Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich

Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich Wir verbinden Praxis, Beratung und Forschung für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung.

🌳   nicht nur diskutieren, sondern direkt am Feld erleben.Genau darum ging es bei unserem Agroforst-Feldtag im Marchfeld...
07/10/2026

🌳 nicht nur diskutieren, sondern direkt am Feld erleben.
Genau darum ging es bei unserem Agroforst-Feldtag im Marchfeld im Rahmen der Projekte „Bildungsinitiative Agroforst“ und „OH-FINE – Organic Farming Innovations Network Europe“.

Gemeinsam mit Landwirt:innen, Beratung und Forschung haben wir unterschiedliche Agroforstsysteme direkt auf den Betrieben von Andreas Ripfl, Vinzenz Harbich und Daniel Stich unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt standen Baumstreifen im Ackerbau ("Alley-Cropping"), aktuelle Ergebnisse aus dem Oh-Fine-Feldversuch zum auf einer knapp 5 Jahre alten Agroforst-Fläche sowie die Frage, welche Auswirkungen Agroforstsysteme auf Ackerbau und Tierhaltung haben können.

Gerade unter den trockenen Bedingungen des Marchfelds wurde dabei deutlich, wie wertvoll der Austausch zwischen wissenschaftlichen Arbeiten und praktischen Erfahrungen ist vor allem in zunehmend veränderlichen Klimabedingungen: Welche AF-Systeme funktionieren unter welchen Bedingungen? Wo liegen Herausforderungen im Pflegeaufwand, Ernte und Vermarktung? Und welches Potenzial bieten Agroforstsysteme für klimaresilientere landwirtschaftliche Betriebe unterschiedlicher Ausrichtungen? 🌱

Ein rundum gelungener Feldtag mit vielen Gesprächen, neuen und vor allem: Agroforst zum Anschauen, Anfassen und direkt dort, wo er umgesetzt wird.

Vielen Dank an unsere Gastgeber und an alle Teilnehmer:innen für den offenen und praxisnahen Austausch! 🙌

🌱 Was braucht  , um gesund, ertragreich und widerstandsfähig zu bleiben?Genau mit dieser Frage starten die 23. Schlägler...
05/10/2026

🌱 Was braucht , um gesund, ertragreich und widerstandsfähig zu bleiben?

Genau mit dieser Frage starten die 23. Schlägler Biogespräche 2026/27 am 23. Oktober 2026 in der BIOSCHULE SCHLÄGL. Unter dem Schwerpunkt „Gesunde Pflanze – Ertragreiches Grünland“ geht es um Herausforderungen, die viele Grünlandbetriebe unmittelbar beschäftigen – und um Lösungen, die sich in der Praxis umsetzen lassen.

Den Anfang macht ein Thema, das im Grünland erhebliche Schäden verursachen kann: Engerlinge. Anita Hackl, BSc von der Bioschule Schlägl zeigt, welche Maßnahmen zwischen Grasnarbe und Wurzelfraß zur Verfügung stehen.

Anschließend richtet sich der Blick auf Altgrasstreifen. Dr. Jan Maxa vom Landesamt für Landwirtschaft Bayern beleuchtet deren ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen – und damit die Frage, wie Grünlandbewirtschaftung und miteinander verbinden kann.

Am Nachmittag steht schließlich die Nachsaat im Mittelpunkt. Denn einfach Saatgut auszubringen, reicht nicht immer: Dr. Lukas Gaier von der HBLFA Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein geht der Frage nach, was erfolgreiche tatsächlich ausmacht. Danach wird es ganz praktisch: Gemeinsam mit dem Maschinenring Niederösterreich-Wien wird bei einer Maschinenvorführung gezeigt, wie die richtige Nachsaat Grünlandbestände stärken kann. 🚜🌾

Das erste Biogespräch verbindet damit gleich mehrere Ebenen: , Ertragssicherung, Biodiversität und praktische Bewirtschaftung. Genau dieses Zusammenspiel macht die Schlägler Biogespräche aus – wissenschaftliche Erkenntnisse treffen auf bäuerliche Erfahrung und konkrete Lösungen für den Betrieb.
Das Biogespräch findet im Rahmen des Interreg-Projekts „Biodiversität im Grünland“ statt.

