Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich

Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich Wir verbinden Praxis, Beratung und Forschung für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung.

🌍 Jedes Jahr werden weltweit mindestens 100 Millionen Hektar produktives und gesundes Land degradiert – das entspricht f...
17/06/2026

🌍 Jedes Jahr werden weltweit mindestens 100 Millionen Hektar produktives und gesundes Land degradiert – das entspricht fast dem Zwölffachen der Fläche Österreichs.

Land verschwindet dabei nicht plötzlich. Es verändert sich langsam. Bäche und Flüsse führen immer weniger Wasser. Wälder und Bäume werden seltener. Böden verlieren ihre Struktur und ihre Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe zu speichern. Ernten werden unsicherer. Oft bleiben diese Veränderungen über Jahre oder Jahrzehnte nahezu unsichtbar – bis ihre Folgen nicht mehr zu übersehen sind.

Besonders betroffen sind Trockengebiete. Sie bedecken rund 40 % der weltweiten Landfläche und sind Heimat von mehr als 2 Milliarden Menschen. Dort treffen steigende Temperaturen, intensive Landnutzung und klimatische Veränderungen auf besonders empfindliche Ökosysteme. Was zunächst wie ein lokales Umweltproblem erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Herausforderung für Ernährungssicherheit, Wasserverfügbarkeit, Biodiversität und wirtschaftliche Stabilität.

Am 17. Juni erinnert der von den Vereinten Nationen ausgerufene Welttag zur Bekämpfung von Desertifikation und Dürre an die Bedeutung gesunder Böden und widerstandsfähiger Landschaften. Der Aktionstag geht auf die United Nations Convention to Combat Desertification (United Nations Convention to Combat Desertification) zurück – das wichtigste internationale Abkommen zur Bekämpfung von Landdegradation, Desertifikation und den Folgen von Dürre.

Die Bilder in diesem Beitrag übersetzen wissenschaftliche Erkenntnisse über Landdegradation und Desertifikation in eine gemeinsame visuelle Sprache. Sie zeigen Landschaften im Wandel – Orte, an denen die Grenze zwischen fruchtbarem Land und Degradation zunehmend verschwimmt.

Desertifikation ist nicht nur ein Thema für ferne Regionen. Sie ist Teil einer globalen Entwicklung, die bereits heute Milliarden Menschen direkt oder indirekt betrifft und deren Auswirkungen weit über die betroffenen Gebiete hinausreichen. Auch in Europa werden Wasserknappheit, Bodendegradation und zunehmende Trockenheit vielerorts zu einer wachsenden Herausforderung.

Die wichtigsten Fakten zum Thema finden sich in den Grafiken dieses Beitrags 👇

Quelle: Cherlet, M., Hutchinson, C., Reynolds, J., Hill, J., Sommer, S., & von Maltitz, G. (Eds.). (2018). World Atlas of Desertification: Rethinking land degradation and sustainable land management (3rd ed.). Publications Office of the European Union.

🌱 Welche Rolle können Winterleguminosen künftig im Bio-Ackerbau spielen? Wie lässt sich die Phosphorverfügbarkeit im Kör...
16/06/2026

🌱 Welche Rolle können Winterleguminosen künftig im Bio-Ackerbau spielen? Wie lässt sich die Phosphorverfügbarkeit im Körnermais verbessern? Und welche Erfahrungen gibt es bereits mit modernen Hacksystemen in der Praxis?
Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die -Feldbegehung in Pixendorf.

Gemeinsam mit Praktiker:innen, Beratung und Forschung werfen wir einen Blick auf aktuelle Versuche, neue Sorten und innovative Bewirtschaftungsansätze im biologischen Ackerbau. Im Mittelpunkt stehen dabei Winterleguminosen, Winterweizen, Körnermais und das Begrünungsmanagement vor Sonnenblumen.

Besonders spannend: Neben aktuellen Sortenneuheiten und Praxiserfahrungen werden auch die Wirtschaftlichkeit organischer Handelsdünger, Möglichkeiten zur Steigerung der Phosphorverfügbarkeit sowie Saatgranulate im Körnermais diskutiert. Zudem gibt es Einblicke in aktuelle Entwicklungen am Biomarkt und Erfahrungen mit unterschiedlichen Hacksystemen – von kameragesteuerten Lösungen bis hin zu InRow-Hacktechnik.

