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24/08/2026

Foto: Timm Allrich/SSGK Das symphonische Blasorchester des Heeresmusikkorps Neubrandenburg kommt am Dienstag, den 1. September, um 16 Uhr, wieder zum traditionellen Benefizkonzert nach Hohenzieritz…

24/08/2026

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Weil es nicht egal ist wie der Schlossberg in Neustrelitz gestaltet wird.Sagen Sie ihre Meinung mit dieser Umfrage. Bekr...
29/07/2026

Weil es nicht egal ist wie der Schlossberg in Neustrelitz gestaltet wird.

Sagen Sie ihre Meinung mit dieser Umfrage.

Bekrönung unseres Schlossgartens mit brutalistischen Betonmauern auf dem Schlossberg, wie es die Stadt momentan plant.?

Eine Beteiligung ist über unsere Internet-Seite http://www.residenzschloss-verein.de

24/07/2026

Der Residenzschlossverein stellt die städtischen Pläne in Frage. Nun läuft eine Umfrage sowohl unter Besuchern der Operettenfestspiele und auch online.

Neustrelitz
Der Residenzschlossverein Neustrelitz kritisiert die Pläne der Stadt zur Gestaltung des Schlossberges. Die Stadtvertretung hatte Anfang Juli mehrheitlich beschlossen, ein Alternativprojekt des Neustrelitzer Architekten Christian Peters in die Planungsphase zu geben. Statt eines Turmes – wie bisher geplant – sieht das Projekt die Errichtung einer Fassadenskulptur vor.

Dies laufe dem Denkmalschutz zuwider, so die Auffassung des Vereins. „Der Denkmalschutz hat das Ziel, wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit für künftige Generationen zu erhalten. Er soll das historische Erbe vor Zerstörung, Verfälschung oder Abriss bewahren, um die kulturelle Identität einer Region dauerhaft zu sichern“, heißt es in einer Presseerklärung.

Zwar ging das Schloss durch Kriegs- und Nachkriegszerstörung verloren, kann also nicht mehr erhalten werden. Dennoch sei eine Wiederherstellung sehr wohl im Sinne des Denkmalschutzes, weit mehr als das, was die Stadt jetzt plane, so der Verein.

Der Bürgermeister, ob als Bauherr des Schlossturms oder der im Moment geplanten Erinnerungs-Architektur, fühle sich offenbar an den geltenden Denkmalschutz nicht gebunden, heißt es in dem Schreiben. „Wo nicht ideologische Vorbehalte dies verhinderten, sind kriegszerstörte, kulturell bedeutsame Gebäude schließlich längst wiederhergestellt worden“, machen die Autoren geltend.

Das von der Stadt favorisierte Vorhaben beschreibt der Verein als „unstrukturierte Betonmauern, allenfalls mit Öffnungen an der Stelle der Fenster des Schlosses“. Das sei ein Experiment in der Sprache der Architektur der Moderne und laufe den Richtlinien des Denkmalschutzes zuwider.

Der Residenzschlossverein hingegen beruft sich auf die „Charta von Venedig“ und zitiert: „Wenn es aus ästhetischen oder technischen Gründen notwendig ist, etwas wiederherzustellen, von dem man nicht weiß, wie es ausgesehen hat, wird sich das ergänzende Werk von der bestehenden Kopie abheben und den Stempel unserer Zeit tragen.“

Das sei in Neustrelitz nicht nötig. Denn eine vom Verein unterstützte Virtualisierung der Schlossfassaden zeige eindrucksvoll, „dass wir alle genau wissen, wie das, was auf dem Schlossberg unter Denkmalschutz gestellt wurde, einmal ausgesehen hat“. Wie Neustrelitzer und ihre Gäste zur Gestaltung des Schlossberges stehen, ermittelt der Verein aktuell in einer Umfrage. Die Umfragekarten können Besucher der noch bis zum 26. Juli laufenden Operetten-Festspiele ausfüllen, wo der Verein einen Stand betreibt.

Auch an anderen Stellen liegen die Karten in der Stadt aus. Sie können zudem über die Internetseite des Vereins abgerufen werden unter www.residenzschloss-verein.de. Unter allen Teilnehmern will der Verein nach dem Tag des offenen Denkmals im September zehn Gewinner verlosen. Sie erhalten Glaskuben des Schlossturms.

21/07/2026

Betonplatten? Nach den Jahren der Diskussion wird sowas als mögliche Lösung präsentiert? Ein Armutszeugnis!

21/07/2026
Warum haben so viele Menschen diese Sehnsucht nach prachtvoller Gestaltung ?Das Residenzschlossensemble in Neustrelitz i...
04/07/2026

Warum haben so viele Menschen diese Sehnsucht nach prachtvoller Gestaltung ?

Das Residenzschlossensemble in Neustrelitz ist nur noch in Teilen vorhanden. Um eine Gestaltung des leeren Schlossberges wird gerungen. Die heute maßgeblichen Stellen sehen "moderne" Gestaltung als alternativlos an, fast immer gewinnen in Wettbewerben solche Angebote. Es spricht so viel für historische Gestaltungsformen. Warum wird das nicht berücksichtigt?

Der Hauptgrund, warum historische Architektur oft als schöner empfunden wird als moderne, liegt in der Evolution des menschlichen Sehsinns, der visuelle Komplexität, Naturmotive und menschliche Proportionen zur Orientierung benötigt.

Moderne Architektur bricht seit der Nachkriegszeit bewusst mit diesen Mustern, was das menschliche Gehirn oft als monoton oder stressig wahrnimmt.