📅 23. Oktober 2026
📍 Bioschule Schlägl, Aigen-Schlägl
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung 👇

https://www.biokompetenzzentrum.at/fileadmin/kompetenzzentrum/documents/Nachlese_Biogespraeche/Biogespraeche_26/Bioschule_Biogespr.Ausdruck_A4_202627.pdf

Rekordbesuch bei der 33. FREILAND-Tagung!Mehr als 200 Teilnehmer:innen diskutierten auf Einladung von Reinhard Gessl am ...
30/09/2026

Rekordbesuch bei der 33. FREILAND-Tagung!

Mehr als 200 Teilnehmer:innen diskutierten auf Einladung von Reinhard Gessl am 24.09.2026 an der Vetmeduni Wien, wie Künstliche Intelligenz ( ), Digitalisierung und Automatisierung die verändern – und warum auch die beste Technik die achtsame Tierbeobachtung und Verantwortung der Tierhalter:innen nicht ersetzt.

Kontrovers wurde es bei den neuesten Erkenntnissen zu (den in Österreich noch nicht erlaubten) virtuellen Zäunen für Rinder und Ziegen. Bei Schafen, Puten und Legehennen zog sich eine Kernfrage durch den zweiten Block: Passen wir das Tier an das Haltungssystem an – oder entwickeln wir Haltungssysteme, die dem Tier gerecht werden? Tierwohl entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern im Zusammenspiel des gesamten Systems. Das Programm spannte damit bewusst den Bogen von Ethologie und Tierwohlforschung bis zu KI und Digitalisierung.

Ein besonderer Abschluss: Der Block zur tiergerechten Schweinehaltung markierte zugleich den beruflichen Abschied von Johannes Baumgartner, Mitbegründer der FREILAND-Tagung und über 30 Jahre eine ihrer prägenden Stimmen der . Rund 100 zusätzliche Gäste füllten dafür den großen Hörsaal nahezu bis auf den letzten Platz.

Ein starkes Zeichen für eine lebendige Tierwohl-Community – und für die Kraft der Vernetzung von Wissenschaft, , Landwirtschaft und Praxis.

Weiterführende Information und Bestellung des Tagungsbandes: https://www.freiland.or.at/freiland-tagung/

Die Veranstalter:innen: Freiland Verband, Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung IGN, BOKU University, Veterinärmedizinische Universität, Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreichund das Gesundheitsministerium.

🍎 Lebensmittel, die im Müll landen, verschwenden weit mehr als nur Lebensmittel.Mit ihnen gehen auch Ackerfläche, Wasser...
29/09/2026

🍎 Lebensmittel, die im Müll landen, verschwenden weit mehr als nur Lebensmittel.

Mit ihnen gehen auch Ackerfläche, Wasser, Energie, Arbeitskraft und Geld verloren – und es entstehen Emissionen, die vermeidbar wären.

Genau darauf macht der "International Day of Awareness of Food Loss and Waste" aufmerksam. Der von der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) und dem UN Environment Programme (UNEP) gemeinsam begangene United Nations-Aktionstag steht 2026 unter dem Motto „Transformative Potential of Reducing Food Loss and Waste“. Die Botschaft dahinter: Weniger Lebensmittelverluste und -verschwendung können gleichzeitig stärken, natürliche schonen, reduzieren und wirtschaftliche Kosten senken.

Und die Dimension ist enorm: Weltweit werden jährlich mehr als eine Milliarde Tonnen Lebensmittel verschwendet. Rund 19 % der für Konsument:innen verfügbaren Lebensmittel landen in Haushalten, Gastronomie und Handel im Abfall; weitere rund 13 % gehen bereits nach der Ernte und vor dem Einzelhandel verloren. Lebensmittelverluste und -verschwendung sind für geschätzte 8–10 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeitig waren laut aktuellem SOFI-Bericht 2026 im vergangenen Jahr rund 645 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Etwa 2,1 Milliarden Menschen – 25,8 % der Weltbevölkerung – lebten 2025 mit moderater oder schwerer Ernährungsunsicherheit.

