04/08/2026
Aus aktuellem Anlass - wichtiges aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau!
🌧️ Flächenversiegelung: Wenn Regenwasser nicht mehr im Boden ankommt
Straßen, Parkplätze, Einfahrten, Terrassen und Hofflächen werden immer häufiger vollständig mit Asphalt, Beton oder dicht verlegtem Pflaster versiegelt. Das schafft pflegeleichte Flächen – hat aber gravierende Folgen für den natürlichen Wasserkreislauf.
Auf unversiegelten Flächen kann Regenwasser langsam in den Boden eindringen. Es versorgt Pflanzen, hält Feuchtigkeit in der Landschaft und trägt zur Neubildung des Grundwassers bei.
Auf versiegelten Flächen fließt das Wasser dagegen meist direkt in die Kanalisation ab.
Die Folgen:
💧 Weniger Regenwasser versickert im Boden
📉 Die Grundwasserneubildung wird verringert
🌱 Böden, Bäume und Pflanzen trocknen schneller aus
🌡️ Städte und Wohngebiete heizen sich stärker auf
🌊 Bei Starkregen steigt das Risiko überlasteter Kanäle und lokaler Überschwemmungen
🚰 Brunnen, Bäche und Teiche können langfristig weniger Wasser führen
Gerade in Zeiten längerer Trockenperioden und sinkender Grundwasserstände müssen wir umdenken. Regenwasser darf nicht einfach verschwinden – es muss möglichst dort gespeichert und versickert werden, wo es fällt.
✅ Wasserdurchlässige Pflasterbeläge
✅ Breitere, begrünte Fugen
✅ Schotterrasen und Rasengittersteine
✅ Mulden und Versickerungsflächen
✅ Zisternen zur Regenwassernutzung
✅ Mehr Grünflächen, Bäume und bepflanzte Beete
Nicht jede Fläche muss vollständig versiegelt werden. Bereits kleine Veränderungen auf privaten Grundstücken können dazu beitragen, Regenwasser zurückzuhalten, das Grundwasser zu stärken und das lokale Klima zu verbessern.
🌿 Jeder Quadratmeter zählt.
Wer heute entsiegelt und wasserdurchlässig baut, schützt nicht nur den eigenen Garten, sondern übernimmt Verantwortung für unsere gemeinsame Wasserversorgung.
📞 Du möchtest Deine Einfahrt, Terrasse oder Hoffläche nachhaltig und wasserdurchlässig gestalten? Spreche unser Garten- und Landschaftsbau-Team an.
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