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Nachtabsenkung – spart das wirklich Energie?Viele Heizungen werden nachts automatisch abgesenkt.Die Idee dahinter klingt...
21/08/2026

Nachtabsenkung – spart das wirklich Energie?

Viele Heizungen werden nachts automatisch abgesenkt.

Die Idee dahinter klingt logisch:

👉 Weniger Raumtemperatur = weniger Wärmeverlust = weniger Energieverbrauch.

Aber so einfach ist es nicht. Ob eine Nachtabsenkung sinnvoll ist, hängt stark vom Gebäude und vom Heizsystem ab.

Bei einem schlecht gedämmten Gebäude mit klassischen Heizkörpern kann eine moderate Absenkung durchaus sinnvoll sein.

Bei gut gedämmten Häusern oder trägen Flächenheizungen sieht es oft anders aus.

Warum?

Wenn das Gebäude nachts stark auskühlt, muss die Heizung morgens wieder viel Energie nachliefern.

Bei Wärmepumpen kann das sogar ungünstig sein:

❌ höhere Vorlauftemperaturen am Morgen
❌ schlechtere Effizienz
❌ hohe Leistungsanforderung in kurzer Zeit
❌ unnötige Lastspitzen

Gerade bei Fußbodenheizungen kommt noch die Trägheit hinzu.

Wenn du nachts stark absenkst, merkst du die Wirkung oft erst Stunden später – und morgens dauert es genauso lange, bis das Gebäude wieder auf Temperatur ist.

Deshalb gilt:

✅ klassische Heizkörper + unsaniertes Gebäude
→ moderate Nachtabsenkung kann sinnvoll sein

✅ gut gedämmtes Gebäude
→ häufig nur geringe Absenkung nötig

✅ Fußbodenheizung
→ meist besser konstant oder nur leicht absenken

✅ Wärmepumpe
→ möglichst niedrige, gleichmäßige Systemtemperaturen sind oft effizienter als starke Temperaturwechsel

Entscheidend ist, wie schnell das Gebäude auskühlt und wie effizient die Heizung anschließend wieder aufheizen kann.

In vielen Wärmepumpenanlagen ist deshalb ein weitgehend konstanter Betrieb sinnvoller als eine klassische starke Nachtabsenkung.

👉 Wie stark senkst du deine Heizung nachts ab?

0 °C? 2 °C? Oder komplett aus?

Schreib es in die Kommentare.

Die Heizlast ist nicht der Jahresverbrauch.Und schon gar nicht die Leistung des alten Heizkessels.Sie beschreibt, wie vi...
12/08/2026

Die Heizlast ist nicht der Jahresverbrauch.
Und schon gar nicht die Leistung des alten Heizkessels.

Sie beschreibt, wie viel Wärmeleistung ein Gebäude am kältesten Auslegungstag benötigt, damit alle Räume ihre gewünschte Temperatur erreichen.

Berechnet werden dabei vor allem:

🏠 Wärmeverluste über Außenwände, Fenster, Dach und Boden
💨 Wärmeverluste durch Lüftung und Undichtigkeiten
🌡️ Die regionale Auslegungstemperatur
🔥 Die erforderliche Leistung jedes einzelnen Raumes

Das Ergebnis wird in Kilowatt angegeben.

Warum ist das wichtig?

Die Heizlast ist die Grundlage für:

✅ die richtige Dimensionierung des Wärmeerzeugers
✅ die Auslegung von Heizkörpern und Fußbodenheizungen
✅ die Prüfung notwendiger Vorlauftemperaturen
✅ den hydraulischen Abgleich
✅ eine wirtschaftlich arbeitende Wärmepumpe

Wird eine Wärmepumpe nur nach dem bisherigen Gasverbrauch oder der Leistung des alten Heizkessels ausgewählt, kann sie deutlich zu groß dimensioniert werden.

Die Folge: häufiges Takten, höhere Investitionskosten und ein ineffizienter Betrieb.

Aber auch eine zu kleine Anlage ist problematisch – sie erreicht an kalten Tagen möglicherweise nicht die benötigte Raumtemperatur.

Kurz gesagt:

Die Heizlast zeigt nicht, wie viel Energie ein Gebäude im Jahr verbraucht. Sie zeigt, welche Heizleistung es im ungünstigsten Auslegungsfall tatsächlich benötigt.