🌾 Die Feldbegehung bietet die Gelegenheit, Forschungsergebnisse direkt am Feld zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über die Zukunft des biologischen Ackerbaus zu diskutieren.

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag mit:

- Leopold Baum
- Martin Fischl
- Walter Klingenbrunner
- Hubert Spanischberger
- Andreas Surböck (FiBL Österreich)

Weitere Informationen: https://www.bio-net.at/news/bionet-feldbegehung.html

Oh-Fine beim "9. Lern-, Austausch- & Entwicklungstreffen (LAET 9)"Im Rahmen unserer Projektkooperation zwischen OH-FINE ...
15/06/2026

Oh-Fine beim "9. Lern-, Austausch- & Entwicklungstreffen (LAET 9)"
Im Rahmen unserer Projektkooperation zwischen OH-FINE (Organic Farming Innovations Network Europe) und dem EIP-AGRI Projekt "SUPERHOCHSTAMM Klimaresiliente Hochstamm-Produktionssysteme ( ) für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau & Agroforst". Die FiBL-Mitarbeiter:innen Friedrich Leitgeb und Theresia Markut haben bei diesem Treffen der Operationellen Gruppe mit klarem Fokus auf innovative Vermarktungsansätze teilgenommen.

Zentrale Erkenntnisse aus der Veranstaltung:

➡️ Im deutschsprachigen Raum wurden über 40 Vermarktungsinitiativen gesammelt und nach folgenden Kategorien sortiert:
- Innovatives Marketing, Produktinnovation, Streuobst als Ausflugziel, Vernetzung, Dienstleistung, Vielseitige Familienbetriebe, Lohnverarbeiter, Neuanlage, Sorten als Stärke
➡️ Der Schwerpunkt liegt aktuell vor allem bei Erzeugung und Verarbeitung, während Vermarktungsstrukturen, abgesehen von vielversprechenden Ausnahmen, noch wenig entwickelt sind
➡️ Erfolgreiche Beispiele zeigen, wie entscheidend Storytelling, Produktinnovation und klare Positionierung sind

Schlüsselthemen für die Weiterentwicklung von HPS: Sortenvielfalt als USP, Direktvermarktung & neue Geschäftsmodelle, Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette und Bewusstseinsbildung.

Warum Hochstamm-Produktions-Systeme (HPS) Zukunft haben:
Sie vereinen ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Vorteile:
✅ Klimaschutz & Resilienz
✅ Biodiversität & genetische Vielfalt
✅ Gesundheits- und Qualitätsvorteile
✅ Regionale Wertschöpfung & Wirtschaftlichkeit
✅ Landschaftsbild & gesellschaftlicher Mehrwert
✅ Multifunktionalität (Produktion, Bildung, Landschaft)

Relevanz für OH-FINE:
Die diskutierten Ansätze zeigen deutlich, dass HPS strukturell eng mit den Prinzipien der biologischen Landwirtschaft verknüpft sind und deren Weiterentwicklung unterstützen können. Aus OH-FINE-Perspektive lassen sich mehrere Anknüpfungspunkte für die biologische Landwirtschaft ableiten:

➡️ Systemkompatibilität
➡️ Wertschöpfung im Bio-Segment: Überdurchschnittliche Preise
➡️ Differenzierung durch Qualität: Sortenvielfalt, Geschmacksprofile und gesundheitliche Vorteile
➡️ Direktvermarktung als Schlüsselstrategie
➡️ Resiliente Produktionssysteme

OH-FINE hat eine Laufzeit von 48 Monaten und wird von der Europäischen Union im Rahmen der Ausschreibung „HORIZON-CL6-2024-GOVERNANCE-01 EU Science, Research and Innovation (Innovative Governance, Umweltbeobachtung und digitale Lösungen zur Unterstützung des Grünen Deals)“ sowie vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI) finanziert.