Und in Österreich?
Auch hier ist das Potenzial beträchtlich. Berechnungen, die unsere Kollegen Martin Schlatzer und Thomas Lindenthal in ihren aktuellen Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich-Arbeiten aufgreifen, beziffern die vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Österreich auf rund 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Täglich landen in Österreich zirka 140 Lkw-Ladungen genießbares Essen im Müll. Rund 50-60 % davon fallen in privaten Haushalten an. Die FiBL-Ernährungsstudie 2025 zeigt, dass eine Halbierung vermeidbarer Lebensmittelabfälle im Haushalt bei einer vierköpfigen Familie rechnerisch rund 38 Euro pro Monat einsparen kann. Gleichzeitig könnten auf Haushaltsebene rund 8 % der mit der Ernährung verbundenen Treibhausgasemissionen eingespart werden.

💡 Für uns am FiBL Österreich ist deshalb klar: Lebensmittelabfälle zu reduzieren ist kein Nebenthema nachhaltiger Ernährung. Es ist einer der wichtigsten Hebel zur Lösung übergeordneter Themen!

Oder, wie es Martin Schlatzer zusammenfasst:
„Was wir essen, ist entscheidend. Aber genauso entscheidend ist, dass Lebensmittel, die mit wertvollen Ressourcen produziert wurden, auch tatsächlich gegessen werden.“

🌳 Agrarökologie in der Praxis – "ARGE Agrarökologie" auf   🚌 Von 9. bis 11. September war das Forschungsinstitut für Bio...
23/09/2026

🌳 Agrarökologie in der Praxis – "ARGE Agrarökologie" auf 🚌

Von 9. bis 11. September war das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich gemeinsam mit Partnern und Pilotbetrieben der "ARGE Agrarökologie" ( https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/3003 ) auf Exkursion in Österreich, Süddeutschland und Liechtenstein.

Im Projekt arbeiten Forschung, Beratung und Landwirtschaft eng zusammen: 16 landwirtschaftliche Betriebe aus der Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich setzen agrarökologische Maßnahmen aus dem FiBL-Maßnahmenkatalog um und werden dabei von Berater:innen der Landwirtschaftskammer OÖ , Landwirtschaftskammer Steiermark unterstützt. Gemeinsam wird erprobt, was die Umsetzung in der Praxis fördert oder erschwert – und wie die Erkenntnisse künftig in Beratung und Weiterbildung einfließen können.

Die Exkursion bot zahlreiche spannende Einblicke und Impulse:

✅ Agroforst und Direktvermarktung in Leonding ("Chris und Laura")
✅ Agrarökologie auf drei Betrieben in Liechtenstein sowie Einblicke in das Projekt Bionetz ( https://www.bionetz.li/ ) und den Verein Feldfreunde ( https://www.feldfreunde.li/ )
✅ Einblicke in ein agrarökologisches Partnerprojekt in der Schweiz ( https://www.agroecology.science/projekte/rp-agraroekologie-schweiz.html )
✅ Direktsaat und vielfältige Betriebsstrukturen in Süddeutschland ("Hofgut Dettenberg")

Im Mittelpunkt standen , Erfahrungsaustausch und Inspiration für die eigene Betriebspraxis. Vom FiBL Österreich waren Alexander Dietl, Reinhard Gessl, Susanne Kummer und Nicola Kaltenböck mit dabei. Vielen Dank an alle Betriebe, Partner:innen und Gastgeber:innen für den spannenden Austausch! 🤝

📷 Reinhard Gessl

💧   ist Lebensgrundlage – für uns Menschen genauso wie für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Doch was passiert,...
21/09/2026

💧 ist Lebensgrundlage – für uns Menschen genauso wie für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Doch was passiert, wenn diese Ressource zunehmend unter Druck gerät?

, und steigender Nutzungsdruck machen Wasser zu einer der zentralen Zukunftsfragen unseres Ernährungssystems. Wie sichern wir unsere Trinkwasserversorgung? Wie kann sich die Landwirtschaft an veränderte Wasserverfügbarkeit anpassen? Wie viel „virtuelles Wasser“ steckt in unseren Lebensmitteln – und wie sieht eigentlich eine wassereffiziente Ernährung aus?