Deshalb gilt: Erst die Heizlast berechnen. Dann Wärmeerzeuger und Heizflächen auslegen.

🔥Warum eine größere Wärmepumpe oft die schlechtere Lösung istViele Bauherren haben Angst, dass die Wärmepumpe im Winter ...
31/07/2026

🔥Warum eine größere Wärmepumpe oft die schlechtere Lösung ist

Viele Bauherren haben Angst, dass die Wärmepumpe im Winter nicht ausreicht.

Also wird „zur Sicherheit“ einfach die nächstgrößere Anlage eingebaut.

💸Das klingt vernünftig – kann aber teuer werden.

Eine überdimensionierte Wärmepumpe erreicht ihre Mindestleistung schneller und muss häufiger ein- und ausschalten.

Die Folgen können sein:

➡️ mehr Taktbetrieb
➡️ höherer Stromverbrauch
➡️ stärkere Belastung des Verdichters
➡️ kürzere Laufzeiten
➡️ schlechtere Effizienz
➡️ unnötig hohe Investitionskosten

Das eigentliche Problem:

Viele Wärmepumpen werden nicht anhand einer sauberen Heizlastberechnung ausgelegt, sondern nach

„Da war vorher ein 25-kW-Kessel drin.“ 🙈

Ein alter Öl- oder Gaskessel sagt aber fast nichts über die tatsächlich benötigte Heizleistung des Gebäudes aus.

Entscheidend sind:

➡️ die reale Heizlast
➡️ die benötigte Vorlauftemperatur
➡️ die Leistung der Heizflächen
➡️ der hydraulische Abgleich
➡️ die Modulationsgrenze der Wärmepumpe
➡️ das Verhalten bei Teillast

Denn eine Wärmepumpe läuft den größten Teil des Jahres nicht bei maximaler Leistung. Sie arbeitet überwiegend im Teillastbereich.

Und genau dort zeigt sich, ob eine Anlage wirklich gut geplant wurde.

Eine passende Wärmepumpe, die lange und gleichmäßig läuft, ist häufig effizienter als eine vermeintlich „sichere“ überdimensionierte Anlage.

🏡Eine Wärmepumpe sollte nicht möglichst groß sein. Sie sollte möglichst genau zum Gebäude passen.

Wer nur das Gerät auswählt, aber Heizlast, Heizflächen und Hydraulik ignoriert, plant keine Wärmepumpenanlage – sondern ein späteres Betriebsproblem.

Wie wurde deine Wärmepumpe ausgelegt: mit Heizlastberechnung oder nach der Größe der alten Heizung?

Schreib es in die Kommentare oder sende mir eine Nachricht, wenn du deinen geplanten Heizungstausch technisch prüfen lassen möchtest.

🏢 DAS GModG IST MEHR ALS EIN NEUES HEIZUNGSGESETZ.Am 28.07.2026 wurde das Gebäudemodernisierungsgesetz verkündet. Die er...
28/07/2026

🏢 DAS GModG IST MEHR ALS EIN NEUES HEIZUNGSGESETZ.

Am 28.07.2026 wurde das Gebäudemodernisierungsgesetz verkündet. Die ersten Änderungen gelten ab dem 29.07.2026 – weitere Anforderungen folgen schrittweise.

🔥Die pauschale 65-%-Vorgabe entfällt. Auch Gas- und Ölheizungen bleiben grundsätzlich möglich.

Für neu eingebaute fossile Heizungen gelten jedoch steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe:

→ 10 % ab 2029
→ 15 % ab 2030
→ 30 % ab 2035
→ 60 % ab 2040
→ 100 % ab 2045

„Wieder erlaubt“ bedeutet deshalb nicht automatisch „wirtschaftlich sinnvoll“.

🏭 Sanierung von Nichtwohngebäuden

Besonders ineffiziente Nichtwohngebäude müssen ihre Energieeffizienz künftig stufenweise verbessern. Die ersten Anforderungen greifen ab 2030, weitere ab 2033. Ausnahmen bei technischer Unmöglichkeit oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit bleiben möglich.