📷 © OIKOS / ARGE SUPERHOCHSTAMM

🚜🔆🔋DAS war der "  Fachtag Agri-PV & Ackerbau 2026“, der vergangenen Dienstag am Tadtner Meierhof im Burgenland stattfand...
12/06/2026

🚜🔆🔋DAS war der " Fachtag Agri-PV & Ackerbau 2026“, der vergangenen Dienstag am Tadtner Meierhof im Burgenland stattfand. Zahlreiche Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen rund um Agri-Photovoltaik auszutauschen. Fachliche Impulse lieferten dabei Prof. Alexander Bauer (Universität für Bodenkultur Wien), DI Martin Wette (Landwirtschaftskammer Österreich), DI Ralf Roggenbauer (Energiepark Bruck/Leitha), Till Skudelny (DoppelErnte GmbH, Deutschland), MSc. Rhea Pöter (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Deutschland) sowie Stefan Baumann (Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Schweiz). Gemeinsam spannten sie den Bogen von Technik, Recht und Forschung bis hin zu praktischen Erfahrungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der -Anlage Tadten/Wallern. Die Anlage zählt zu den größten Agri-PV-Projekten Europas und ist Teil eines innovativen Hybridparks aus Photovoltaik und Windkraft. Auf rund 180 Hektar Fläche entstehen hier erneuerbare Energie und landwirtschaftliche Produktion gemeinsam auf derselben Fläche – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, welches Potenzial in der doppelten Flächennutzung steckt. Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung ackerbaulicher Versuche des FiBL Österreich durch Jakob Ferdinand Hämmerle, Janina Morawek, Lili Bauer, Anna Tomic und Andreas Surböck, sowie eine Hackrobotik-Vorführung von Josephinum Research. Der große Zuspruch und die lebhaften Diskussionen haben gezeigt: Agri-PV ist längst mehr als eine Zukunftsvision – sie ist ein hochaktuelles Thema an der Schnittstelle von Landwirtschaft, und .

🌱 Wie wirken sich Begrünungen auf Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffverfügbarkeit aus? Und welche Erkenntnisse liefern die...
11/06/2026

🌱 Wie wirken sich Begrünungen auf Bodenfruchtbarkeit und Nährstoffverfügbarkeit aus? Und welche Erkenntnisse liefern die laufenden Versuche bei Soja, Winterweizen, Wintergerste und Ölkürbis? Welche Sorten überzeugen aktuell im Bio-Ackerbau?
Antworten auf diese Fragen gibt es bei der „ -Feldbegehung" in Groß Burgstall, auf dem "Biohof Baminger" am 12.06.2026.

Gemeinsam mit Praktiker:innen, Beratung und Forschung werfen wir einen Blick direkt aufs Feld und diskutieren aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze im biologischen Ackerbau. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kulturen und Versuche auf dem Biohof Baminger – von Sortenneuzulassungen bei Sojabohne, Winterweizen und Wintergerste bis hin zu Fragen des Begrünungsmanagements vor Körnermais und Ölkürbis.

Besonders spannend: Wie können Begrünungen die Stickstoffnachlieferung verbessern? Welchen Einfluss haben sie auf Krümelstabilität, Mikroorganismenaktivität und die Phosphorverfügbarkeit im Boden? Und welche Sorten zeigen aktuell das größte Potenzial für den Bio-Ackerbau?

🌾 Die Feldbegehung bietet die Gelegenheit, Versuchsergebnisse direkt vor Ort zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für den eigenen Betrieb mitzunehmen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag mit:
- Franz Baminger
- Clemens Brunner
- Martin Fischl (LK Niederösterreich)
- Andreas Poigenfürst
- Andreas Surböck (FiBL Österreich)

Weitere Informationen: https://www.bio-net.at/news/bionet-feldbegehung-horn.html

🌿🪱  Wie können die Interessen von  , Pflanzen und Ökosystemen in gesellschaftliche Entscheidungen eingebracht werden? Mi...
08/06/2026

🌿🪱 Wie können die Interessen von , Pflanzen und Ökosystemen in gesellschaftliche Entscheidungen eingebracht werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das „Parlament der Wildnis“ im Museum Niederösterreich – ein innovatives Dialogformat, das der Natur eine Stimme gibt.

