Witzelfitz Consulting GmbH

Witzelfitz Consulting GmbH Digital Consultant Meine persönliche Sammlung von Informationen, welche lesenswert oder witzig sind.

2025 war geprägt vom Verstehen. 2026 steht im Zeichen der Umsetzung.Die Debatte verschiebt sich spürbar: weg von „Wie la...
02/02/2026

2025 war geprägt vom Verstehen. 2026 steht im Zeichen der Umsetzung.

Die Debatte verschiebt sich spürbar: weg von „Wie lange?“, hin zu „Was?“ und „Wie?“. Gleichzeitig verändert KI die digitale Nutzung rasant – umso wichtiger wird kompetente Begleitung und praktische Medienbildung.

Wenn du 2026 einen Workshop planst: Melde dich frühzeitig!

Die Elternrolle verändert sich: weg vom reinen Kontrolleur – hin zum Coach.Technische Filtersysteme werden häufig umgang...
30/01/2026

Die Elternrolle verändert sich: weg vom reinen Kontrolleur – hin zum Coach.

Technische Filtersysteme werden häufig umgangen und können eine trügerische Sicherheit erzeugen. Nachhaltiger ist eine Haltung des Begleitens: Interesse zeigen, gemeinsam erkunden, klare Abmachungen treffen und Vorbild sein.

Kontrolle ist kurzfristig – Kompetenz wirkt langfristig.

Die Sorge „Gaming verdrängt das echte Leben“ wird empirisch oft nicht pauschal bestätigt (Haddock et al., 2022).Moderate...
28/01/2026

Die Sorge „Gaming verdrängt das echte Leben“ wird empirisch oft nicht pauschal bestätigt (Haddock et al., 2022).

Moderates Gaming kann kreative Problemlösung fördern, soziale Beziehungen ermöglichen und Entspannung bieten. Entscheidend ist nicht das Entweder-oder, sondern die Balance: Inhalte, Häufigkeit, Kontext und Begleitung.

Auch hier gilt: Kompetenz statt Abstinenz.

Warum sind Likes, DMs und Snaps für Jugendliche so relevant?Weil soziale Resonanz ein zentraler Teil der Entwicklung ist...
26/01/2026

Warum sind Likes, DMs und Snaps für Jugendliche so relevant?

Weil soziale Resonanz ein zentraler Teil der Entwicklung ist – und digitale Plattformen diese Resonanz permanent verfügbar machen. Das ist weder „gut“ noch „schlecht“, sondern Realität.

In Workshops machen wir Mechanismen sichtbar: Wie Plattformen funktionieren, wie Aufmerksamkeit gesteuert wird, wie man bewusst handelt. Ziel ist nicht Verteufelung, sondern Befähigung.

Verändert Social Media das Gehirn von Jugendlichen? Ja – und es lohnt sich, differenziert hinzuschauen.Forschung (u.a. C...
23/01/2026

Verändert Social Media das Gehirn von Jugendlichen? Ja – und es lohnt sich, differenziert hinzuschauen.

Forschung (u.a. Crone & Konijn, 2018; Telzer et al., 2023) zeigt: Soziale Belohnungen wie Likes können im Jugendalter besonders stark wirken, und häufiges Checken kann Sensibilitäten verstärken. Eine Vorbereitung für die Welt, wie sie aktuell besteht.

Gleichzeitig betonen Forschende die Ambivalenz: Veränderungen sind nicht automatisch negativ, sondern können auch Anpassung an eine digitale Umwelt sein.

Entscheidend ist Begleitung – und der Aufbau von Medienkompetenz.

Verbote wirken oft einfach – sind aber selten die nachhaltigste Lösung.Eine aktuelle Meta-Analyse (Ferguson et al., 2024...
21/01/2026

Verbote wirken oft einfach – sind aber selten die nachhaltigste Lösung.

Eine aktuelle Meta-Analyse (Ferguson et al., 2024*) über 46 Studien findet keinen stichhaltigen Beleg, dass die reine Social-Media-Nutzungsdauer direkt mit Angststörungen oder Depressionen korreliert. Entscheidend sind Nutzungskontext, Nutzungsart und individuelle Faktoren.

Darum steht bei mir „Kompetenz statt Abstinenz“ im Zentrum: differenziert hinschauen statt pauschal verurteilen.