☀️ Neue Solarvorgaben

Die Solarpflicht wird schrittweise auf neue und bestimmte bestehende öffentliche, gewerbliche und später auch Wohngebäude ausgeweitet. Auch überdachte Parkplätze können betroffen sein.

⚙️ Gebäudeautomation

Nichtwohngebäude mit Heizungs-, Klima- oder Lüftungsanlagen über 70 kW müssen grundsätzlich bis Ende 2029 mit Gebäudeautomation und Energiemonitoring ausgestattet werden.

🏗️ Nullemissionsgebäude

Ab 2028 gilt der neue Standard zunächst für bestimmte öffentliche Neubauten, ab 2030 grundsätzlich für alle Neubauten. Fossile CO₂-Emissionen am Gebäudestandort sollen damit entfallen.

🚗 Ladeinfrastruktur

Bei Neubauten und größeren Renovierungen steigen – abhängig von Gebäudeart und Stellplatzanzahl – die Anforderungen an Vorverkabelung, Leitungsinfrastruktur und Ladepunkte.

📊 Anlagentechnik

Auch Heizungsprüfung, Wärmepumpenoptimierung, hydraulischer Abgleich und energetische Betriebsoptimierung werden angepasst.

Mein Fazit:

Das GModG schafft mehr Wahlfreiheit bei der Heizung – erhöht gleichzeitig aber die Anforderungen an Gebäudehülle, Solarenergie, Automation, Neubauten und Ladeinfrastruktur.

Wer es nur mit „Gasheizungen sind wieder erlaubt“ zusammenfasst, greift deutlich zu kurz.

🔎 FUNDSTÜCK AUS DEM HEIZUNGSKELLERWann habt ihr so etwas zuletzt gesehen? 😅Bei der Bestandsaufnahme eines Mehrfamilienha...
24/07/2026

🔎 FUNDSTÜCK AUS DEM HEIZUNGSKELLER

Wann habt ihr so etwas zuletzt gesehen? 😅

Bei der Bestandsaufnahme eines Mehrfamilienhauses mit 5 Wohneinheiten ist mir diese kleine Rarität begegnet:

👉 ein alter, liegend unter der Kellerdecke montierter Warmwasserspeicher.

Das Gebäude wird aktuell noch über eine Ölheizung versorgt. Künftig soll die Wärmeversorgung auf eine Wärmepumpe umgestellt werden.

Und genau bei solchen Bestandsgebäuden zeigt sich, warum ein Heizungstausch eben nicht nur bedeutet:

❌ alten Kessel raus
❌ Wärmepumpe rein
❌ fertig

Bevor die neue Anlage dimensioniert wird, muss das gesamte System betrachtet werden:

⚙️ Heizlast des Gebäudes
🌡️ erforderliche Vorlauftemperaturen
🔥 Leistung der vorhandenen Heizkörper
💧 Hydraulik und Volumenströme
🚿 Warmwasserbereitung und Zirkulation
☀️ Einbindung der bereits vorhandenen PV-Anlage
♻️ sinnvolle Dimensionierung und Einbindung der Wärmepumpe

Gerade die Warmwasserbereitung im Mehrfamilienhaus kann dabei entscheidend für die spätere Effizienz sein. Hohe Temperaturen, Speicherverluste und eine ungünstige Zirkulation können eine ansonsten gut geplante Wärmepumpe unnötig ausbremsen.

Deshalb gilt für mich:

Nicht einfach einen Wärmeerzeuger austauschen.
Erst den Bestand verstehen – dann das Gesamtsystem planen.

Genau dafür folgen jetzt Heizlastberechnung, Heizflächenprüfung und die Ausarbeitung des zukünftigen Anlagenkonzepts.

Und der alte Speicher?
Der dürfte seine besten Jahre definitiv hinter sich haben. 😄

👇 Wer hat so einen liegenden Warmwasserspeicher schon einmal gesehen?

Viele verbinden eine Wärmepumpe ausschließlich mit dem Heizen.Dabei kann eine reversible Wärmepumpenanlage im Sommer auc...
21/07/2026

Viele verbinden eine Wärmepumpe ausschließlich mit dem Heizen.

Dabei kann eine reversible Wärmepumpenanlage im Sommer auch zur Gebäudekühlung genutzt werden – beispielsweise über die vorhandene Fußbodenheizung.

