16/06/2026
Gastfreundschaft beginnt lange vor dem ersten Bissen.
In der gehobenen Hospitality entscheidet oft nicht das Offensichtliche über den bleibenden Eindruck, sondern die Summe vieler kleiner Details. Ein Raum, in dem man sich sofort wohlfühlt, eine stimmige Atmosphäre und eine Gestaltung, die unaufdringlich wirkt – all das gehört zum Erlebnis dazu.
Es ist wie bei einem perfekt abgestimmten Menü: Die besten Zutaten allein machen noch kein außergewöhnliches Gericht. Erst die richtige Würzung, das Anrichten und das Zusammenspiel aller Komponenten schaffen ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt. Genauso verhält es sich mit einem Restaurant oder Hotel – Architektur, Licht, Materialien und Begrünung müssen harmonieren, damit echte Gastfreundschaft spürbar wird.
Pflanzen stehen dabei für Frische, Lebendigkeit und Natürlichkeit. Sie bringen Leben in den Raum, schaffen eine angenehme Atmosphäre und verleihen dem Ambiente eine Qualität, die Gäste oft unbewusst wahrnehmen. Gerade in einem Markt, in dem viele Häuser auf höchstem Niveau konkurrieren, können genau diese Feinheiten den entscheidenden Unterschied machen.
Am Ende erinnern sich Gäste selten nur an ein einzelnes Detail. Sie erinnern sich daran, wie sie sich gefühlt haben. Und genau dieses Gefühl entsteht aus dem perfekten Zusammenspiel aller Elemente.
Pflanzen in Hotels und Restaurants müssen mehr können als gut aussehen.
Eingangsbereiche mit wechselnden Temperaturen, lange Öffnungszeiten, unterschiedliche Lichtverhältnisse und viel Bewegung im Raum: Innenraumbegrünung in der Hospitality stellt besondere Anforderungen. Gleichzeitig soll sie Atmosphäre schaffen – ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Im Mövenpick Hotel Basel entwickelte der Element-Green-Partner Creaplant AG ein Begrünungskonzept für die Empfangshalle und den Gastronomiebereich. Großformatige Palmen, sorgfältig gruppierte Pflanzungen und handgefertigte Gefäße von Atelier Vierkant fügen sich in das Innenraumkonzept von Innenarchitekt Matteo Thun ein.
Die Pflanzen wirken hier nicht wie Dekoration. Sie greifen Materialität, Stimmung und Nutzung des Hauses auf – und entwickeln ihre Wirkung gerade im Zusammenspiel mit Architektur und Raum.
Foto: Mövenpick Hotels & Resorts, Innenarchitektur: Matteo Thun