Die Diskussion über reine Bildschirmzeit greift zunehmend zu kurz.Die JAMES-Studie 2024 beschreibt ein Plateau in der Sm...
19/01/2026

Die Diskussion über reine Bildschirmzeit greift zunehmend zu kurz.

Die JAMES-Studie 2024 beschreibt ein Plateau in der Smartphone-Nutzung Jugendlicher: Fast alle besitzen ein Gerät, die Nutzung stabilisiert sich. Damit verschiebt sich die Kernfrage: nicht „Wie lange?“, sondern „Was?“ und „Wie?“.

Gerade mit KI verändert sich die Qualität von Inhalten und Interaktionen rasant. Zeitlimits allein sind dafür kein ausreichendes Werkzeug – Kompetenz ist entscheidend.

Verstehen wir als Eltern die digitale Welt unserer Kinder?2025 durfte ich 760 Eltern an Elternabenden begleiten. Oft spü...
16/01/2026

Verstehen wir als Eltern die digitale Welt unserer Kinder?

2025 durfte ich 760 Eltern an Elternabenden begleiten. Oft spürbar: Unsicherheit, Überforderung, viele offene Fragen. Mein Ziel ist, Brücken zu bauen – zwischen Generationen, Lebenswelten und Erwartungen.

Kurzfristige Kontrolle beruhigt, langfristig trägt Kompetenz. Verständnis schaffen, Dialog stärken, tragfähige Abmachungen entwickeln.

„Digital Natives“ trifft es nur bedingt – viele sind vor allem digitale Entdecker:innen.2025 habe ich 1’631 Schüler:inne...
14/01/2026

„Digital Natives“ trifft es nur bedingt – viele sind vor allem digitale Entdecker:innen.

2025 habe ich 1’631 Schüler:innen in Workshops begleitet. Der sichere Umgang mit digitalen Medien ist nicht angeboren – er muss gelernt werden. Darum arbeiten wir praxisnah, altersgerecht und im Dialog: Risiken erkennen, Chancen nutzen, bewusst handeln.

Als Team die digitalen Medien meistern.

Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch weniger Digitales, sondern durch mehr Kompetenz.2025 habe ich mit 1’150 Studieren...
12/01/2026

Zukunftsfähigkeit entsteht nicht durch weniger Digitales, sondern durch mehr Kompetenz.

2025 habe ich mit 1’150 Studierenden an Fachhochschulen an digitalen Schlüsselthemen gearbeitet – von Social Media über KI bis Data Literacy. Im Fokus stand nicht der Tool-Hype, sondern die Frage: Wie nutzen wir digitale Werkzeuge reflektiert, wirksam und verantwortungsvoll?

Danke für den kritischen Blick und die hohe Lernbereitschaft. Genau so entsteht Zukunft.

Wer Jugendliche begleiten will, muss ihre digitalen Lebenswelten verstehen.2025 durfte ich mit 1’365 Fachpersonen aus Sc...
09/01/2026

Wer Jugendliche begleiten will, muss ihre digitalen Lebenswelten verstehen.

2025 durfte ich mit 1’365 Fachpersonen aus Schule, Sozialer Arbeit und weiteren Bereichen genau darüber diskutieren. Diese Gespräche sind zentral – weil nachhaltige Medienbildung nicht über Verbote funktioniert, sondern über Verständnis und Handlungskompetenz.

Nicht „verbieten“, sondern „befähigen“.
Nicht „Wie lange?“, sondern „Was?“ und „Wie?“.

4’906 Menschen. 137 Tage. 1 Mission.2025 war für mich und die Witzelfitz Consulting GmbH intensiv, lehrreich und voller ...
07/01/2026

4’906 Menschen. 137 Tage. 1 Mission.

2025 war für mich und die Witzelfitz Consulting GmbH intensiv, lehrreich und voller wertvoller Begegnungen. An 137 Tagen durfte ich fast 5’000 Menschen in digitalen Themen begleiten – eine Zahl, die mich sehr dankbar macht.

Vor allem zeigt sie: Die zentrale Frage ist nicht mehr nur „Wie lange online?“, sondern „Was passiert dort – und wie gehen wir kompetent damit um?“.

Danke an alle Fachpersonen, Studierenden, Schüler:innen und Eltern für das Vertrauen.

Diese Zahlen sind der Auftakt zu einer kurzen Serie: Zielgruppen, wissenschaftliche Einordnung, konkrete Workshop-Themen und Highlights – mit einem abschliessenden Ausblick auf 2026.

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