21/03/2026
Heute ist der internationale Tag des Waldes . Hervorgerufen von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO)
Im Wald entscheidet sich , wie gut wir mit dem Klimawandel umgehen. Baumarten und Bewirtschaftung müssen zum Standort passen - zum sandigen Boden, zu Hitze, zu wenig Wasser. Brandenburg steuert zum Beispiel viel schneller als andere Regionen auf einen heißere, trockenere Zukunft zu.
Trockenperioden und Dürre sind hier nicht die Ausnahme, sondern werden immer mehr zur Regel.
Heimische Arten wie Eichen oder Buchen können die Widerstandskraft stärken. Und auch Mischungen mit anderen geeigneten Arten – etwa der aus Nordamerika stammenden Roteiche – werden diskutiert.
Klar ist, Monokulturen, etwa reine Kiefernforste, sind deutlich anfälliger. Vielfalt macht Wälder stabiler.
Wenn hohe Temperaturen die Verdunstung zusätzlich antreiben, geraten Wälder und Landwirtschaft spürbar unter Stress. Wie in allen Lebensformen ist also Vielfalt das Stichwort für sicheres Überleben.
Deshalb gilt mehr denn je: Wer den Wald stärkt, stärkt Klima, Wasserhaushalt und Artenvielfalt zugleich.
Foto: Felix Mittermeier