17/08/2026
So schnell ging es - ich war überrascht!
Heute Morgen beim Kita-Abschied wollte meine Kleine mich nicht gehen lassen. Und ich habe gemerkt, wie schnell dieser typische Satz auf der Zunge liegt:
„Ich liebe dich, aber ich muss jetzt arbeiten.“
Heute habe ich etwas anderes gesagt.
„Ich liebe dich. Und ich gehe jetzt arbeiten. Das darf gleichzeitig sein.“
Ganz ruhig. Ihr in die Augen geschaut.
Und den Satz wirklich so gemeint.
Und plötzlich hat sie mich losgelassen.
Vielleicht, weil sie nicht mehr das Gefühl bekommen hat, dass das eine gegen das andere steht.
Denn ich liebe sie und ich gehe arbeiten.
Ich kann sie vermissen und trotzdem gerne gehen.
Ich kann für sie da sein und trotzdem etwas für mich wollen.
Das eine macht das andere nicht weniger wahr.
Und ich glaube, genau dieses „gleichzeitig“ dürfen wir uns selbst auch viel öfter erlauben.
Nicht immer: entweder – oder.
richtig – falsch.
ich oder die anderen.
Sondern: Beides darf gleichzeitig da sein.
Den Satz nehme ich ab heute definitiv öfter mit in meinen Alltag. ✦
Speicher dir das Reel für den nächsten Moment, in dem du glaubst, dich zwischen zwei Gefühlen entscheiden zu müssen.
Und folg mir – morgen erzähle ich dir, welches Wort ich komplett aus meinem Alltag gestrichen habe. 👀
Von Herzen 🤍 Sarah - zwischen Job, Familie und Haushalt