08/10/2026
werkSTADT aspern
LVA 253.G68 VU Hochbau 2 W26 8.0 ECTS
Betreuung:
Adele Gindlstrasser, Benedikt Frass, Gerhard Gölles, Inès Klausberger, Iva Olujic, Josef Saller, Margot Fürtsch-Loos, Maximilian Urs Abele, Michael Seidel, Patrick Krähenbühl, Petra Friedl, Rita Pirpamer, San-Hwan Lu, Siegfried Loos, Silke Fischer, Stefan Nöbauer, Thomas Ausweger, Ulrike Schartner, Wilfried Winkler
Die 1982 errichtete Fertigungshalle der ehemaligen Opel-Werke am östlichen Stadtrand Wiens zählte mit ihren 140.000 m² Nutzfläche zu den größten industriellen Großstrukturen Europas. Im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Wien (75.STEK) werden für den Standort seit seiner Schließung 2024 Schlüsselindustrien und forschungsintensive Zukunftstechnologien für eine neue Nutzung priorisiert, eine „Translation von der Forschung in die Produktion“ soll ermöglicht werden.
Aufbauend auf den räumlichen Zielen des 75.STEK soll das Areal in den
räumlichen Kontext seiner Umgebung eingefügt, mit den angrenzenden
Stadtteilen und Ortskernen verknüpft und eine „unverwechselbare
Identität mit hoher Gestaltungsqualität“ am Standort geschaffen werden.
Ziel ist daher die Entwicklung einer weitgehend nutzungsoffenen
räumlichen Struktur, die das Areal aufwertet und zugleich eine stadträumliche Verbindung zur Seestadt bzw. in Richtung Süden herstellt.
Die neue Raumstruktur kann die der ehemaligen Produktionshalle vorgelagerten Grundstücksbereiche baulich verdichten, es kann (temporär) an die bestehende Halle angebaut bzw. die die Halle überbaut werden. Eine Durchwegung der Halle in Richtung Süden sowie eine sinnvolle architektonische Transformation einzelner Hallenbereiche sind möglich, wobei ein Großteil des baulichen Bestandes erhalten werden soll.
Programmatisch soll die neue Raumstruktur das aktuell brach liegenden
Industriegeländes zugänglich machen und mit öffentlichen Nutzungen
attraktiveren. Zwischennutzungen sind denkbar.
Foto: © Elias Wassner