcast/2026-09-07-leben-wir-jetzt-in-einem-anderen-land
https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/interviews-und-statements/wirtschaftspolitik-in-den-mittelpunkt-ruecken/
Deutschland
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
SPD-Fraktion im Bundestag
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesfinanzministerium
Friedrich Merz Lars Klingbeil