Genau diesen Fragen widmet sich das forum. ernährung heute-Symposium „Wasser unter Druck: Über Klima, Konsum und Kreisläufe“ am 13. Oktober 2026 in Wien. Das forum. ernährung heute (f.eh) bringt dafür Perspektiven aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft, Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Ernährung zusammen.

🔎 Auswählte Highlights aus dem Programm:

💧 Gunter Bloschl | TU Wien
Planetare Wassergrenzen: Klimawandel, Dürre und die Zukunft der Süßwasserversorgung – ein Blick auf eine der großen Ressourcenfragen unserer Zeit.
💧💧 Roman Neunteufel | BOKU University
Virtuelles Wasser und Wasserfußabdruck in der Lebensmittelproduktion – und damit die Frage, wie unser Konsum mit Wasserverbrauch zusammenhängt.
💧💧💧 Hermine Mitter | Universität Graz
Landwirtschaftliche Bewässerung unter Druck: Anpassungsstrategien in österreichischen Regionen – besonders relevant angesichts zunehmender Trockenperioden und regionaler Nutzungskonflikte.
💧💧💧💧 Petra Rust | Universität Wien
Wasser - Physiologische Grundlage des Lebens.

Auch für die biologische wird der nachhaltige Umgang mit Wasser immer wichtiger. Klimaresiliente Anbausysteme, Bodengesundheit, wassersparende Bewirtschaftung und die Frage, wie wir Landwirtschaft und Ernährung langfristig innerhalb ökologischer Grenzen gestalten können, beschäftigen uns in zahlreichen Forschungs- und Praxisprojekten.

Gerade deshalb ist der Blick über den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb hinaus so wertvoll: Wasser verbindet Landwirtschaft mit Ernährung, Konsum, Klima, Ökosystemen und gesellschaftlichen Entscheidungen. Das Symposium bietet die Gelegenheit, diese Zusammenhänge gemeinsam mit Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen zu diskutieren.

📅 13. Oktober 2026
📍 The Hoxton, Wien
🗒️ 09:00 - 17:00 Uhr
🤝 Mit anschließendem Get-together & Networking

Eine klare Empfehlung von uns für alle, die Landwirtschaft und Ernährung nicht getrennt voneinander denken – und sich mit einer der wichtigsten Ressourcen unserer Zukunft auseinandersetzen möchten. 🌱

17/09/2026

Letzte Woche wurde im Rahmen des Forschungsprojekts DaFNE-GRÜWA - gefördert vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) - wieder direkt im Feld getestet! 🌱

Die Grüne Reiswanze (Nezara viridula) stellt besonders im Sojaanbau eine zunehmende Herausforderung dar. Ziel des Projekts ist es, praxistaugliche und möglichst umweltschonende Maßnahmen zur Regulierung dieses Schädlings zu untersuchen.

Auf einem Sojafeld in Nickelsdorf wurden dafür zwei mechanische Absammelgeräte auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

Gleich mehrere Fragen standen dabei im Mittelpunkt:

🪲Welche Entwicklungsstadien der Grünen Reiswanze können mit den Geräten erfasst und abgesammelt werden?

🕷️Welche Auswirkungen gibt es auf natürliche Gegenspieler und werden diese möglicherweise unbeabsichtigt miterfasst?

🌱Wie reagieren die Sojapflanzen auf den Einsatz der Geräte – kommt es zu Schäden oder bleibt die Pflanzenentwicklung unbeeinträchtigt?

Der Praxistest sollte wichtige Erkenntnisse darüber liefern, ob und unter welchen Bedingungen mechanisches Absammeln eine geeignete Maßnahme im Umgang mit der Grünen Reiswanze sein kann.

Mit dabei waren Claudia Meixner (Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich), Franz Haslinger (BIO AUSTRIA) sowie der Betrieb Joachim und Lena Roth, die den Feldversuch mit einer geeigneten Sojafläche und ihrer praktischen Erfahrung unterstützen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Forschung direkt unter Praxisbedingungen umzusetzen! 🤝🌱

🌳 Feldtag:   in der Praxis – Mikroklima, Ackerbau und Tierhaltung im Marchfeld, Niederösterreich. Wie können Agroforstsy...
15/09/2026

🌳 Feldtag: in der Praxis – Mikroklima, Ackerbau und Tierhaltung im Marchfeld, Niederösterreich.