Dabei übernehmen Expert:innen die Rolle von Vertreter:innen verschiedener Arten, oder ökologischer Interessen und diskutieren deren Anliegen in einer parlamentarischen Debatte. So werden die Perspektiven der Natur sichtbar gemacht und Fragen rund um , und ein nachhaltiges Zusammenleben aus einem ungewohnten Blickwinkel beleuchtet.

Mit dabei war auch Martin Schlatzer vom FiBL Österreich, der seine Expertise zu nachhaltiger Landwirtschaft, Biodiversität und Ernährungssystemen einbrachte. Der Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, ökologische Perspektiven in politische und gesellschaftliche Debatten einzubeziehen.

Danke für die spannenden Diskussionen und neuen Denkanstöße! 💡

Altes Foto, neues Kapitel!Das FiBL Österreich freut sich sehr, mit Martin Preineder (3.v.l.), ehemaliger Präsident des B...
08/06/2026

Altes Foto, neues Kapitel!

Das FiBL Österreich freut sich sehr, mit Martin Preineder (3.v.l.), ehemaliger Präsident des Bundesrates und Bio-Landwirt aus Leidenschaft einen neuen Obmann an seiner Spitze begrüßen zu dürfen!

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam die Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft sowie praxisnahe Forschung und Beratung in Österreich voranzutreiben.

Gleichzeitig danken wir dem scheidenden Obmann Urs Niggli (3.v.r.) herzlich für sein großes Engagement und seinen wertvollen Einsatz in den letzten Jahren.

Am 20. und 21. Mai nahm FiBL Österreich an einem OH-FINE Cross Visit in der Schweiz teil, organisiert von Forschungsinst...
27/05/2026

Am 20. und 21. Mai nahm FiBL Österreich an einem OH-FINE Cross Visit in der Schweiz teil, organisiert von Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Schweiz. Mit dabei: Friedrich Leitgeb. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Einblicke in innovative Ansätze der biologischen Landwirtschaft – von Tierwohl und Hofschlachtung über langfristige Systemforschung bis hin zu Direktvermarktung und vielfältigen Betriebsmodellen.

Besucht wurden unter anderem der Research Institute of Organic Agriculture (FiBL)-Betrieb mit Fokus auf Versuchstätigkeit und Hofschlachtung, der Tannenhof mit Nischenkulturen und generationenübergreifender Betriebskooperation, der FiBL DOK-Versuch als international bedeutendes Langzeitexperiment sowie der Birsmattehof mit vielfältiger Gemüseproduktion und Direktvermarktung.

Der Cross Visit zeigte eindrucksvoll, wie eng Praxis, Forschung und Beratung zusammenwirken müssen, um tragfähige Lösungen für die Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft zu entwickeln.

💬 OH-FINE hat eine Laufzeit von 48 Monaten und wird von der Europäischen Union im Rahmen der Ausschreibung „HORIZON-CL6-2024-GOVERNANCE-01 EU Science, Research and Innovation (Innovative Governance, Umweltbeobachtung und digitale Lösungen zur Unterstützung des Grünen Deals)“ sowie vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziert.

Partner: Coordinated by (Institute of Natural Resources and Agrobiology of Salamanca (IRNASA-CSIC), accompanied by: 🇨🇭 Research Institute of Organic Agriculture (FiBL) Agriculture (FiBL), 🇪🇸 SEAE (Sociedad Española Agricultura Ecológica y Agroecología), 🇮🇪 Teagasc, 🇪🇸 OFISET, 🇵🇱 Szkoła Główna Gospodarstwa Wiejskiego w Warszawie, 🇧🇪 EIGEN VERMOGEN VH INSTITUUT VOOR LANDBOUW- EN VISSERIJONDERZOEK - ILVO (Instituut voor Landbouw, Visserij- en Voedingsonderzoek), 🇵🇱 AFOA; 🇱🇹 LAMMC - Lithuanian Research Centre for Agriculture and Forestry 🇧🇬 Institut Po Polski Kulturi, 🇧🇬 BIOSELENA Foundation, 🇱🇹 LEUA; 🇪🇸 Betania Legio S.L euradia, 🇦🇹 Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Österreich AT, 🇮🇹 Active Citizenship Network (ACN) 🇪🇸 Mesetaria Coop, 🇧🇪 Inagro vzw, 🇧🇪 Hooibeekhoeve