Das Geheimnis historischer Ästhetik

Menschlicher Maßstab: Historische Gebäude orientierten sich an den Proportionen des menschlichen Körpers (z. B. der Goldene Schnitt).

Fraktale Strukturen: Ornamente und Verzierungen wiederholen sich in verschiedenen Größen. Das Gehirn verarbeitet diese naturnahen Muster leicht und stressfrei.

Natürliche Materialien: Holz, Sandstein und Backstein altern in Würde und entwickeln eine charmante Patina.

Symmetrie und Ordnung: Fassaden aus Barock oder Klassizismus bieten dem Auge klare, beruhigende Fixpunkte.

Handwerkliche Vielfalt: Jedes Detail – vom Stuck bis zum Fensterrahmen – erzählt eine Geschichte von menschlicher Arbeit.

Das Problem moderner Architektur

Visuelle Monotonie: Große, glatte Beton- und Glasflächen bieten dem Auge keine Details, an denen es sich „festhalten“ kann.

Fehlender Ortsbezug: Moderne Funktionsbauten sehen in New York, Tokio oder Berlin oft identisch aus, was zu Identitätsverlust führt.

Form follows function: Der Fokus liegt seit dem Bauhaus auf reinem Nutzen und Wirtschaftlichkeit, nicht auf emotionaler Wirkung.

Schlechtes Altern: Moderner Sichtbeton oder verputzte Dämmplatten werden durch Witterung oft unansehnlich, statt Patina anzusetzen.

Psychologische Wirkung im direkten VergleichDie Kognitionswissenschaft zeigt, dass die gebaute Umwelt unsere Hormone beeinflusst.

Monotone graue Fassaden können den Cortisolspiegel (Stress) nachweislich erhöhen, während abwechslungsreiche, kleinteilige Straßenzüge das Wohlbefinden steigern.

Merkmal - Historische Architektur - Moderne

Historische Architektur: Materialwirkung : Warm, organisch, altert ästhetisch

Geometrie : Symmetrisch, fraktal, komplex

Gefühl für den Menschen: Geborgenheit, Identifikation

Moderne Architektur

Fassadengestaltung: Glatt, minimalistisch, puristisch

Materialwirkung: Kalt, künstlich, verwittert oft grau

Geometrie: Asymmetrisch, rechtwinklig, flächig

Gefühl für den Menschen: Distanz, Funktionalität,

Die Hängepartie zur Schlossberggestaltung geht in die nächste Runde. Es wird wieder neu geplant und ....Noch keine Entsc...
04/07/2026

Die Hängepartie zur Schlossberggestaltung geht in die nächste Runde. Es wird wieder neu geplant und ....

Noch keine Entscheidung, ob Fassadenskulptur gebaut wird

Mit dem aktuellen Beschluss verschwindet das Projekt Schlossturm wohl endgültig in der Schublade. Ob es da jemals wieder herausgeholt wird, ist zumindest für die kommende Zeit fraglich.

Das Ergebnis lautet: Berlin sagt nein, Schwerin kann es sich vorstellen. Der Bund hatte Fördermittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro für den Schlossturm zugesagt, ein Alternativprojekt ausgeschlossen. Es stünde der Stadt aber offen, sich erneut um Fördermittel zu bewerben.

Das Land wiederum hatte 3 Millionen Euro für den Schlossturm zugesichert. Die könnten auch für das Alternativprojekt verwendet werden, sofern die Fassadenskulptur einen touristisch-wirtschaftlichen Nutzen habe. Allerdings könnten die Mittel nicht aufgestockt werden.

Im aktuellen Schritt wird nun die Entwurfsplanung in die Wege geleitet. Auch für den ursprünglich vorgesehenen Schlossturm gab es eine solche Planung. Es gehe darum, die bisherige Idee der Fassadenskulptur konkreter zu machen, hieß es kürzlich bereits im Bauausschuss zum Vorhaben. Allerdings bedeutet die Planung nicht automatisch, dass dann auch gleich gebaut wird. Die Stadtvertreter müssten über den Bau noch einmal gesondert abstimmen.

Wie die Fassadenskulptur architektonisch gestaltet werden soll, wie sie sich in das Schlossgartenensemble einfügt, welches Material verwendet wird – das soll in diesen Plan einfließen. Die Stadt will außerdem die Denkmalbehörden frühzeitig in die Planung einbeziehen.

Gelder werden umgeleitet

Für die Planung wird mit Kosten in Höhe von 190.000 Euro gerechnet. Weil im aktuellen Haushalt Mittel für das Vorhaben Schlossturm eingeplant waren, die nun jedoch keine Verwendung haben, können diese Gelder umgeleitet werden. Zusätzliche Summen seien also nicht aufzubringen, hieß es in der Stadtvertretersitzung.

Das Wiederaufbauprojekt Schlossturm war von Verwaltung und Stadtvertretung zuletzt nicht weiter forciert worden. Denn die Kostenschätzung für den Bau stieg deutlich auf knapp 13 Millionen Euro an. Bedenken gibt es zudem wegen der Folgekosten zur Unterhaltung des Turms. Für den Neustrelitzer Residenzschlossverein kommt weiterhin nur der Schlossturm oder anderenfalls ein erster, kleinerer Gebäudeteil des einstigen Schlosses infrage. Ein Plakat des Vereins macht auf dem Schlossberg auf diese Variante aufmerksam, die bislang aber nicht in der Stadtpolitik diskutiert wurde.

https://www.nordkurier.de/regional/neustrelitz/neuer-schlossturm-in-neustrelitz-es-gibt-wohl-eine-klare-tendenz-4684641

Adresse

Kastanienallee 33
Feldberger Seenlandschaft
17258

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