Wie können Agroforstsysteme landwirtschaftliche Betriebe dabei unterstützen, mit Trockenheit, Hitze und Wind besser umzugehen? Und welche Erfahrungen gibt es bereits aus der Praxis?

Im Rahmen der Projekte „Bildungsinitiative Agroforst“ und “Oh-Fine – Organic Farming Innovations Network Europe” lädt das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau Fibl Österreich zu einem Feldtag im Marchfeld ein.

Was erwartet Sie?
✅ Einblicke in ein Agroforstsystem mit Baumstreifen und Ackerbau
✅ Kennenlernen von zwei Agroforst-Betrieben mit unterschiedlichen Betriebszielen
✅ Aktuelle Ergebnisse aus einem OH-FINE-Feldversuch zum Mikroklima
✅ Erfahrungen zu den Auswirkungen von Agroforst auf Ackerbau und Tierhaltung
✅ Austausch über Chancen und Herausforderungen unter den trockenen Bedingungen des Marchfelds
✅ Diskussion direkt am Betrieb mit Vertretern aus Landwirtschaft, Beratung und Forschung

Programm-Eckpunkte:
- Betrieb Andreas Ripfl,
- Betrieb Vinzenz Harbich &
- Betrieb Daniel Stich

Vortragende:
Mag. Richard Petrasek (FiBL Österreich)
Dr. Peter Meindl (FiBL Österreich)
DI Anna Tomic (FiBL Österreich)
Andreas Ripfl (Landwirt)
Vinzenz Harbich (Landwirt)

1. Oktober 2026
🕒 Uhrzeit: 09:00–16:00 Uhr

Der Feldtag bietet die Gelegenheit, Agroforst nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern direkt am Feld zu erleben und gemeinsam Erfahrungen auszutauschen. Genaue Infos zum Treffpunkt und Ablauf erhalten Sie nach der Anmeldung. 👇 👇
Link: https://forms.cloud.microsoft/pages/responsepage.aspx?id=wvZeR4cv-0K1DTtYvpxTo--AMyJpUJZGoGYOx9EgELVUOUZTWFkzVE9KMVdLSkc2S1ZZWDRJN0s0Si4u&route=shorturl

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag und den gemeinsamen Austausch!

🌾 Welche Sorte passt zu meinem Standort – und was zeigen die Bio-Praxisversuche aus diesem Jahr?Wenn im Herbst die nächs...
14/09/2026

🌾 Welche Sorte passt zu meinem Standort – und was zeigen die Bio-Praxisversuche aus diesem Jahr?

Wenn im Herbst die nächste vorbereitet wird, sind genau diese Fragen entscheidend. Mit dem neuen Anbauratgeber „Bioherbstanbau 2026“ liefert Bionet dafür wieder aktuelle Entscheidungsgrundlagen direkt aus Forschung, Beratung und landwirtschaftlicher Praxis.

Der Ratgeber entsteht im Rahmen des Bildungsprojekts BioNet gemeinsam mit Berater:innen der Landwirtschaftskammern und Bioverbände sowie Forschenden der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und des FiBL Österreich. Im Zentrum stehen Sorten, die für den Biolandbau relevante Eigenschaften aufweisen und als Biosaatgut verfügbar sind. Besonders wertvoll: Ergänzt werden die Sorteninformationen durch aktuelle Ergebnisse aus BioNet-Praxisversuchen in ganz Österreich.

🔎 Was steckt in der Ausgabe 2026? Aktuelle Sorteneigenschaften und Versuchsergebnisse gibt es zu Winterweizen, Winterroggen, Wintergerste, Wintertriticale und Winterdinkel; hinzu kommen Informationen zu Winterdurum. Die Ergebnisse stammen aus unterschiedlichen Regionen und Standortbedingungen – und machen damit sichtbar, wie sich Sorten unter Praxisbedingungen im Biolandbau tatsächlich bewähren.

Besonders spannend ist der Blick auf das herausfordernde Anbaujahr: Beim Winterweizenversuch in Lambach wurden etwa trotz extremer Trockenheit noch akzeptable Erträge erzielt. Bei der Wintergerste wurden am selben Standort trotz sehr trockener Bedingungen sogar sehr hohe Erträge erreicht – ein gutes Beispiel dafür, warum mehrjährige und standortübergreifende Praxisversuche für fundierte Sortenentscheidungen so wichtig sind.

