23/01/2016
„Nicht nur der Tischler, auch das Holz arbeitet!“
Holz ist hygroskopisch. Das heißt, Holz hat die Fähigkeit Luftfeuchtigkeit aus der Umgebung aufzunehmen oder abzugeben. Dabei verändert sich auch das Holzvolumen, es quillt oder schwindet, umgangssprachlich sagt man: „ Das Holz arbeitet!“ Bei diesem Vorgang kann Holz unerwünschte Risse bilden. Um diese zu vermeiden ist das Einhalten der Einbaufeuchte von mindestens 12% (frisch geschlagen und entrindet zwischen 50 – 90 %) unumgänglich. Um das „ Arbeiten des Holzes“ im eingebauten Zustand zu verhindern, kommt es auf die richtige Trocknung an. Dabei gibt es verschiedene Methoden.
Die optisch schönere (siehe Bild), aber auch mal bis zu 6 Jahren dauernde Variante, ist die natürliche Freilufttrocknung.