Die Wärmebildaufnahmen zeigen es deutlich:

Die einzelnen Heizkreise werden mit abgekühltem Heizungswasser durchströmt und nehmen Wärme aus den Räumen auf. Dadurch sinkt die Oberflächentemperatur des Fußbodens und das Gebäude wird sanft temperiert.

Aber wichtig:

Eine Fußbodenkühlung ist keine klassische Klimaanlage.

Sie arbeitet:

✅ nahezu geräuschlos
✅ ohne Zugluft
✅ über große Flächen
✅ besonders effizient mit PV-Strom
✅ angenehm und gleichmäßig

Damit das zuverlässig funktioniert, müssen jedoch einige Punkte sauber geplant werden:

→ passende Kühlleistung der Wärmepumpe
→ korrekt eingestellte Volumenströme
→ hydraulisch abgeglichene Heizkreise
→ sinnvolle Kühlgrenzen
→ Überwachung von Luftfeuchtigkeit und Taupunkt
→ Schutz vor Kondensatbildung

Denn wird die Vorlauftemperatur zu weit abgesenkt, kann sich Feuchtigkeit auf Leitungen oder Fußbodenflächen bilden.

Einfach die Vorlauftemperatur möglichst tief einzustellen, ist deshalb keine gute Regelstrategie.

In diesem Fall wird die Gebäudekühlung bewusst in die Tagesstunden gelegt, in denen die Photovoltaikanlage besonders viel Strom produziert. So lässt sich das Gebäude frühzeitig „vorkühlen“, bevor sich die Räume am Nachmittag stark aufheizen.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht:

„Kann meine Wärmepumpe kühlen?“

Sondern:

„Ist das gesamte System dafür richtig geplant, eingestellt und abgesichert?“

🔥 Der Dachraum wird zur Sauna – obwohl das Dach gedämmt ist?Die aktuelle Hitzeperiode zeigt wieder sehr deutlich:Bei ein...
16/07/2026

🔥 Der Dachraum wird zur Sauna – obwohl das Dach gedämmt ist?

Die aktuelle Hitzeperiode zeigt wieder sehr deutlich:
Bei einer Dachsanierung geht es nicht nur darum, im Winter Heizenergie zu sparen, mindestens genauso wichtig ist der sommerliche Hitzeschutz.

Gerade ausgebaute Dachgeschosse heizen sich in den heißen Sommermonaten schnell auf und geben die gespeicherte Wärme oft bis tief in die Nacht an die Räume ab.

Eine Aufdachdämmung aus Holzweichfaser kann hier einen entscheidenden Vorteil bieten:

🌡️ Sie nimmt Wärme auf und verzögert deren Weiterleitung in den Innenraum.
🏠 Die Räume unter dem Dach erwärmen sich langsamer.
🌙 Die größte Wärmemenge erreicht den Innenraum idealerweise dann, wenn nachts wieder gelüftet werden kann.
🔇 Gleichzeitig verbessert der Aufbau häufig auch den Schall- und Wärmeschutz.

Der entscheidende Punkt ist nicht nur der U-Wert.

Zwei Dämmstoffe können im Winter einen ähnlichen Wärmeschutz bieten, sich im Sommer aber deutlich unterschiedlich verhalten. Relevant sind unter anderem:

→ Rohdichte
→ spezifische Wärmekapazität
→ Dicke des Dämmstoffs
→ Phasenverschiebung
→ Dachflächenfenster und Verschattung
→ Luftdichtheit und Lüftungsverhalten

Holzweichfaser ist deshalb kein Wundermittel – aber bei richtig geplanten Dachaufbauten ein sehr sinnvoller Baustein gegen sommerliche Überhitzung.

Denn eine gute Dachsanierung sollte nicht nur die Heizkosten im Januar betrachten, sie muss auch verhindern, dass das Schlafzimmer im Juli nachts noch 28 °C hat.

Steht bei dir eine Dachsanierung oder ein Dachausbau an?

Dann sollte der sommerliche Wärmeschutz vor der Auswahl des Dämmstoffs berechnet und nicht erst nach der ersten Hitzewelle diskutiert werden.

📩 Schreib mir „Hitzeschutz“ per Nachricht – wir prüfen den Aufbau technisch, bauphysikalisch und wirtschaftlich.