Hinter dem Ratgeber steht dabei ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Als Autoren wirken Daniel Lehner (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein, Bio-Institut), Martin Fischl (Landwirtschaftskammer Niederösterreich), Franz Traudtner (BIO AUSTRIA Burgenland) und Wolfgang Kober (BIO Austria Steiermark) mit. Die Redaktion liegt bei Martin Fischl (Landwirtschaftskammer Niederösterreich) sowie Andreas Surböck und Andreas Kranzler vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Österreich.

👉 Der Bioherbstanbau 2026 zeigt damit einmal mehr: Gute Entscheidungen auf dem Acker brauchen nicht nur Daten – sondern Wissen, das unter realen Bedingungen entsteht. Der Anbauratgeber ist direkt zum Download bereitgestellt 👇
Link: https://www.bio-net.at/news/neuer-bionet-ratgeber-online-12.html

🐄 Kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Tiere besser zu verstehen – oder droht uns gerade durch mehr Technik der gen...
09/09/2026

🐄 Kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Tiere besser zu verstehen – oder droht uns gerade durch mehr Technik der genauere Blick aufs Tier verloren zu gehen?

Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die 33. FREILAND-Tagung / 40. IGN-Tagung am 24. September 2026. Unter dem Titel „Zwischen Ethologie und künstlicher Intelligenz: Impulse für die Nutztierhaltung von morgen“ geht es einen Tag lang darum, wie Digitalisierung, KI und Automatisierung die Nutztierhaltung verändern – und welche Rolle Tierverhalten, Tierwohl und die Mensch-Tier-Beziehung dabei künftig spielen.

Denn neue Technologien können Tierhalter:innen unterstützen, Veränderungen früher zu erkennen, Tiergesundheit und Herdenmanagement zu verbessern oder Tierwohl systematischer zu beurteilen. Gleichzeitig werfen sie neue Fragen auf: Was kann Technik tatsächlich leisten? Wo liegen ihre Grenzen? Und welche Entscheidungen müssen weiterhin beim Menschen bleiben? Genau diesen Dialog zwischen Forschung, Praxis, Ethik und Technologie möchte die Tagung führen.

🔎 Einige Highlights aus dem Programm:

🐮 Melanie Schären-Bannert und Borbala Foris von der Vetmediuni Wien beleuchten Tiergesundheitsmanagement im digitalen Zeitalter sowie praktische und ethische Fragen beim Einsatz von KI für die Tierwohlbewertung.

🌱 Caren Pauler von Agroscope und Susanne Waiblinger von der Vetmeduni Wien widmen sich virtuellen Zäunen bei Rindern und Ziegen – und damit den Chancen, Grenzen und Tierwohlfragen einer Technologie, die klassische Haltungssysteme verändern könnte.

🐑 Peter Kunzmann von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover nimmt tierschutzrelevante Eingriffe aus ethischer Perspektive unter die Lupe.

🐔 Christoph Winckler von der BOKU University stellt Empfehlungen des EFSA-Reports zur Putenhaltung in Europa vor.

🐖 Und auch beim Schwein spannt sich der Bogen von der Ethologie bis zur KI: Josef Troxler, Christine Unterweger und Christina Pfeiffer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien sowie Werner Hagmüller von Schweinekompetenz diskutieren Wühlverhalten, Abferkelsysteme, den Umgang mit hilfsbedürftigen Tieren und die Frage, warum eine zukunftsfähige Schweinehaltung Empathie UND KI braucht.

Das und vieles Spannendes mehr am:
📅 24. September 2026 | 09:00–17:00 Uhr
📍 Veterinärmedizinische Universität Wien, Hörsaal A
💻 Teilnahme auch online via Zoom möglich
⏰ Anmeldung bis 21. September 2026

Anmeldung über den Link👇
https://freiland.us19.list-manage.com/subscribe?u=24c6a430a4012f134e5750ceb&id=a414f76a39

Adresse

Doblhoffgasse
Vienna
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 16:00

Telefon

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