Im Rahmen des Bionet Gemüse-Projekts ist die Vernetzung von Praxis, Beratung und Forschung ein zentrales Anliegen. Umso ...
21/05/2026

Im Rahmen des Bionet Gemüse-Projekts ist die Vernetzung von Praxis, Beratung und Forschung ein zentrales Anliegen. Umso erfreulicher ist es, dass unsere Kollegin Christine Judt vergangenen Donnerstag Kolleg:innen der University of Ljubljana kennenlernen durfte und spannende Einblicke in ihre aktuelle Forschungsarbeit erhalten konnte.

Ein besonderer Dank gilt Prof. Stanislav Trdan, Chair of Phytomedicine, Agricultural Engineering and Crop Production (University of Ljubljana, Biotechnical Faculty), sowie seinem gesamten Team für den äußerst herzlichen Empfang und die große Offenheit im fachlichen Austausch!

Den gesamten Vormittag über nahm sich das Team Zeit, um Versuchsflächen und Labore vorzustellen, laufende Projekte und Forschungsansätze zu diskutieren sowie innovative Entwicklungen aus der Praxis zu präsentieren. Besonders spannend war die Demonstration eines eigens entwickelten Wanzenabsauggeräts, das eindrucksvoll zeigte, wie praxisnahe Forschung und technische Innovation zusammenspielen können.

Der Besuch bot nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern vor allem die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsame Interessen auszuloten. Gerade der internationale Austausch zwischen Forschungseinrichtungen und Praxispartner:innen schafft wichtige Grundlagen für innovative und nachhaltige Lösungen im Gemüsebau.

Aussichtsreich war dabei auch das offene Gespräch über mögliche zukünftige Kooperationen und gemeinsame Projekte. Solche Begegnungen zeigen einmal mehr, wie wichtig persönliche Vernetzung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung des biologischen Landbaus sind.

Vielen Dank an die Universität Ljubljana für die Gastfreundschaft und den inspirierenden Austausch!

🗒️ Neues Technical Document veröffentlicht: Im Rahmen des OH-FINE Projekt wurde ein neues "Technical Document" erarbeite...
18/05/2026

🗒️ Neues Technical Document veröffentlicht: Im Rahmen des OH-FINE Projekt wurde ein neues "Technical Document" erarbeitet und veröffentlicht.

Das Dokument beschreibt zentrale technische Ansätze der Dammkultur nach Turiel, sowie relevante Ergebnisse aus dem ersten OH-FINE Feldversuch zu Saatstärken im Sojaanbau in Dammkultur. Das Dokument richtet sich an Interessierte aus Praxis und Beratung. Ziel ist es, einen Überblick zu schaffen, den aktuellen Stand des Feldversuches zu dokumentieren und eine Grundlage für weitere Feldversuche, Diskussionen und Anwendungen zu bieten.

Das "Technical Document" steht ab sofort zum direkten Hineinlesen zur Verfügung und bietet einen kompakten, technisch fundierten Überblick über die Dammkultur und den Feldversuch im Rahmen des OH-FINE Projekts. Federführend waren Richard Petrasek, Friedrich Leitgeb, Peter Meindl und Andreas Surböck vom FiBL Österreich.

OH-FINE hat eine Laufzeit von 48 Monaten und wird von der Europäischen Union im Rahmen der Ausschreibung „HORIZON-CL6-2024-GOVERNANCE-01 EU Science, Research and Innovation (Innovative Governance, Umweltbeobachtung und digitale Lösungen zur Unterstützung des Grünen Deals)“ sowie vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziert.

Download: https://zenodo.org/records/19816306

Adresse

Doblhoffgasse
Vienna
1010

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
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