🔥 Nicht immer ist der komplette Heizungstausch die beste Lösung.Viele Heizkessel laufen selbst im Hochsommer – nur damit...
13/07/2026

🔥 Nicht immer ist der komplette Heizungstausch die beste Lösung.

Viele Heizkessel laufen selbst im Hochsommer – nur damit morgens und abends geduscht werden kann.

Gerade bei Gas-, Öl- oder Pelletheizungen ist das oft unnötig teuer.

Eine Brauchwasserwärmepumpe übernimmt ausschließlich die Warmwasserbereitung und entlastet den vorhandenen Wärmeerzeuger deutlich.

Das bringt gleich mehrere Vorteile:

✅ geringerer Brennstoffverbrauch
✅ Heizkessel kann im Sommer oft ausgeschaltet werden
✅ weniger Verschleiß durch geringere Betriebsstunden
✅ ideal in Kombination mit einer Photovoltaikanlage
✅ sinnvoller Zwischenschritt vor einem späteren Heizungstausch

Aus meiner Sicht muss eine Modernisierung immer wirtschaftlich sein.

Nicht jedes Gebäude benötigt sofort eine komplett neue Heizungsanlage. Oft ist eine Brauchwasserwärmepumpe eine sehr sinnvolle Ergänzung, die bereits spürbare Einsparungen ermöglicht und gleichzeitig den Einstieg in eine spätere Wärmepumpenlösung erleichtert.

Wie sieht es bei Dir aus?

Läuft Deine Heizung auch im Sommer ausschließlich für das Warmwasser?

💬 Schreibe es in die Kommentare oder melden Dich, wenn Du wissen möchtest, ob sich eine Brauchwasserwärmepumpe in deinem Gebäude lohnt.

🚨 Heizungstausch geplant? Dann solltest Du diese Änderungen kennen.Wer seine Heizung in den nächsten Jahren ersetzen möc...
09/07/2026

🚨 Heizungstausch geplant? Dann solltest Du diese Änderungen kennen.

Wer seine Heizung in den nächsten Jahren ersetzen möchte, sollte die Entwicklung der Förderung genau im Blick behalten.

Denn nach den beschlossenen Änderungen wird die Heizungsförderung für Einfamilienhäuser Schritt für Schritt reduziert.

📉 So entwickelt sich der maximale Zuschuss:

✅ ab 21.07.2026: 12.880 €
➡️ ab 01.02.2027: 11.445 €
➡️ ab 01.08.2027: 10.070 €
➡️ ab 01.04.2028: 8.755 €
➡️ ab 01.10.2028: 7.500 €

Das bedeutet:

💶 Innerhalb von gut zwei Jahren reduziert sich der mögliche Zuschuss um über 40 %.

Zusätzlich ändern sich auch die Förderbedingungen:

✔️ Einkommensbonus wird neu gestaffelt

• bis 30.000 € Einkommen: 40 %
• 30.000–40.000 €: 30 %
• bis 50.000 €: 10 %

👨‍👩‍👧 Neu: Minderjährige Kinder reduzieren das anzusetzende Einkommen einmalig um 10.000 € je Kind.

❌ Der Effizienzbonus für Wärmepumpen entfällt.

🔥 Gefördert wird künftig nur noch der Wechsel von fossilen auf erneuerbare Heizsysteme.

🏢 Bei Mehrfamilienhäusern erhöhen sich die förderfähigen Kosten weiterhin um 15.000 € je zusätzlicher Wohneinheit (2.–6. WE) sowie 8.000 € ab der 7. Wohneinheit.

💡 Mein Rat

Niemand sollte eine neue Heizung ausschließlich wegen einer Förderung kaufen.

Wer jedoch ohnehin einen Heizungstausch in den nächsten Jahren plant, sollte die Entwicklung der Förderung unbedingt in seine Entscheidung einbeziehen.

➡️ Je früher die Umsetzung erfolgt, desto höher fällt der mögliche Zuschuss aus.

💬 Deine Meinung interessiert mich!

Planst Du aktuell einen Heizungstausch oder wartest Du lieber noch ab?

📩 sende mir einfach eine Direktnachricht – ich unterstütze Dich gerne

Adresse

Taunusstraße 12
Eschau
6386

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